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Otto Klein

Von PFENZ
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Westliche 96-88.
Westliche 96-88.

Otto Klein(1849-1904)[1] war ein Pforzheimer Architekt des Historismus. Klein war Mitglied im Gemeinderat und seit 1869 im Aufsichtsrat der unter Beteiligung von Fabrikanten und Bankiers im Jahre 1857 gegründeten gegründeten Pforzheimer gemeinnützigen Baugesellschaft. Es war nach Heilbronn (1854) das früheste derartige Unternehmen in Südwestdeutschland. Klein war Bauunternehmer und ein langjähriges Mitglied der Pforzheimer Baukommission. Kleins Name ist mehrfach im Zusammenhang mit Themen des Arbeiterwohnungsbaues nachzuweisen.[2]


Werke

  • 1873, Blumenthalstraße 17-19, Entwurf Otto Klein für den Bauunternehmer Adam Hildebrand.[3]


Geschichte

Die Gründerzeit und die Jahrhundertwende leiteten einen großen Bauboom ein.[4] Die Ansprüche an repräsentative Fassaden stiegen zunehmend an.[4] Daher fanden nun Architekten aus der Region ein reiches Betätigungsfeld.[4] Sie stammten aus dem Bauhandwerk und hatten ihre architektonische Ausbildung an einer der Baugewerkeschulen in Karlsruhe oder Stuttgart genossen: Carl Hamm,[5] Alexander Geist junior,[6] Christian Hering, Otto Klein,[7] Hermann Neutz,[8] Albert Rau[9] und Josef Roos.[4] So war die Innenstadt bis zum Luftangriff auf Pforzheim „stark von der Architektur des Historismus geprägt.“[10] Christoph Timm erklärt wie wichtig diese Bauten für Pforzheim waren: „Wie selbstbewusst man sich mit den Bauwerken jener Epoche identifizierte, zeigen die zahlreichen Ansichtskarten, die aus der Goldstadt in alle Welt gingen.“[10]

Einzelnachweise

  1. Timm, S. 477.
  2. Timm, S. 356f.
  3. Timm, S. 476.
  4. 4,0 4,1 4,2 4,3 Timm 2004, S. 83.
  5. Timm, 83, 136, 148, 379, 392, 397, 399, 471-473, 595, 596.
  6. Timm, 62, 83, 132, 309, 473, 552,556,559,565, 575, 578, 579, 590, 595.
  7. Timm, 49, 83, 85, 190, 356, 476, 477.
  8. Timm, 83, 289, 309, 355, 436, 469, 523.
  9. Timm, 83, 306, 395, 396, 561.
  10. 10,0 10,1 Timm 2004, S. 85.

Literatur

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2004.