Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Eich

Von PFENZ
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Bei der Eich war der Standort einer abgegangenen Marienkirche (Liebfrauenkirche) bei Remchingen.

Erwähnungen

1477 stiftet der badische Markgraf Christoph der kirch zu der Eych ein neues Pfrund und man erfährt in der Urkunde zudem, dass schon der Markgraf Karl (Regentschaft 14531475) eines stiftete. Es bestand eine Residenzpflicht für die Kapläne, was darauf hindeutet, dass es einen Wohnplatz in der Nähe gab. 1510 wird die Kirche als zugehörig zum Dekanat Durlach erwähnt und dass die drei Kapläne auch Amtshandlungen in Remchingen durchführen durften. Dies könnte ein Hinweis sein, dass der Ort der Kirche bei der Eich schon anfing wüst zu werden. Die Kirche und die Bewohner unterstehen ab diesem Zeitpunkt pfarrlich dem Pfarrer von Remchingen untergeben.[1]

Lage

Wo sich die Kirche genau befand ist nicht bekannt, aber es ist die Gegend von Remchingen anzunehmen. Der Historiker Rüdiger Stenzel sieht die Kirche gerne als die Kirche des vor 1500 wüst gewordenen Bohningens an der Gemarkungsgrenze zu Ersingen an. Dort wird 1506 eine Kirche bei der Henkeich mit etlichen Häusern beschrieben. Diese werden aber schon als abgegangen beschrieben, während die Liebfrauenkirche bei der Eich 1510 als noch intakt gilt. Stenzel hält es aber für möglich, dass Information, dass der Wohnplatz und die Kirche nicht mehr existieren, erst nachträglich 1532 durch den Schreiber eingefügt wurde.[2]

Einzelnachweise

  1. Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 137/138
  2. Stenzel (1975):S.138 (Fußnote)