Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Hardheim
Hardheim (auch Hartheim) ist eine Wüstung im Hagenschieß.
Geographie
Die Wüstung liegt zwischen Öschelbronn, Hagenschieß und Wurmberg. Der Hardheimer Weg auf Öschelbronner Gemarkung ist nach dem Ort benannt und ebenso ist ein anderer Hartheimer Weg auf Nieferner Gebiet urkundlich belegt, welcher entlang des Kirnbach-Tales verläuft. Zudem heißen die Flure entlang des des Kirnbaches östlicherseits "Hardtheim". 1564 ist im Renntal von einem "hardtheimer Rain" die Rede, welcher wohl auch als "Tardtheimer Rain" in einem Wurmberger Lagerbuch Erwähnung findet. Damit könnte die Siedlung in Kirnbach-Tal in der Nähe zum Renntal gelegen haben.[1] Des weiteren existieren die Ortsbezeichnungen Hartheimer Schlösschen, Hartheimer Teich, Hartheimer Bach und Hartheimer Kopf.
Geschichte
Hardheim wird erstmals um 1130 als Harda in einer Urkunde erwähnt.[2] Darin wird der Ort von den Brüdern von Obrigheim an das Kloster Hirsau verschenkt. 1375 übergibt ein Angehöriger der Enzberger Adelsfamilie seinen Besitz "zu Harthaim" dem Kloster Maulbronn. Da ein fünf Jahre spätere Urkunde, die sich jedoch auf die letztgenannte bezieht, Hardheim nicht mehr erwähnt, könnte der Ort 1375 auch schon wüst gewesen sein. <ref>Stenzel (1975), S.129<ref>
Der Historiker Fritz Langenbeck (1962) vermutet, dass zur Zeit der Franken entlang der alten Römerstraße Pforzheim-Cannstatt gezielt Ortschaften gegründet wurden, welche man an der Endung -heim erkennen könne. Hardheim wäre somit ein nützlicher fränkische Siedlungsposten gewesen, welcher jedoch anhand der ungünstigen landwirtschaftlichen Nutzfläche letztlich aufgegeben werden musste.<ref>Stenzel (1975), S.129<ref>