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Euthanasie

Von PFENZ
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Euthanasie war ab 1939 die Bezeichnung für den Mord an Behinderten.

Begriff

Euthanasie, verschleiernder Begriff für "Sterbehilfe" oder "Gnadentod", begann bezeichnenderweise am 1. September 1939, am Tag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen, mit einem Geheimbefehl Adolf Hitlers. Der Zusammenhang zwischen Eroberungskrieg und "Euthanasie" ist aus der Sicht des NS-Regimes ein wirtschaftlicher, nämlich die Beseitigung "unnützer Esser".

Über Durchführung und Opfer der Euthanasie-Mordaktion aus Pforzheim ist noch wenig bekannt, nur das Denkmal für die Opfer des Nazi-Regimes auf dem Hauptfriedhof in Pforzheim erinnert an dieses tabuisierte Kapitel der nationalsozialistischen Verbrechensgeschichte.

Literatur

  • Akten des Garten- und Friedhofsamts Pforzheim, Ordner/Titel: Ehrengrabfeld Opfer des Nationalsozialismus (unveröffentlicht)
  • Groh, Christian, Das war das 20. Jahrhundert in Pforzheim, Gudensberg-Gleichen, 2000
  • Groh, Christian, Großgrabstätten, in: Pätzold, Stefan (HRSG), Ein Park bevölkert von Engeln, Heidelberg, Ubstadt-Weiher, 2005
  • Metzinger, Adalbert, Den Euthanasie-Opfern einen Namen geben, Die Ermordung von Patienten der Anstalt Hub, in: Heimatbuch 2002, Landkreis Rastatt
  • Pforzheimer Zeitung 22.11.1965
  • Studienkreis: Deutscher Widerstand (HRSG), Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstands und der Verfolgung 1933 – 1945, Bd. 5, Bad.-Württ.I, Frankfurt/M., 1991
  • Timm, Christoph, Der Pforzheimer Hauptfriedhof, Ubstadt-Weiher, 1995