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Route 66

Von PFENZ
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Route 66 ist eine lokal bekannte Coverband rund um den Frontmann Werner Schenk. Im Enzauenpark-Biergarten fanden in den 90er Jahren legendäre Open Air Konzerte statt.

Der genaue Beginn der Formation ist unbestimmt. Werner Schenk spielte schon Mitte der 80er Jahre mit einem Teil der späteren Route 66 bei der Gruppe Remove und war darüber hinaus viel in der Pforzheimer Musikerszene mit Gitarre und Harp anzutreffen. Oft kam bei nur locker geplanten Auftritten eine kleine Jamsession zustande und die beteiligten Musiker beschlossen, so etwas zu wiederholen. Lokale wie d´Alt Funzl oder der Schlosskeller waren bevorzugte Auftrittsorte. Über die Zeit von ein, zwei Jahren bildete sich unter dem Namen Route 66 ein wechselnder Kreis von Musikern, der sich ab 1988 zu einer festen Formation zusammenfügte.

Die Besetzung dieser Ur-Formation war:

  • Werner Schenk (Sänger, Gitarrist und Harpspieler)
  • Manfred Frisch (Bassist)
  • Werner Gerhardt (Gitarrist)
  • Hans Draskowitsch (Saxophonist)
  • Dieter Fuchs (Drummer)
  • Helmut Nothum (Tastenmann)

Am 15.08.1988 fand das erste Konzert der „echten“ Route 66 im Roncalli-Festzelt auf dem Pforzheimer Messplatz statt. Dieses wurde sehr schnell auf Grund von Anwohnerprotesten wieder beendet.

Im Frühjahr 1990 verließ Dieter Fuchs die Formation und als Schlagzeuger kam Herbert Frisch, der bereits im Vorfeld der eigentlichen Bandgründung dabei war, wieder hinzu. Diese Formation war bis 1995 unverändert und erfolgreich zusammen. Eine ganze Reihe von Großveranstaltungen mit Tausenden von Besuchern wurden in dieser Zeit etabliert. 1994 entstanden beim Konzert in der „Grenz“ eine CD und ein Video (Live at the Grenz). Produzent war der mittlerweile leider schon verstorbene Rolf Trautz. Von der CD wurden circa 5.000 Exemplare verkauft. 1996 stand Route 66 zusammen mit „Matter of Taste“ auf der Grenz-Bühne. 1997 gab es in der Grenz ein Multimedia-Event mit Tänzergruppe und großer Bühnenshow.

Mittlerweile war Route 66 über die Grenzen des Enzkreises hinaus bekannt geworden. Viele Auftritte folgten in den angrenzenden Landkreisen Karlsruhe, Baden-Baden, Rastatt, aber auch Calw, Böblingen und Heilbronn. Radiosender wie „RTL-Radio“, „die Welle“ aber auch der SWR engagierten die Band gerne bei ihren Veranstaltungen.

1995 war ein Jahr der Veränderungen. Im Sommer kam Sabine Bednar als Frontfrau neu hinzu, Dieter Fuchs kehrte wieder zurück und am Jahresende verließ der Saxophonist Hans Draskowitsch die Band. Andreas Vanselow konnte als neuer Saxophonist gewonnen werden.

Eine weiterer Wechsel folgte dann im Herbst 1998, als der Bassist Manfred Frisch aus beruflichen Gründen sein Engagement bei der Band beendete. Als neuer Bassist konnte der Freiberger Ottmar Haisch gewonnen werden.

Route 66 ist nach Meinung vieler Fans zur Kultband geworden.