Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Betty Knopf

Von PFENZ
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Betty Knopf (geb. 13.2.1887 ; gest. 22.10.1940 in Grafeneck) war ein Pforzheimer Opfer der nationalsozialistischen Judenverfolgung und damit der „Scho’a“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust). Sie hat die nationalsozialistische Judenverfolgung und die „Scho’a“ (hebräisch הַשׁוֹאָה; deutsch Holocaust) nicht überlebt.

Familie

Sie wurde als eines der sechs Kinder von Sally Knopf (geb. 10.11.1845 in Międzychód; gest. 2.5.1922 in Freiburg )[1] und Rebekka Knopf, geb. Steilberger (geb. 27.10.1851 in Hardenberg; gest. 1.5.1935 in Freiburg)[2] in Pforzheim geboren. Sie war die Schwester von Flora Schwarz; Antonie Toni Herz; Arthur Knopf; Elsa Jacobson; Jeanette Jenny Friesner und Irma Rügländer (1'Levy). Der einzige Sohn von Sally, Arthur Knopf (geb. 25.11.1879 in Międzychód; gest. 29.10.1963 in Basel), war der Erbe seines Vaters Sally Knopf und leitete die Knopf AG in der Schweiz. Er konnte zusammen mit den übrigen Schwestern in die Schweiz flüchten, wo die Knopf-Waren­häu­ser weiterhin bestanden.

Geschichte

Nach einer Karriere als Konzertsängerin lebte sie wegen psychischer Probleme seit 1927 in der Heilanstalt Illenau. Ende Juli 1940 erfolgte Ihre Verlegung in die Badische Heil– und Pflegeanstalt Konstanz. Von dort wurde Sie am am 10. Oktober 1940 nach Grafeneck gebracht und dort am 22. Oktober 1940 in der Gaskammer ermordet. Sie war ein Opfer der dortigen "Euthanasie"–Morde. Sie besaß ein Haus in Freiburg in der Ludwigstraße, das Sie selbst nie bewohnte, da es erst 1927 fertiggestellt wurde. Bis zu Ihrer Einweisung in die Heilanstalt Illenau lebte Betty Knopf bei ihren Eltern in Freiburg, zuletzt bei der Mutter Rebekka Knopf.

Einzelnachweise

Weblinks

Literatur

  • Bernd Serger : Betty Knopf (1887-22.10.1940). In: Über Mutter wird nicht gesprochen ...: "Euthanasie"-Morde an Freiburger Menschen', Mabuse-Verlag, S.103-105.