Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
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Schmuck- und Uhrenindustrie
Im Juni 1767 begann die Taschenuhrproduktion in Pforzheim. Am 6. April 1767 schlossen Markgraf Karl Friedrich von Baden und der Uhrenhändler Jean Francois Autran aus Orange einen Vertrag über die Errichtung einer privilegierten Uhrenfabrik im Waisenhaus. Die Produktpalette wurde im November 1767 um feine Stahlwaren ausgebaut. Am 1. März 1768 wurde die Produktpalette um Juwelen und Goldwaren erweitert. Autran warb hochspezialisierte Arbeitskräfte aus dem Ausland an. Der Betrieb wurden drei französische Hugenotten als Gesellschafter geleitet: Autran, Christin und Viala. Ab 1769 betrieben Christin und Viala nur die Uhrenherstellung. Die Stahlwaren- und Schmuckfabrikation wurde nur von Autran betrieben, später übernahm Johann Jakob Ador den Stahlwaren- und Schmuckbetrieb.
Literatur
- Frühindustrialisierung und Neuzeit in Pforzheim. Simon M. Haag und Andrea Bräuning: Pforzheim. Spurensuche nach einer untergegangenen Stadt (Archäologischer Stadtkataster Baden-Württemberg zugleich Materialhefte zur Stadtgeschichte der Stadt Pforzheim. Band 15: Pforzheim) Herausgegeben vom Landesdenkmalamt Baden-Württemberg und der Stadt Pforzheim, Ubstadt-Weiher 2001, ISBN 3-933924-03-0, S. 50f.
- Wolfgang Pieper: Geschichte der Pforzheimer Schmuckindustrie: Ein Beitrag zur Geschichte des Nordschwarzwaldes, Casimir Katz Verlag, Gernsbach 1989.