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Der Name könnte auf eine abgegangene Wüstung hinweisen. Auch Eduard Paulus nimmt darauf in seiner Oberamtsbeschreibung von Neuenbürg |
Der Name könnte auf eine abgegangene Wüstung hinweisen. Auch Eduard Paulus nimmt darauf in seiner Oberamtsbeschreibung von Neuenbürg Bezug. <ref>Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Neuenbürg. Stuttgart 1860. S. 183</ref> |
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Erstmals wird die Flur im [[Schwann]]er Lagerbuch von [[1528]] erwähnt: "Item ain Stuckh wald '''zu''' Schwabhusen stost ain seitt an Salmießgrundt Annderseitt an Hornthan".<Hans Geiler (1998): Thennach ... ein Dorf keine Insel, S. 28</ref> Das Wort "zu" wird häufig bei abgegangenen Ortschaften verwendet. Mit den umliegenden Fluren "Kienhart", "an der Yach", "Mißellswald" und "in Thobler Mark" zählte es damals zur Schwanner Gemarkung und bildete eine Exklave.<ref>vgl. Paul Schwarz (1958): Altwürttembergische Lagerbücher aus der österreichischen Zeit 1520-1534, S.341 f.</ref> Der Tröstbach (1528: "Dryspach") gehörte noch zu Dennach und könnte die nördliche Grenze gewesen sein. Diese Besonderheit könnte als Indiz für einen Abgang einer Ortschaft betrachtet werden. <ref>Ebenso befanden sich damals die nordöstlich von Dennach befindlichen Flächen um den "Hag" bis "Schwabstyg" und "Eßellspach" auf Schwanner Gemarkung</ref> |
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Des Weiteren wird Schwabhausen auch auf einer Forstkarte aus dem Jahr [[1597]] erwähnt. |
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Auffällig ist außerdem die Lage, die relativ nah am Ortskern von Dobel und unweit von [[Höfen an der Enz]] liegt. Die Dennacher Gemarkung wirkt daher ungewöhnlich geformt. |
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== Einzelnachweise == |
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Version vom 10. Dezember 2015, 20:26 Uhr
Schwabhausen ist eine Flur auf der Gemarkung Dennach.
Lage
Die Flur besteht aus zwei Flurstücken und macht mit einer Fläche von 4.253.845 m² ungefähr ein Drittel der gesamten Dennacher Gemarkung aus. Sie liegt südlich von Dennach und östlich von Dobel.
Wüstung
Der Name könnte auf eine abgegangene Wüstung hinweisen. Auch Eduard Paulus nimmt darauf in seiner Oberamtsbeschreibung von Neuenbürg Bezug. [1]
Indizien
Erstmals wird die Flur im Schwanner Lagerbuch von 1528 erwähnt: "Item ain Stuckh wald zu Schwabhusen stost ain seitt an Salmießgrundt Annderseitt an Hornthan".<Hans Geiler (1998): Thennach ... ein Dorf keine Insel, S. 28</ref> Das Wort "zu" wird häufig bei abgegangenen Ortschaften verwendet. Mit den umliegenden Fluren "Kienhart", "an der Yach", "Mißellswald" und "in Thobler Mark" zählte es damals zur Schwanner Gemarkung und bildete eine Exklave.[2] Der Tröstbach (1528: "Dryspach") gehörte noch zu Dennach und könnte die nördliche Grenze gewesen sein. Diese Besonderheit könnte als Indiz für einen Abgang einer Ortschaft betrachtet werden. [3]
Des Weiteren wird Schwabhausen auch auf einer Forstkarte aus dem Jahr 1597 erwähnt.
Auffällig ist außerdem die Lage, die relativ nah am Ortskern von Dobel und unweit von Höfen an der Enz liegt. Die Dennacher Gemarkung wirkt daher ungewöhnlich geformt.
Einzelnachweise
- ↑ Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Neuenbürg. Stuttgart 1860. S. 183
- ↑ vgl. Paul Schwarz (1958): Altwürttembergische Lagerbücher aus der österreichischen Zeit 1520-1534, S.341 f.
- ↑ Ebenso befanden sich damals die nordöstlich von Dennach befindlichen Flächen um den "Hag" bis "Schwabstyg" und "Eßellspach" auf Schwanner Gemarkung