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Tannhof: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Tannhof''' (auch ''Tannhofen'') ist ein abgegangener Hof auf der Gemarkung [[Brötzingen]], der nur anhand von Flurnamen bekannt ist.
'''Tannhof''' (auch ''Tannhofen'') ist ein abgegangener Hof auf der Gemarkung [[Brötzingen]], der nur anhand von Flurnamen bekannt ist.


Das Gehöft lag bei der heutigen B10. Ein "Tannhofer Weg" (auch "Tannacher") ist in Urkunden von [[1480]], [[1527]], [[1547]] und [[1580]] belegt. Im Jahr 1527 ist ''Tannhofen'' als "jetzo wald" beschrieben worden und dürfte daher schon damals aufgegeben worden sein. Der Historiker Rüdiger Stenzel vermutet, dass die Siedlung nie über den Status eines Hofes hinaus gewachsen ist und eine Ausbausiedlung Brötzingens oder [[Arlingen]]s gewesen sein muss.<ref>Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 149</ref>
Das Gehöft lag nördlich von Brötzingen bei der heutigen B10. Ein "[[Tannhoferweg|Tannhofer Weg]]" (auch "Tannacher") ist in Lagerbüchern seit [[1480]] belegt und existiert heute noch. Im Jahr 1527 ist ''Tannhofen'' als "jetzo wald" beschrieben worden und dürfte daher schon damals aufgegeben worden sein. Tannhofen war, wie für eine Wüstung typisch, keiner Zelg zugeordnet. Der "Danhoffer Weg" lag jedoch in der Zelg "zu Derren uff Hohenried". Der Historiker Rüdiger Stenzel vermutet, dass die Siedlung nie über den Status eines Hofes hinaus gewachsen ist und eine Ausbausiedlung Brötzingens oder [[Arlingen]]s gewesen sein muss.<ref>Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 149</ref>


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 6. Dezember 2015, 20:27 Uhr

Tannhof (auch Tannhofen) ist ein abgegangener Hof auf der Gemarkung Brötzingen, der nur anhand von Flurnamen bekannt ist.

Das Gehöft lag nördlich von Brötzingen bei der heutigen B10. Ein "Tannhofer Weg" (auch "Tannacher") ist in Lagerbüchern seit 1480 belegt und existiert heute noch. Im Jahr 1527 ist Tannhofen als "jetzo wald" beschrieben worden und dürfte daher schon damals aufgegeben worden sein. Tannhofen war, wie für eine Wüstung typisch, keiner Zelg zugeordnet. Der "Danhoffer Weg" lag jedoch in der Zelg "zu Derren uff Hohenried". Der Historiker Rüdiger Stenzel vermutet, dass die Siedlung nie über den Status eines Hofes hinaus gewachsen ist und eine Ausbausiedlung Brötzingens oder Arlingens gewesen sein muss.[1]

Einzelnachweise

  1. Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 149