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Füllmenbacher Hof: Unterschied zwischen den Versionen
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"[...] Beatrix, [...], adauxit dotem donando viculum nomine Vilmodebach, edificiis quidem tunc temporis destructum, set ad XII. mansos computatum."<ref>Reichenbacher Schenkungsurkunde. Abschrift 1143-1152</ref> |
"[...] Beatrix, [...], adauxit dotem donando viculum nomine Vilmodebach, edificiis quidem tunc temporis destructum, set ad XII. mansos computatum."<ref>Reichenbacher Schenkungsurkunde. Abschrift 1143-1152</ref> |
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Möglicherweise wurde Füllmenbach 1077 bei einem Kriegszug von Kaiser Heinrich IV. zerstört.<ref>Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Maulbronn. Stuttgart 1870. S. 204</ref> |
Möglicherweise wurde Füllmenbach [[1077]] bei einem Kriegszug von Kaiser Heinrich IV. zerstört.<ref>Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Maulbronn. Stuttgart 1870. S. 204</ref> |
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1152 bestätigt Bischof Günther von Speyer den Besitz des [[Kloster Maulbronn]]s an "''Uilemobach''". In dieser Urkunde wird empfohlen den wüsten und verwaldeten Ort wieder nutzbar zu machen. Ab dieser Zeit wird der Hof zu einem der wichtigsten |
[[1152]] bestätigt Bischof Günther von Speyer den Besitz des [[Kloster Maulbronn]]s an "''Uilemobach''". In dieser Urkunde wird empfohlen den wüsten und verwaldeten Ort wieder nutzbar zu machen. Aus der Urkunde geht auch hervor. dass der Füllmenbacher Hof im Zehntbereich der Pfarrei [[Schützingen]] liegt. Es kann daher angenommen werden, dass der Ort ursprünglich eine Schützinger Ausbausiedlung war. Ab dieser Zeit wird der Hof zu einem der wichtigsten [[Grangie]]n des Klosters. |
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In den nachfolgenden Urkunden findet der Ort öfters Erwähnung. Unter anderem unter den Namen ''Vilmutebahe'' (1156), ''Vilmutbach'' (13.Jh.), ''Vilmurodebach'' (1245), ''Fulmenbach'' (1259), ''Filmutthibach'' (1285) oder ''Villenspach'' (um 1400). |
In den nachfolgenden Urkunden findet der Ort öfters Erwähnung. Unter anderem unter den Namen ''Vilmutebahe'' ([[1156]]), ''Vilmutbach'' (13.Jh.), ''Vilmurodebach'' ([[1245]]), ''Fulmenbach'' ([[1259]]), ''Filmutthibach'' ([[1285]]) oder ''Villenspach'' (um [[1400]]). |
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==Einzelnachweise== |
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Version vom 4. Dezember 2015, 18:31 Uhr
Der Füllmenbacher Hof ist ein kleiner Weiler am Streitenbach auf der Gemarkung Diefenbach.
Etymologie
Der Name Füllmenbach geht auf den Personennamen *Vilemo[1] und damit auf althochdeutsch *filumuot zurück, was soviel wie "der Vielmütige" bedeutet.[2]
Geschichte
Der Ort wird im Reichenbacher Schenkungsbuch für das Jahr 1085 erwähnt. Darin wird der Ort als zerstörter Weiler beschrieben:
"[...] Beatrix, [...], adauxit dotem donando viculum nomine Vilmodebach, edificiis quidem tunc temporis destructum, set ad XII. mansos computatum."[3]
Möglicherweise wurde Füllmenbach 1077 bei einem Kriegszug von Kaiser Heinrich IV. zerstört.[4]
1152 bestätigt Bischof Günther von Speyer den Besitz des Kloster Maulbronns an "Uilemobach". In dieser Urkunde wird empfohlen den wüsten und verwaldeten Ort wieder nutzbar zu machen. Aus der Urkunde geht auch hervor. dass der Füllmenbacher Hof im Zehntbereich der Pfarrei Schützingen liegt. Es kann daher angenommen werden, dass der Ort ursprünglich eine Schützinger Ausbausiedlung war. Ab dieser Zeit wird der Hof zu einem der wichtigsten Grangien des Klosters.
In den nachfolgenden Urkunden findet der Ort öfters Erwähnung. Unter anderem unter den Namen Vilmutebahe (1156), Vilmutbach (13.Jh.), Vilmurodebach (1245), Fulmenbach (1259), Filmutthibach (1285) oder Villenspach (um 1400).
Einzelnachweise
- ↑ dekanat-muehlacker.drs.de/fileadmin/Baukasten/Dekanat_Muehlacker/hausordner_online.pdf
- ↑ koeblergerhard
- ↑ Reichenbacher Schenkungsurkunde. Abschrift 1143-1152
- ↑ Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Maulbronn. Stuttgart 1870. S. 204