Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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Weiler auf dem Riedberg: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Weiler''' ist eine [[Wüstung]] zwischen [[Großglattbach]] und [[Aurich]] nördlich des [[Kreuzbach]]s |
'''Weiler''' ist eine [[Wüstung]] zwischen [[Großglattbach]] und [[Aurich]] nördlich des [[Kreuzbach]]s. |
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==Flurnamen== |
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| ⚫ | Westlich von Aurich gibt es die Flur "Weiler" sowohl auf Auricher als auch auf [[Roßwag]]er Gemarkung. Auf Auricher Seite bestehen zudem einzelne Grundstücke mit dem Namen "Schloßäcker", wo der Volkssage nach ein Schloss stand.<ref>Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Vaihingen. Stuttgart 1856. S. 111</ref> Östlich des Riedbergs auf Großglattbacher Gemarkung trägt eine Flur den Namen "in der wüsten Kirche", wo auch hier nach der Volkssage nach eine Kirche gestanden sein soll.<ref>Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Vaihingen. Stuttgart 1856. S. 143</ref> Da diese Flur direkt an die Roßwager Flur "Weiler" grenzt, ist anzunehmen, dass der Ort direkt und seine Gemarkung zwischen den drei heutigen Ortschaften aufgeteilt wurde. Der sehr untypische Verlauf der Gemarkungsgrenzen deutet darauf hin, dass alle drei Orte einen Anspruch auf die Weiler Grundstücke hatten. |
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| ⚫ | Westlich von Aurich gibt es die Flur "Weiler" sowohl auf Auricher als auch auf [[Roßwag]]er Gemarkung. Auf Auricher Seite bestehen zudem einzelne Grundstücke mit dem Namen "Schloßäcker", wo der Volkssage nach ein Schloss stand.<ref>Eduard Paulus (Hrsg.): Beschreibung des Oberamts Vaihingen. Stuttgart 1856. S. 111</ref> Östlich des |
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Der Ort dürfte an der Verbindungsstraße zwischen Großglattbach und Aurich auf dem östlichen Riedberg gelegen haben ("alter Postweg"). Betrachtet man die "wüste Kirche" als Ortsmitte lag Weiler ungefähr zwei Kilometer östlich von Großglattbach und etwa 1,5 km von der Auricher Ortsmitte entfernt (jeweils Fluglinie). |
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==Funde== |
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[[1913]] wurden ein sechs Meter breiter Raum, ein 1,8 Meter breiter Eingang sowie dicke Mauerreste bei einer kleineren Ausgrabung freigelegt.Ob es sich hierbei um römische Fundamente handelt oder um die Reste einer mittelalterlichen Siedlung lässt sich nicht mit Sicherheit sagen.<ref>Andreas Butz (2007): Von den frühesten Zeiten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts, in: Konrad Dussel(2007):Großglattbach, S.21</ref> |
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== Einzelnachweise == |
== Einzelnachweise == |
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Version vom 21. September 2015, 18:58 Uhr
Weiler ist eine Wüstung zwischen Großglattbach und Aurich nördlich des Kreuzbachs.
Flurnamen
Westlich von Aurich gibt es die Flur "Weiler" sowohl auf Auricher als auch auf Roßwager Gemarkung. Auf Auricher Seite bestehen zudem einzelne Grundstücke mit dem Namen "Schloßäcker", wo der Volkssage nach ein Schloss stand.[1] Östlich des Riedbergs auf Großglattbacher Gemarkung trägt eine Flur den Namen "in der wüsten Kirche", wo auch hier nach der Volkssage nach eine Kirche gestanden sein soll.[2] Da diese Flur direkt an die Roßwager Flur "Weiler" grenzt, ist anzunehmen, dass der Ort direkt und seine Gemarkung zwischen den drei heutigen Ortschaften aufgeteilt wurde. Der sehr untypische Verlauf der Gemarkungsgrenzen deutet darauf hin, dass alle drei Orte einen Anspruch auf die Weiler Grundstücke hatten.
Lage
Der Ort dürfte an der Verbindungsstraße zwischen Großglattbach und Aurich auf dem östlichen Riedberg gelegen haben ("alter Postweg"). Betrachtet man die "wüste Kirche" als Ortsmitte lag Weiler ungefähr zwei Kilometer östlich von Großglattbach und etwa 1,5 km von der Auricher Ortsmitte entfernt (jeweils Fluglinie).
Funde
1913 wurden ein sechs Meter breiter Raum, ein 1,8 Meter breiter Eingang sowie dicke Mauerreste bei einer kleineren Ausgrabung freigelegt.Ob es sich hierbei um römische Fundamente handelt oder um die Reste einer mittelalterlichen Siedlung lässt sich nicht mit Sicherheit sagen.[3]