Feier mit! 20 Jahre Pfenz!

Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!


Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzmail.de

Dollbronn: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Inhalt gelöscht Inhalt hinzugefügt
Smilodon (Diskussion | Beiträge)
neu
 
Smilodon (Diskussion | Beiträge)
Keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 1: Zeile 1:
'''Dollbronn''' (auch ''Taulbronnen'') ist ein abgegangenes Jagdschloss bei [[Schellbronn]], welches im Besitz der [[Herren von Gemmingen]] war.
'''Dollbronn''' (auch ''Taulbronnen'') ist ein abgegangenes Jagdschloss bei [[Schellbronn]], welches im Besitz der [[Herren von Gemmingen]] war.

== Sage ==
Der Volkssage nach soll es nicht nur ein Schloss gegeben haben, sondern ein Dorf Dollbronn. Demnach soll die Glocke der zerstörten Dorfkirche geläutet haben, als beim Bau der Schellbronner Kirche eine Glocke noch fehlte und man daraufhin diese verwendete.<ref>Michael Walter (1925): Verschwundene Dörfer und verlassene Wege um Pforzheim; in: Badische Heimat: Enz-Pfinzgau; S. 42</ref> Einen Beweis für ein Dorf lässt sich aber weder archäologisch noch urkundlich erbringen.


==Lage==
==Lage==
Zeile 5: Zeile 8:


==Urkundlicher Beleg==
==Urkundlicher Beleg==
1568 wird das Jagdschloss erstmals urkundlich erwähnt. Eitel Dietrich von Gemmingen ließ es für 500 Gulden reparieren.
[[1568]] wird das Jagdschloss erstmals urkundlich erwähnt. Eitel Dietrich von Gemmingen ließ es für 500 Gulden reparieren.

Des Weiteren besteht eine Namensähnlichkeit mit dem [[1213]] erwähnten und noch nicht lokalisierten [[Delebrunnen]].


==Sonstiges==
Ob es am Schloss noch eine Siedlung gab ist nicht überliefert. Namensähnlichkeiten besteht jedoch mit dem 1213 erwähnten [[Delebrunnen]].
Die "Geisterstadt" Dollbronn hat auf dem sozialen Netzwerk Facebook eine eigene Fan-Seite.


== Einzelnachweise ==
<references>


[[Kategorie:Neuhausen]]
[[Kategorie:Neuhausen]]

Version vom 20. September 2015, 19:12 Uhr

Dollbronn (auch Taulbronnen) ist ein abgegangenes Jagdschloss bei Schellbronn, welches im Besitz der Herren von Gemmingen war.

Sage

Der Volkssage nach soll es nicht nur ein Schloss gegeben haben, sondern ein Dorf Dollbronn. Demnach soll die Glocke der zerstörten Dorfkirche geläutet haben, als beim Bau der Schellbronner Kirche eine Glocke noch fehlte und man daraufhin diese verwendete.[1] Einen Beweis für ein Dorf lässt sich aber weder archäologisch noch urkundlich erbringen.

Lage

Nordöstlich von Schellbronn verläuft die Dollbronner Klinge Richtung Würm und zudem existiert noch zwischen Hohholz und Schelmenmättle auf Hamberger Gemarkung die Flur Dollbronnwiesen.

Urkundlicher Beleg

1568 wird das Jagdschloss erstmals urkundlich erwähnt. Eitel Dietrich von Gemmingen ließ es für 500 Gulden reparieren.

Des Weiteren besteht eine Namensähnlichkeit mit dem 1213 erwähnten und noch nicht lokalisierten Delebrunnen.

Sonstiges

Die "Geisterstadt" Dollbronn hat auf dem sozialen Netzwerk Facebook eine eigene Fan-Seite.

Einzelnachweise

<references>

  1. Michael Walter (1925): Verschwundene Dörfer und verlassene Wege um Pforzheim; in: Badische Heimat: Enz-Pfinzgau; S. 42