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Mönchshofen: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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==Erwähnungen==
==Erwähnungen==
Im [[Lorscher Codex]] werden zwei Schenkungen aus der Ortschaft "Mamichoven" ([[779]]) bzw. "villa Manicoffa" ([[798]]) genannt, die im [[Pfinz]]gau liegen. Der Historiker Karl Glöckner (1929) gehen hierbei von einer Falschzuordung der Gaulandschafts aus und halten den Ort für das heutige Menchhofen bei Hagenau im Elsass. Doch der Lokalforscher G. Rommel hingegen interpretiert im Flurnamen "Mönchshofen" ([[1522]] ''Menkhofen'') westlich von Wilferdingen aus dem Jahr [[1522]] eine [[Wüstung]], bei der es sich um das im Lorscher Codex genannte Dorf handelt.
Im [[Lorscher Codex]] werden zwei Schenkungen aus der Ortschaft "Mamichoven" ([[779]]) bzw. "villa Manicoffa" ([[798]]) genannt, die im [[Pfinz]]gau liegen. Der Historiker Karl Glöckner (1929) geht hierbei von einer falschen Zuordung der Gaulandschaft aus und hält den Ort für das heutige Menchhofen bei Hagenau im Elsass. Der Lokalforscher G. Rommel hingegen interpretiert im Flurnamen "Mönchshofen" ([[1522]] ''Menkhofen'') westlich von Wilferdingen eine [[Wüstung]], bei der es sich um das im Lorscher Codex genannte Dorf handeln soll.


==Hinweise einer Wüstung<ref>Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 135</ref>==
==Hinweise einer Wüstung<ref>Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 135</ref>==
Abgesehen von der verdächtigen Flur "Mönchshofen" findet man in der Nähe der Gemarkungsgrenze zwischen Wilferdingen und Darmsbach Flurnamen wie "Niemandswiesen", "Niemandsäcker" oder "Niemandsberg", was vielleicht darauf hin deutet, dass die Flächen nach der Wüstwerdung eine Zeit lang noch niemanden zugeteilt war. Letere Flur erstreckt sich zudem auf beide Gemarkungsseiten, genauso wie die Flur "Fluckenberg".
Abgesehen von der verdächtigen Flur "Mönchshofen" findet man in der Nähe der Gemarkungsgrenze zwischen Wilferdingen und Darmsbach Flurnamen wie "Niemandswiesen", "Niemandsäcker" oder "Niemandsberg", was vielleicht darauf hin deutet, dass die Flächen nach der Wüstwerdung eine Zeit lang noch niemanden zugeteilt war. Letzere Flur erstreckt sich zudem auf beide Gemarkungsseiten, genauso wie die Flur "Fluckenberg".


==Einzelnachweise==
==Einzelnachweise==

Version vom 20. Februar 2015, 10:33 Uhr

Mönchshofen ist eine abgegangene Ausbausiedlung zwischen Wilferdingen und Darmsbach.

Erwähnungen

Im Lorscher Codex werden zwei Schenkungen aus der Ortschaft "Mamichoven" (779) bzw. "villa Manicoffa" (798) genannt, die im Pfinzgau liegen. Der Historiker Karl Glöckner (1929) geht hierbei von einer falschen Zuordung der Gaulandschaft aus und hält den Ort für das heutige Menchhofen bei Hagenau im Elsass. Der Lokalforscher G. Rommel hingegen interpretiert im Flurnamen "Mönchshofen" (1522 Menkhofen) westlich von Wilferdingen eine Wüstung, bei der es sich um das im Lorscher Codex genannte Dorf handeln soll.

Hinweise einer Wüstung[1]

Abgesehen von der verdächtigen Flur "Mönchshofen" findet man in der Nähe der Gemarkungsgrenze zwischen Wilferdingen und Darmsbach Flurnamen wie "Niemandswiesen", "Niemandsäcker" oder "Niemandsberg", was vielleicht darauf hin deutet, dass die Flächen nach der Wüstwerdung eine Zeit lang noch niemanden zugeteilt war. Letzere Flur erstreckt sich zudem auf beide Gemarkungsseiten, genauso wie die Flur "Fluckenberg".

Einzelnachweise

  1. Rüdiger Stenzel: Abgegangene Siedlungen zwischen Rhein und Enz, Murg und Angelbach. In: Oberrheinische Studien. Bd. III. Fs. für G. Haselier. Bretten 1975. S. 135