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Die Ersterwähnung fand [[1232]] als ''Volmarspur'' statt. [[1295]] übertrug Markgraf Rudolf II. von Baden seine zwei Dörfer Utelsbur (Ittersbach) und Wolmarsbur an das Kloster Herrenalb. [[1455]] verkaufte Wilhelm von Remchingen seinen Anteil an dem Groß- und Kleinzehnten zu Untermutschelbach an die Gotteshäuser '''Unserer Lieben Frau zu Uttelspur''' und '''Sankt Clemens zu Wolmerspur''', danach besaß Wolmersbur eine Kirche oder Kapelle. Die letzte Nennung war [[1512]], allerdings dürfte der Ort schon im 15. Jahrhundert abgegangen sein. |
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==Lage== |
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Da Wolmersbur stets mit Ittersbach verbunden vorkommt, muss es auch in seiner Nähe gesucht werden. Nach einer urkundlichen Notiz scheint die an der badisch- württembergischen Grenze gelegene Hochmühle auf der Gemarkung Ottenhausen ein Rest des Dorfes gewesen sein. Unweit dieser Mühle, in der Nähe der Schleemühle, finden sich auf der Gemarkung Ittersbach die Flurnamen ''Hofäcker'', ''Maueräcker'', ''Im Kirchle''. Sie deuten auf eine ehemalige Besiedlung hin. Die [[Mühle]]n Nallenmühle (ab [[1332]]) und die Lochmühle (ab [[1473]]) gehörten zu Wolmersbur. |
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Es kommt öfters vor, dass Mühlen die letzten Reste ehemaliger Dörfer sind. Die Mühlen als ortständige Siedlungen sind an die Wasserkraft als ihre Betriebskraft gebunden. Sie nützen diese Kraft auch nach dem Verschwinden eines zugehörigen Dorfes dann noch aus, wenn sich ihr Kundenkreis noch auf andere, nicht abgegangene Siedlungen erstreckt. |
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== Quellen == |
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*''Der Enz- und Pfinzgau aus dem Jahr 1925'' |
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*[http://leo-bw.de/detail/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/22760/Wolmersb%C3%BCren+%5BW%C3%BCstung%5D?p_auth=fPAVV4v0 leo-bw.de] |
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[[Kategorie:Wüstung]] |
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[[Kategorie:Landkreis Karlsruhe]] |
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[[Kategorie:Geschichte]] |
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[[Kategorie:Straubenhardt]] |
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Version vom 2. Februar 2015, 19:30 Uhr
Wolmersbur (auch Wolmersbüren) ist eine Wüstung zwischen Ittersbach und Ottenhausen.
Geschichte
Die Ersterwähnung fand 1232 als Volmarspur statt. 1295 übertrug Markgraf Rudolf II. von Baden seine zwei Dörfer Utelsbur (Ittersbach) und Wolmarsbur an das Kloster Herrenalb. 1455 verkaufte Wilhelm von Remchingen seinen Anteil an dem Groß- und Kleinzehnten zu Untermutschelbach an die Gotteshäuser Unserer Lieben Frau zu Uttelspur und Sankt Clemens zu Wolmerspur, danach besaß Wolmersbur eine Kirche oder Kapelle. Die letzte Nennung war 1512, allerdings dürfte der Ort schon im 15. Jahrhundert abgegangen sein.
Lage
Da Wolmersbur stets mit Ittersbach verbunden vorkommt, muss es auch in seiner Nähe gesucht werden. Nach einer urkundlichen Notiz scheint die an der badisch- württembergischen Grenze gelegene Hochmühle auf der Gemarkung Ottenhausen ein Rest des Dorfes gewesen sein. Unweit dieser Mühle, in der Nähe der Schleemühle, finden sich auf der Gemarkung Ittersbach die Flurnamen Hofäcker, Maueräcker, Im Kirchle. Sie deuten auf eine ehemalige Besiedlung hin. Die Mühlen Nallenmühle (ab 1332) und die Lochmühle (ab 1473) gehörten zu Wolmersbur.
Es kommt öfters vor, dass Mühlen die letzten Reste ehemaliger Dörfer sind. Die Mühlen als ortständige Siedlungen sind an die Wasserkraft als ihre Betriebskraft gebunden. Sie nützen diese Kraft auch nach dem Verschwinden eines zugehörigen Dorfes dann noch aus, wenn sich ihr Kundenkreis noch auf andere, nicht abgegangene Siedlungen erstreckt.
Quellen
- Der Enz- und Pfinzgau aus dem Jahr 1925
- leo-bw.de