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Kirchenburg Lienzingen: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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==Geschichte==
==Geschichte==


Das Kloster Sinsheim lies im 11. Jahrhundert eine Kirche erbauen. Die sie umgebende Burg wurde in den Jahrzehnten nach [[1360]] schrittweise errichtet. Ende des 15. Jahrhunderts wurde schließlich die Kirche im jetzigen Burgkern erweitert. im Zuge des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieges]] wurde die Burg im Jahre [[1692]] weitgehend zerstört.
Das Kloster Sinsheim lies im 11. Jahrhundert eine Kirche erbauen. Die sie umgebende Burg wurde in den Jahrzehnten nach [[1360]] schrittweise errichtet. Ende des 15. Jahrhunderts wurde schließlich die Kirche im jetzigen Burgkern erweitert. Im Zuge des [[Pfälzischer Erbfolgekrieg|Pfälzischen Erbfolgekrieges]] wurde die Burg im Jahre [[1692]] weitgehend zerstört.

Zuvor verfügte die Burgmauer und dahinter liegende Gebäude fünf Stockwerke mit einem Wehrgang und einem Friedhof im Innenbereich, der um [[1500]] zur Frauenkirche verlegt wurde.

Lange Jahre verwilderte des Gelände und war kaum mehr betretbar. Schulkinder sollen damals dem Pfarrer gelegentlich Totenschädel auf seinen Arbeitsplatz gelegt haben.

Lange Jahre kehrte dann mit der Renovierung Ruhe ein.

In jüngster Zeit gibt es jedoch wieder Vandalismus (Stand 2013) durch Zerstörung durch Steinwürfe in die wertvollen bleiverglasten Fensterscheiben.

Die Orgel wird augenblicklich nicht benutzt und soll restauriert werden, ersatzweise befindet sich 2013 ein Klavier vor der Kanzel.


Der Wiederaufbau zu Beginn des 18. Jahrhunderts richtete sich nicht nach Gesichtspunkten der Errichtung einer neuen Burg, sondern sollte dem im Ort herrschenden Platzmangel Abhilfe schaffen. So wurde die zerstörte Wehranlage nicht wieder erbaut.
Der Wiederaufbau zu Beginn des 18. Jahrhunderts richtete sich nicht nach Gesichtspunkten der Errichtung einer neuen Burg, sondern sollte dem im Ort herrschenden Platzmangel Abhilfe schaffen. So wurde die zerstörte Wehranlage nicht wieder erbaut.


Instandhaltungsmaßnahmen erfolgten in der Folgezeit durch die wechselnden Eigentümer, eine grundlegende Sanierung der Süd- und Westseite der Kirchenmauer erfolgte durch die Gemeinde Lienzingen im Jahr [[1966]]. Die Außenanlage, die die Kirche umgebenden Gaden und die Zugangsbrücke wurde [[1986]] durch die Stadt [[Mühlacker]] saniert. [[2009]] folgte die Innensanierung. im Jahr darauf die Erstellung des Sakristeivordaches und die Neueinrichtung einer Toilettenanlage.
Instandhaltungsmaßnahmen erfolgten in der Folgezeit durch die wechselnden Eigentümer, eine grundlegende Sanierung der Süd- und Westseite der Kirchenmauer erfolgte durch die Gemeinde Lienzingen im Jahr [[1966]]. Die Außenanlage, die die Kirche umgebenden Gaden und die Zugangsbrücke wurde [[1986]] durch die Stadt [[Mühlacker]] saniert. [[2009]] folgte die Innensanierung. im Jahr darauf die Erstellung des Sakristeivordaches und die Neueinrichtung einer Toilettenanlage in einer der Gaden, die sich in Pritatbesitz befinden und kühle Keller beinhalten.


==Bilder==
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Datei:Kirchenburg Lienzingen 4.JPG|Gegenrichtung
Datei:Kirchenburg Lienzingen 4.JPG|Gegenrichtung
Datei:Wehrkirche zur Brücke.JPG|Blick von der Kirche zur Brücke
Datei:Wehrkirche zur Brücke.JPG|Blick von der Kirche zur Brücke
Datei:Kirchenburg Lienzingen 5.JPG|Im hinteren Bereich der Burg
Datei:Kirchenburg Lienzingen 5.JPG|Zugang zu einer der Gaden im hinteren Bereich der Burg
Datei:Kirchenburg Lienzingen 6.JPG|Im hinteren Bereich der Burg
Datei:Kirchenburg Lienzingen 6.JPG|Im hinteren Bereich der Burg
Datei:Kirchenburg Lienzingen 7.JPG|Gegenrichtung
Datei:Kirchenburg Lienzingen 7.JPG|Gegenrichtung

Version vom 9. Juni 2013, 18:04 Uhr

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Blick von der Zugangsbrtücke auf die Kirche

Die ehemalige Kirchenburg Lienzingen war ein Wehrgebäude mit der darin enthaltenen Peterskirche in Lienzingen. Teile der Burg sind in veränderter Form erhalten. Die Kirche ist bis heute als evangelische Kirche in Betrieb.

Geschichte

Das Kloster Sinsheim lies im 11. Jahrhundert eine Kirche erbauen. Die sie umgebende Burg wurde in den Jahrzehnten nach 1360 schrittweise errichtet. Ende des 15. Jahrhunderts wurde schließlich die Kirche im jetzigen Burgkern erweitert. Im Zuge des Pfälzischen Erbfolgekrieges wurde die Burg im Jahre 1692 weitgehend zerstört.

Zuvor verfügte die Burgmauer und dahinter liegende Gebäude fünf Stockwerke mit einem Wehrgang und einem Friedhof im Innenbereich, der um 1500 zur Frauenkirche verlegt wurde.

Lange Jahre verwilderte des Gelände und war kaum mehr betretbar. Schulkinder sollen damals dem Pfarrer gelegentlich Totenschädel auf seinen Arbeitsplatz gelegt haben.

Lange Jahre kehrte dann mit der Renovierung Ruhe ein.

In jüngster Zeit gibt es jedoch wieder Vandalismus (Stand 2013) durch Zerstörung durch Steinwürfe in die wertvollen bleiverglasten Fensterscheiben.

Die Orgel wird augenblicklich nicht benutzt und soll restauriert werden, ersatzweise befindet sich 2013 ein Klavier vor der Kanzel.

Der Wiederaufbau zu Beginn des 18. Jahrhunderts richtete sich nicht nach Gesichtspunkten der Errichtung einer neuen Burg, sondern sollte dem im Ort herrschenden Platzmangel Abhilfe schaffen. So wurde die zerstörte Wehranlage nicht wieder erbaut.

Instandhaltungsmaßnahmen erfolgten in der Folgezeit durch die wechselnden Eigentümer, eine grundlegende Sanierung der Süd- und Westseite der Kirchenmauer erfolgte durch die Gemeinde Lienzingen im Jahr 1966. Die Außenanlage, die die Kirche umgebenden Gaden und die Zugangsbrücke wurde 1986 durch die Stadt Mühlacker saniert. 2009 folgte die Innensanierung. im Jahr darauf die Erstellung des Sakristeivordaches und die Neueinrichtung einer Toilettenanlage in einer der Gaden, die sich in Pritatbesitz befinden und kühle Keller beinhalten.

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