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Burg Zavelstein: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Bild:Ruine-Zavest.jpg|Luftaufnahme
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Datei:Schild Burggraben und Zugbrücke.jpg|Schild über Burggraben und Zugbrücke der Burg
Bild:Burgruine Zavelstein.jpg|Burghof
Bild:Burgruine Zavelstein.jpg|Burghof
Bild:zavelstein4.jpg|Gesamtansicht
Bild:zavelstein4.jpg|Gesamtansicht

Version vom 22. April 2012, 14:34 Uhr

OpenStreetMap
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Die Burg Zavelstein ist eine Ruine aus dem 13. Jahrhundert am Rand vom Bad Teinach-Zavelsteiner Ortsteil Zavelstein.

Die Burg wurde um 1200 durch die Grafen von Calw als Vogtsburg erbaut. 1345 kam sie zu Württemberg. Nach dem Überfall in Wildbad durch die Schlegler 1367 fand Graf Eberhard II. (der Greiner) hier Zuflucht. Als Dank dafür erhielt der Burgflecken Stadtrecht. Bis 1805 durfte Zavelstein einen eigenen Abgeordneten in den Württembergischen Landtag schicken.

Die Burg, mehrfach gepfändet, gelangte 1620 in den Besitz der Familie Buwinghausen von Walmerode, welche sie 1630 durch Schickhardt zum Schloß ausbauen ließ. Sie wurde nach der Zerstörung durch Melac 1692 als Steinbruch für denn Wiederaufbau des Städtchens benutzt. Über eine steinerne Brücke, die den Burggraben überquert, kommt man vom Ort in die Ruine.

Der 28 Meter hohe noch erhaltene Bergfried bietet eine gute Aussicht. Daneben sind noch die Kellergewölbe und einige Hoffassaden und das Eingangsportal erhalten. Die Ruine ist mit Informationstafeln ausgesattet, welche die Geschichte der Burg erfassen.

Im Durchgang zum Burghof befinden sich Informationen zum Bau der alten Wasserleitungen. Blick in die Altstadt von der Burg Zavelstein

Im Burghof befand sich auch ein Zugbrunnen, dessen Standort heute nicht mehr zu sehen ist, und die Bewohner der Burg bei Belagerung mit Wasser versorgte.

Es gibt Sitzbänke im Burghof.