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Das '''Kriegerdenkmal Pforzheim''' stand Mitten auf dem [[Pforzheimer Marktplatz|Pforzheimer Marktplatz]] zur Erinnerung an den [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-französischen Krieg]] ([[1870]]/[[1871|'71]]). |
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Es stellte einen germanischen Krieger dar, der mir grimmigen Blick nach Westen blickte. Vorne auf dem Sockel stand die Inschrift: UNSEREN HELDEN 1870/71, die Rückseite trug eine von dem Pforzheimer Dichter [[Ludwig Auerbach|Ludwig Auerbach]] verfasste Widmung, außerdem waren die Namen –Straßburg, Nuits, Dijon und Belfort angebracht, also die Namen der Schlachten, bei denen hauptsächlich badische Truppen an der Front waren. |
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| ⚫ | [[1873]] wurde ein Komitee gebildet und eine Sammlung veranstaltet, damit das Denkmal errichtet werden konnte. Die schwere Geschäftskrise im selben Jahr verzögerte jedoch die Ausführung. Erst [[1876]] wurde die Sache erneut in Angriff genommen und eine Reihe angesehener Bürger der Stadt bildeten ein neues Komitee, darunter [[Eduard Bichler|Eduard Bichler]], Ludwig Auerbach, [[Louis Franzmann|Louis Franzmann]] und der Kunstgewerbeschuldirektor Waag als künstlerischer Beirat. Die Figur wurde von [[Friedrich Moest|Prof. Friedrich Moest]] ([[1838]]–[[1923]]) in [[Karlsruhe]] entworfen und modelliert und in Nürnberg gegossen. |
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| ⚫ | [[1873]] wurde ein Komitee gebildet und eine Sammlung veranstaltet, damit das Denkmal errichtet werden konnte. Die schwere Geschäftskrise im selben Jahr verzögerte jedoch die Ausführung. Erst [[1876]] wurde die Sache erneut in Angriff genommen und eine Reihe angesehener Bürger der Stadt bildeten ein neues Komitee, darunter [[Bichlerstein|Eduard Bichler|Eduard Bichler]], Ludwig Auerbach, [[Louis Franzmann|Louis Franzmann]] und der Kunstgewerbeschuldirektor Waag als künstlerischer Beirat. Die Figur wurde von [[Friedrich Moest|Prof. Friedrich Moest]] ([[1838]]–[[1923]]) in [[Karlsruhe]] entworfen und modelliert und in Nürnberg gegossen. |
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Der Entwurf des Sockels stammte von Professor Dollinger in Stuttgart, die Ausführung erfolgte durch den Maurermeister Schweickhardt und den Bildhauer Oskar Ostermayer. |
Der Entwurf des Sockels stammte von Professor Dollinger in Stuttgart, die Ausführung erfolgte durch den Maurermeister Schweickhardt und den Bildhauer Oskar Ostermayer. |
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Am [[18. Mai]] [[1879]] fand in Anwesenheit des Erbgroßherzogs als Vertreter seines erkrankten Vaters die Einweihung statt. |
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Im Jahre [[1826]] musste der alte Germane der Straßenbahn weichen, die über den Marktplatz geführt wurde. Man versetzte ihn in den [[Benckiserpark]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er in Granaten umgewandelt. |
Im Jahre [[1826]] musste der alte Germane der [[Pforzheimer Straßenbahn|Straßenbahn]] weichen, die über den Marktplatz geführt wurde. Man versetzte ihn in den [[Benckiserpark]]. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er in Granaten umgewandelt. |
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'''Lebendige Vergangenheit''' von Oskar Trost, 1963 |
'''Lebendige Vergangenheit''' von [[Oskar Trost]], 1963 |
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Version vom 11. Mai 2011, 16:09 Uhr
Das Kriegerdenkmal Pforzheim stand Mitten auf dem Pforzheimer Marktplatz zur Erinnerung an den Deutsch-französischen Krieg (1870/'71).
Es stellte einen germanischen Krieger dar, der mir grimmigen Blick nach Westen blickte. Vorne auf dem Sockel stand die Inschrift: UNSEREN HELDEN 1870/71, die Rückseite trug eine von dem Pforzheimer Dichter Ludwig Auerbach verfasste Widmung, außerdem waren die Namen –Straßburg, Nuits, Dijon und Belfort angebracht, also die Namen der Schlachten, bei denen hauptsächlich badische Truppen an der Front waren.
1873 wurde ein Komitee gebildet und eine Sammlung veranstaltet, damit das Denkmal errichtet werden konnte. Die schwere Geschäftskrise im selben Jahr verzögerte jedoch die Ausführung. Erst 1876 wurde die Sache erneut in Angriff genommen und eine Reihe angesehener Bürger der Stadt bildeten ein neues Komitee, darunter Eduard Bichler|Eduard Bichler, Ludwig Auerbach, Louis Franzmann und der Kunstgewerbeschuldirektor Waag als künstlerischer Beirat. Die Figur wurde von Prof. Friedrich Moest (1838–1923) in Karlsruhe entworfen und modelliert und in Nürnberg gegossen.
Der Entwurf des Sockels stammte von Professor Dollinger in Stuttgart, die Ausführung erfolgte durch den Maurermeister Schweickhardt und den Bildhauer Oskar Ostermayer.
Am 18. Mai 1879 fand in Anwesenheit des Erbgroßherzogs als Vertreter seines erkrankten Vaters die Einweihung statt. Im Jahre 1826 musste der alte Germane der Straßenbahn weichen, die über den Marktplatz geführt wurde. Man versetzte ihn in den Benckiserpark. Im Zweiten Weltkrieg wurde er in Granaten umgewandelt.
Quelle
Lebendige Vergangenheit von Oskar Trost, 1963