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Amalie überlebte die Nazi-Zeit durch die Hilfe des franz. Kinderhilfswerks OSE und franz. Antifaschisten, im Kinderheim in St.Jean-en-Royans und in Familien. Im September 1946 erreichte Amalie mit einem Schiff voller jüdischer Waisenkinder New York. |
Amalie überlebte die Nazi-Zeit durch die Hilfe des franz. Kinderhilfswerks OSE und franz. Antifaschisten, im Kinderheim in St.Jean-en-Royans und in Familien. Im September 1946 erreichte Amalie mit einem Schiff voller jüdischer Waisenkinder New York. |
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==Erinnerung== |
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Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Evelyn Rothschild am 27.01.2010 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen. |
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Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld. |
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Version vom 23. Januar 2011, 14:06 Uhr
Dieser Artikel entsteht derzeit im Unterricht der Klasse 10a der Osterfeld-Realschule
Amalie Meier (geboren 9. November 1922) war Schülerin in Pforzheim und Opfer der antisemitischen Maßnahmen der NS-Herrschaft.
Leben
Diskriminierung
Amalie flog 1936 aus der Calwer Schule und musste das Schulgetto für jüdische Kinder an der damaligen Hindenburg-, heute wieder Osterfeld-Schule besuchen.
Deportation
1940 deportierten die Nazis sie und ihre Eltern Nelly und Friedrich aus der Wörthstr. 5 ins Internierungslager Gurs am Nordrand der Pyrenäen. Im Sommer 1942 verschleppten die Nazis die Eltern ins Vernichtungslager Auschwitz.
Rettung
Amalie überlebte die Nazi-Zeit durch die Hilfe des franz. Kinderhilfswerks OSE und franz. Antifaschisten, im Kinderheim in St.Jean-en-Royans und in Familien. Im September 1946 erreichte Amalie mit einem Schiff voller jüdischer Waisenkinder New York.
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion „Stolpersteine“ wurde für Evelyn Rothschild am 27.01.2010 ein Stein vor ihrer früheren Schule in den Boden eingelassen.
Ihr Name steht auf den Erinnerungstafeln für die Kinder und Lehrkräfte am Schulgetto an der Osterfeld-Schule in den Eingangsbereichen der Osterfeld-Schule und des Kulturhauses Osterfeld.
Literatur
- Gerhard Brändle, Sarah Hary: "„... als ob wir Feinde wären“: jüdische Kinder und Jugendliche in Pforzheim 1933 bis 1945: vom Schul-Getto am Osterfeld zur Deportation ins Lager Gurs"; herausgegeben vom Kulturamt der Stadt Pforzheim, Pforzheim 2000 ISBN 3-933924-01-4 erschienen in der Reihe Pforzheimer Hefte
- Gerhard Brändle: "Die wechselhafte Geschichte der Osterfeld-Schule in zehn Abteilungen mit 50 Bildern und Dokumenten", in: Osterfeldschulen (Hrsg.), Festschrift zum Schuljubiläum Juli 2000, Pforzheim, 2000
- Gerhard Brändle, Rebecca Eger: Biografien der Kinder und Lehrkräfte am „Schul-getto“ an der Osterfeld- bzw. Hindenburg-Schule in Pforzheim 1936 - 1938, veröffentlicht anlässlich der Einweihung der Gedenktafeln in der Osterfeld-Schule und im Kulturhaus Osterfeld - 27. Jan. 2011
Weblinks
Eintrag Amalie Meier in der Datenbank der zwischen 1919 und 1945 in Pforzheim geborenen bzw. ansässigen jüdischen Bürgerinnen und Bürger und deren Schicksale auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt Pforzheim.