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Kommunales Kino Pforzheim: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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=== Filmgruppe im Goldenen Anker ===
=== Filmgruppe im Goldenen Anker ===
Im Pforzheimer Kulturzentrum „Goldener Anker“ liegen die Wurzeln der„ Film-Kunst mit Knistern und Flimmern“, wie der Pforzheimer Kurier am 27. April 1985 titelte. Dort hatte Mitte der Achtziger Jahre eine Filmgruppe aus enthusiastischen Filmfans ihre Heimat. Einmal in der Woche, immer dienstags, wurden ausgefallene Filme mit politisch-sozialem Anspruch gezeigt. Schon damals wurde Programmarbeit betrieben, indem Film- und Regisseurreihen zusammengestellt wurden. Diese Aufgabe übernahmen die wöchentlichen Filmvorführer im Goldenen Anker.
Im Pforzheimer Kulturzentrum [[Goldener Anker]]liegen die Wurzeln der„ Film-Kunst mit Knistern und Flimmern“, wie der Pforzheimer Kurier am 27. April 1985 titelte. Dort hatte Mitte der Achtziger Jahre eine Filmgruppe aus enthusiastischen Filmfans ihre Heimat. Einmal in der Woche, immer dienstags, wurden ausgefallene Filme mit politisch-sozialem Anspruch gezeigt. Schon damals wurde Programmarbeit betrieben, indem Film- und Regisseurreihen zusammengestellt wurden. Diese Aufgabe übernahmen die wöchentlichen Filmvorführer im Goldenen Anker.

Ein Nebenraum des Ankers wurde zu einem provisorischen Filmtheater. Die Atmosphäre beim Filmschauen war gewöhnungsbedürftig und nicht gerade gemütlich. Übereinandergestellte Tische dienten als Podest für einen 16mm-Projektor aus den sechziger Jahren, um den Holzstühle für die ca. 60 Besucher gestellt wurden. Dieter Weber, der damalige Vorsitzender des Fördervereins, beschrieb die Zeit so: „Die Anfänge waren bescheiden aber aufregend.“ Das Filmprogramm kam gut an. Die monatliche Programmzeitschrift „Der Unker“ mit selbstgeschriebenen Filmkritiken im schrägen Design war bald so begehrt, dass die Auflage nicht mehr ausreichte. Im Herbst 1984 gründete die Filmgruppe den „Förderverein der Kinokultur Kommunales Kino e.V.“. Seine Forderung nach einem „Kommunalen Kino“ in einer neuen Spielstätte wurde immer lauter. Fördervereinsmitglied Winfried Thein erinnert sich an die damalige Mangelsituation: „ Es gab Gründe, aus dem Anker rauszugehen. Das Filmmaterial ging uns aus, weil wir nur diesen alten Projektor hatten. Das andere große Problem war, dass wir oft ausverkauft waren und einen größeren, ja überhaupt erst mal einen richtigen Vorführraum, brauchten.“

Version vom 6. August 2010, 13:44 Uhr

Kommunales Kino Pforzheim

Das Kommunale Kino Pforzheim zeigt in einem 7-Tage-Betrieb zwischen 200 und 250 Filmen im Jahr. Das Filmprogramm ist nicht kommerziell orientiert. Das Filmprogramm zeigt genreübergreifend unabhängige und regionale Produktionen, Filmproduktionen von Nachwuchsregisseuren sowie Filmklassiker und nach dem Bundeserfolg terminierte aktuelle Programmkinofilme und wird von einem unabhängigen Gremium, dem Programmrat, zusammengestellt.


Geschichte des Kommunalen Kinos

Filmgruppe im Goldenen Anker

Im Pforzheimer Kulturzentrum Goldener Ankerliegen die Wurzeln der„ Film-Kunst mit Knistern und Flimmern“, wie der Pforzheimer Kurier am 27. April 1985 titelte. Dort hatte Mitte der Achtziger Jahre eine Filmgruppe aus enthusiastischen Filmfans ihre Heimat. Einmal in der Woche, immer dienstags, wurden ausgefallene Filme mit politisch-sozialem Anspruch gezeigt. Schon damals wurde Programmarbeit betrieben, indem Film- und Regisseurreihen zusammengestellt wurden. Diese Aufgabe übernahmen die wöchentlichen Filmvorführer im Goldenen Anker.

Ein Nebenraum des Ankers wurde zu einem provisorischen Filmtheater. Die Atmosphäre beim Filmschauen war gewöhnungsbedürftig und nicht gerade gemütlich. Übereinandergestellte Tische dienten als Podest für einen 16mm-Projektor aus den sechziger Jahren, um den Holzstühle für die ca. 60 Besucher gestellt wurden. Dieter Weber, der damalige Vorsitzender des Fördervereins, beschrieb die Zeit so: „Die Anfänge waren bescheiden aber aufregend.“ Das Filmprogramm kam gut an. Die monatliche Programmzeitschrift „Der Unker“ mit selbstgeschriebenen Filmkritiken im schrägen Design war bald so begehrt, dass die Auflage nicht mehr ausreichte. Im Herbst 1984 gründete die Filmgruppe den „Förderverein der Kinokultur Kommunales Kino e.V.“. Seine Forderung nach einem „Kommunalen Kino“ in einer neuen Spielstätte wurde immer lauter. Fördervereinsmitglied Winfried Thein erinnert sich an die damalige Mangelsituation: „ Es gab Gründe, aus dem Anker rauszugehen. Das Filmmaterial ging uns aus, weil wir nur diesen alten Projektor hatten. Das andere große Problem war, dass wir oft ausverkauft waren und einen größeren, ja überhaupt erst mal einen richtigen Vorführraum, brauchten.“