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Villa rustica Altes Schloss: Unterschied zwischen den Versionen
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== Entstehung und Aufbau == |
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Insgesamt ist die Villa ca. 1 Hektar groß. Die Umfassungsmauer wurde trapezförmig angelegt und ist 81 + 91 + 95 + 147 m lang. Innerhalb der Umfassungsmauer sind drei Gebäude und ein Badehaus dokumentiert. |
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um 90 n. Chr. an Heerstraße von Baden-Baden nach Canstatt |
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1882 vom Architekten Waag bei Ausgrabungen ein Bad entdeckt. Funde Tonscherben, Waffen, Schmuck |
1882 vom Architekten Waag bei Ausgrabungen ein Bad entdeckt. Funde Tonscherben, Waffen, Schmuck |
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Jupitergigantensäule mit sog. Vulcanus-Stein |
Jupitergigantensäule mit sog. Vulcanus-Stein |
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Ein Inschriftenstein wurde 1753 bei Hammerwerk entdeckt |
Ein Inschriftenstein wurde 1753 bei Hammerwerk entdeckt |
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Waag, [Alfred]: Römisches Haus bei Brötzingen. In: Der Karlsruher Altertumsverein. 1881- |
Waag, [Alfred]: Römisches Haus bei Brötzingen. In: Der Karlsruher Altertumsverein. 1881- |
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1890. H. 1. S. 56-57. (1845-1912) |
1890. H. 1. S. 56-57. (1845-1912) |
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Am Hang des Mittelsberg befinden sich ausgedehnte archäologischen Fundstellen einer villa rustica. Auf etwa einem Hektar sind noch viele verstürtzte Mauerreste und Schutthügel zu erkennen. 1882 ist die Freilegung eines Badehauses dokumentiert. Eine Konservierung fand aber nicht statt, so daß heute die genaue Lage nicht mehr bekannt ist. |
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"Karlsruhe, 22. Juni. In der Nähe von Brötzingen bei Pforzheim ist man im Waldabhang an der neuen Straße gegen Dietlingen in der letzten Woche auf einen Komplex römischer Mauerreste gestoßen, welche genauerer Untersuchung entgegengehen. In dem Schutt eines kleinen, viereckigen, mit starken Mauern umgebenen Gelasses fand sich das 52 cm hohe und 26 cm breite Sandstein-Relief einer weiblichen Gewandfigur umgestürzt und in zwei Stücke zerbrochen. Die Figut, welche als Fortuna anzusehen sein wird, sitzt auf einem Throne und hält in der Linken ein Füllhorn, während sie die Rechte auf ein Steuerruder stützt, vor welches ein Rad gesetzt zu sein scheint. An dem mit einem beiderseits herabhängenden Schleier bedeckten Haupte ist leider das Gesicht abgeschlagen. Das Relief ist von der Gemeinde Brötzingen der großen Alterthumshalle als Geschenk übergeben worden. "2 |
"Karlsruhe, 22. Juni. In der Nähe von Brötzingen bei Pforzheim ist man im Waldabhang an der neuen Straße gegen Dietlingen in der letzten Woche auf einen Komplex römischer Mauerreste gestoßen, welche genauerer Untersuchung entgegengehen. In dem Schutt eines kleinen, viereckigen, mit starken Mauern umgebenen Gelasses fand sich das 52 cm hohe und 26 cm breite Sandstein-Relief einer weiblichen Gewandfigur umgestürzt und in zwei Stücke zerbrochen. Die Figut, welche als Fortuna anzusehen sein wird, sitzt auf einem Throne und hält in der Linken ein Füllhorn, während sie die Rechte auf ein Steuerruder stützt, vor welches ein Rad gesetzt zu sein scheint. An dem mit einem beiderseits herabhängenden Schleier bedeckten Haupte ist leider das Gesicht abgeschlagen. Das Relief ist von der Gemeinde Brötzingen der großen Alterthumshalle als Geschenk übergeben worden. "2 |
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Version vom 24. März 2010, 18:50 Uhr
Die Villa rustica Altes Schloss (Villa rustica Brötzingen) ist eine Villa rustica beim Ortsteil Arlinger zu Brötzingen.
Entstehung und Aufbau
Man vermutet eine Bewohnung der Ville von um 90 n. Chr. bis zum Limesfall von 263. Der Gutshof befand sich an der Heerstraße von Baden-Baden nach Canstatt. Ebenfalls am Mittelsberg befindet sich ein Straßendamm sowie eine Nachbildung einer Furt über die Enz (Römerstraße).
Insgesamt ist die Villa ca. 1 Hektar groß. Die Umfassungsmauer wurde trapezförmig angelegt und ist 81 + 91 + 95 + 147 m lang. Innerhalb der Umfassungsmauer sind drei Gebäude und ein Badehaus dokumentiert.
1882 vom Architekten Waag bei Ausgrabungen ein Bad entdeckt. Funde Tonscherben, Waffen, Schmuck Jupitergigantensäule mit sog. Vulcanus-Stein Ein Inschriftenstein wurde 1753 bei Hammerwerk entdeckt
Waag, [Alfred]: Römisches Haus bei Brötzingen. In: Der Karlsruher Altertumsverein. 1881-
1890. H. 1. S. 56-57. (1845-1912)
Am Hang des Mittelsberg befinden sich ausgedehnte archäologischen Fundstellen einer villa rustica. Auf etwa einem Hektar sind noch viele verstürtzte Mauerreste und Schutthügel zu erkennen. 1882 ist die Freilegung eines Badehauses dokumentiert. Eine Konservierung fand aber nicht statt, so daß heute die genaue Lage nicht mehr bekannt ist.
"Karlsruhe, 22. Juni. In der Nähe von Brötzingen bei Pforzheim ist man im Waldabhang an der neuen Straße gegen Dietlingen in der letzten Woche auf einen Komplex römischer Mauerreste gestoßen, welche genauerer Untersuchung entgegengehen. In dem Schutt eines kleinen, viereckigen, mit starken Mauern umgebenen Gelasses fand sich das 52 cm hohe und 26 cm breite Sandstein-Relief einer weiblichen Gewandfigur umgestürzt und in zwei Stücke zerbrochen. Die Figut, welche als Fortuna anzusehen sein wird, sitzt auf einem Throne und hält in der Linken ein Füllhorn, während sie die Rechte auf ein Steuerruder stützt, vor welches ein Rad gesetzt zu sein scheint. An dem mit einem beiderseits herabhängenden Schleier bedeckten Haupte ist leider das Gesicht abgeschlagen. Das Relief ist von der Gemeinde Brötzingen der großen Alterthumshalle als Geschenk übergeben worden. "2