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Matthäuskirche (Pforzheim): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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in den Jahren [[1952]]/[[1953]] von [[Egon Eiermann]] erbaut. Der Entwurf der Matthäuskirche gehört zum Hauptwerk Eiermanns und diente als Vorbild für zahlreiche Nachkriegs-Kirchenbauten, darunter die berühmte Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche in Berlin. Das Mobiliar der Kirche stammt ebenfalls vom Architekten. Das ursprüngliche Altarkruzifix von Eiermann wurde 1959 durch ein vom Braunschweiger Künstler Jürgen Weber entworfenes ersetzt.
in den Jahren [[1952]]/[[1953]] von [[Egon Eiermann]] erbaut. Der Entwurf der Matthäuskirche gehört zum Hauptwerk Eiermanns und diente als Vorbild für zahlreiche Nachkriegs-Kirchenbauten, darunter die berühmte Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche in Berlin. Das Mobiliar der Kirche stammt ebenfalls vom Architekten. Das ursprüngliche Altarkruzifix von Eiermann wurde 1959 durch ein vom Braunschweiger Künstler Jürgen Weber entworfenes ersetzt.


Die Einweihung erfolgte am [[12. Juli]] [[1953]], unter Beisein des Architekten Egon Eiermann schloß Pfarrer Ludwig Eiermann symbolisch die Tür auf. Der Turm nördlich der Kirche wurde [[1956]] erbaut.
Die Einweihung erfolgte am [[12. Juli]] [[1953]], unter Beisein des Architekten Egon Eiermann schloss Pfarrer Ludwig Eiermann symbolisch die Tür auf. Der Turm nördlich der Kirche wurde [[1956]] erbaut.


Die Betonwabensteine mit der farbigen Glasfüllung wurden aus dem Trümmersplitt des am [[23. Februar 1945]] zerstörten Pforzheim hergestellt. Durch bewusstes Beimengen des Schutts entstanden die weißen und roten Steine.
Die Betonwabensteine mit der farbigen Glasfüllung wurden aus dem Trümmersplitt des am [[23. Februar 1945]] zerstörten Pforzheim hergestellt. Durch bewusstes Beimengen des Schutts entstanden die weißen und roten Steine.

Version vom 2. Februar 2010, 05:16 Uhr

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Die Matthäuskirche im Pforzheimer Stadtteil Arlinger
Die Matthäuskirche innen

Die Matthäuskirche ist die evangelische Kirche im Pforzheimer Stadtteil Arlinger.

Sie wurde als Sichtbeton-Skelettbau nach dem Vorbild von Industriebauten in den Jahren 1952/1953 von Egon Eiermann erbaut. Der Entwurf der Matthäuskirche gehört zum Hauptwerk Eiermanns und diente als Vorbild für zahlreiche Nachkriegs-Kirchenbauten, darunter die berühmte Kaiser-Wilhelm-Gedächniskirche in Berlin. Das Mobiliar der Kirche stammt ebenfalls vom Architekten. Das ursprüngliche Altarkruzifix von Eiermann wurde 1959 durch ein vom Braunschweiger Künstler Jürgen Weber entworfenes ersetzt.

Die Einweihung erfolgte am 12. Juli 1953, unter Beisein des Architekten Egon Eiermann schloss Pfarrer Ludwig Eiermann symbolisch die Tür auf. Der Turm nördlich der Kirche wurde 1956 erbaut.

Die Betonwabensteine mit der farbigen Glasfüllung wurden aus dem Trümmersplitt des am 23. Februar 1945 zerstörten Pforzheim hergestellt. Durch bewusstes Beimengen des Schutts entstanden die weißen und roten Steine. Diese Fensterwände wurden nach einem Entwurf von Theo Baumann gefertigt.

Das Kirchengebäude ist zweistöckig, unter dem Kirchensaal in den ehemaligen Gemeinderäumen befindet sich heute ein Kindergarten.

Es gibt Bauschmuck an der Südwand, einen Engel als Relief vom Berliner Bildhauer Paul Dierkes, und am Turm einen Turmhahn von Fritz Theilmann.

1972-1975 wurde der begrünte Vorplatz, im Zusammenhang mit dem Neubau des benachbarten Gemeindezentrums, umgestaltet und gepflastert.

1974-1975 musste aufgrund massiver Betonschäden eine Tragwerksanierung vorgenommen werden. Die Betonsanierung setzte sich 1990 am Vordach über der Freitreppe und 1998-1999 am Turm fort.


Adresse

Matthäuskirche
Hochkopfstraße 30
75179 Pforzheim (Arlinger)

Pfarrgemeinde

  • Pfarrer ist Martin Schleifer
Matthäusgemeinde
Oosstraße 1
75179 Pforzheim (Arlinger)
Telefon: (0 72 31) 44 24 24
Telefax: (0 72 31) 46 82 26
E-Mail: Ev.Matthaeusgemeinde-PfDatei:At sign.svgt-online.de

Quelle

Pforzheim, Kulturdenkmale im Stadtgebiet, Band 1, ISBN 3-89735-221-4
Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2, ISBN 3-89735-428-9
Verlag Regionalkultur

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