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Fritz Gottschalk: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Das Ehepaar wurde am 22. Oktober 1940 ins südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert. Am 16. September [[1942]] verschleppten die Nazis Fritz Gottschalk ins Vernichtungslager Auschwitz, wo sie ihn [[1943]] ermordeten. [[ Hertha Gottschalk|Seine Frau]] ermordeten die Nazis 1942 im Vernichtungslager Auschwitz.
Das Ehepaar wurde am 22. Oktober 1940 ins südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert. Am 16. September [[1942]] verschleppten die Nazis Fritz Gottschalk ins Vernichtungslager Auschwitz, wo sie ihn [[1943]] ermordeten. [[ Hertha Gottschalk|Seine Frau]] ermordeten die Nazis 1942 im Vernichtungslager Auschwitz.


Zu den Schicksalen der anderen BewohnerInnen des „Judenhauses“ in der Bertholdstraße 4 siehe den Artikel „Bertholdstraße 4: ’Judenhaus’“
Zu den Schicksalen der anderen BewohnerInnen des „Judenhauses“ in der Bertholdstraße 4 siehe den Artikel [[Bertholdstraße 4: "Judenhaus"]]


==Erinnerung==
==Erinnerung==

Version vom 15. Juni 2009, 20:06 Uhr

Fritz Gottschalk (geb. 6. Mai 1895 Berlin, ermordet 1943 in Auschwitz) war Opfer der Nationalsozialisten.

Leben

Fritz Gottschalk war Mitglied der jüdischen Gemeinde. Im ersten Weltkrieg war er Frontkämpfer. Als Diplomingenieur kam er nach 1934 zur Firma SEL. Er wohnte mit seiner Ehefrau Hertha Gottschalk, geb. Wolff, in der Scharnhorststraße 11, 1940 zwangsweise in dem gettoisierten Haus in der Bertholdstrasse 4.

Deportation

Das Ehepaar wurde am 22. Oktober 1940 ins südfranzösische Internierungslager Gurs deportiert. Am 16. September 1942 verschleppten die Nazis Fritz Gottschalk ins Vernichtungslager Auschwitz, wo sie ihn 1943 ermordeten. Seine Frau ermordeten die Nazis 1942 im Vernichtungslager Auschwitz.

Zu den Schicksalen der anderen BewohnerInnen des „Judenhauses“ in der Bertholdstraße 4 siehe den Artikel Bertholdstraße 4: "Judenhaus"

Erinnerung

Im Rahmen der Aktion "Stolpersteine" wurde für Fritz Gottschalk am 28. Mai 2009 ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Scharnhorststraße 11 in den Boden eingelassen.

Quellen

  • Adressbuch Pforzheim
  • Gerhard Brändle: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0