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Otto Michelson ist 1938 von Calw zugezogen und gehörte zur jüdischen Gemeinde. Er wohnte mit seiner Ehefrau Setty Michelson zuletzt in der Erbprinzenstraße 20. |
Otto Michelson ist [[1938]] von [[Calw]] zugezogen und gehörte zur [[Juden|jüdischen]] Gemeinde [[Pforzheim]]. Er wohnte mit seiner Ehefrau Setty Michelson zuletzt in der [[Erbprinzenstraße]] 20. |
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Am 22. Oktober 1940 deportierten die Nazis das Ehepaar mit 193 weiteren jüdischen Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich. Otto Michelson starb unter unbekannten Umständen am 7. Dezember 1941 im Lager Les Milles bei Marseille/Südfrankreich, seine Frau wurde 1942 im Vernichtungslager Auschwitz ermordet. |
Am 22. Oktober [[1940]] deportierten die Nazis das Ehepaar mit 193 weiteren jüdischen Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich. Otto Michelson starb unter unbekannten Umständen am 7. Dezember [[1941]] im Lager Les Milles bei Marseille/Südfrankreich, seine Frau wurde [[1942]] im Vernichtungslager Auschwitz ermordet. |
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==Schicksal der Nachbarn== |
==Schicksal der Nachbarn== |
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Zu den anderen aus dem Haus |
Zu den anderen aus dem Haus Erbprinzenstraße 20 Verschleppten siehe unter [[Setty Michelson]]. |
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Im Rahmen der Aktion "[[Stolperstein]]e" wurde für Otto Michelson am 28. Mai [[2009]] ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Erbprinzenstraße 20 in den Boden eingelassen. |
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* Adressbuch Pforzheim |
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* Gerhard Brändle: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0 |
* [[Gerhard Brändle]]: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim [[1985]] (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0 |
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Version vom 14. Juni 2009, 20:03 Uhr
Otto Michelson (geb. 8. November 1879, gestorben 7. Dezember 1941 im Lager Les Milles bei Marseille/Südfrankreich) war Opfer der Nationalsozialisten.
Verfolgung
Otto Michelson ist 1938 von Calw zugezogen und gehörte zur jüdischen Gemeinde Pforzheim. Er wohnte mit seiner Ehefrau Setty Michelson zuletzt in der Erbprinzenstraße 20. Am 22. Oktober 1940 deportierten die Nazis das Ehepaar mit 193 weiteren jüdischen Menschen aus Pforzheim ins Internierungslager Gurs in Südfrankreich. Otto Michelson starb unter unbekannten Umständen am 7. Dezember 1941 im Lager Les Milles bei Marseille/Südfrankreich, seine Frau wurde 1942 im Vernichtungslager Auschwitz ermordet.
Schicksal der Nachbarn
Zu den anderen aus dem Haus Erbprinzenstraße 20 Verschleppten siehe unter Setty Michelson.
Erinnerung
Im Rahmen der Aktion "Stolpersteine" wurde für Otto Michelson am 28. Mai 2009 ein Stein vor seiner Wohnadresse in der Erbprinzenstraße 20 in den Boden eingelassen.
Quellen
- Adressbuch Pforzheim
- Gerhard Brändle: "Die jüdischen Mitbürger der Stadt Pforzheim", herausgegeben von der Stadt Pforzheim, Pforzheim 1985 (1. Auflage) ISBN 3-9800843-1-0