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Dillsteiner Türmle: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Das '''Dillsteiner Türmle''' ist ein Uhr- und Glockenturm der [[1821]] eingeweiht wurde.
Das '''Dillsteiner Türmle''' ist ein Uhr- und Glockenturm der [[1821]] eingeweiht wurde.


Der Turm steht in der [[Hirsauer Straße]] 87 in [[Dillweißenstein]] zwischen zwei gleich hohen Wohnhäusern. Die unteren beiden Stockwerke sind Massiv gemauert und verputzt, das obere ist aus Holzfachwerk und verschindelt. Im Inneren sind die Stockwerke über hölzerne Stiegen zu erreichen. Im Dachraum ist ein Glockenstuhl für zwei Glocken. Hier sind die letzten mit Handseil zu bedienenden Glocken im Stadtkreis [[Pforzheim]]. Die Uhr stammt von der Calwer Firma Perrot.
Der Turm steht in der [[Hirsauer Straße]] 87 in [[Dillweißenstein]] zwischen zwei gleich hohen Wohnhäusern. Die unteren beiden Stockwerke sind Massiv gemauert und verputzt, das obere ist aus Holzfachwerk und verschindelt. Im Inneren sind die Stockwerke über hölzerne Stiegen zu erreichen. Im Dachraum ist ein Glockenstuhl für zwei Glocken. Hier sind die letzten mit Handseil zu bedienenden Glocken im Stadtkreis [[Pforzheim]]. Die Uhr stammt von der Calwer Firma [[Turmuhrenfabrik Perrot|Perrot]].


== Geschichte ==
== Geschichte ==

Version vom 8. Januar 2009, 10:00 Uhr

Das Dillsteiner Türmle an der Hirsauer Straße
Der 1821 Erbaute Uhr- und Glockenturm in Dillweißenstein

Das Dillsteiner Türmle ist ein Uhr- und Glockenturm der 1821 eingeweiht wurde.

Der Turm steht in der Hirsauer Straße 87 in Dillweißenstein zwischen zwei gleich hohen Wohnhäusern. Die unteren beiden Stockwerke sind Massiv gemauert und verputzt, das obere ist aus Holzfachwerk und verschindelt. Im Inneren sind die Stockwerke über hölzerne Stiegen zu erreichen. Im Dachraum ist ein Glockenstuhl für zwei Glocken. Hier sind die letzten mit Handseil zu bedienenden Glocken im Stadtkreis Pforzheim. Die Uhr stammt von der Calwer Firma Perrot.

Geschichte

Weil Dillstein weder einen Kirchturm und Rathausturm hatte, ließen die Dillsteiner Bürger den Uhr- und Glockenturm bauen.

Im Turm war unten eine Arrestzelle untergebracht, darüber die Nachtwächterstube und oben die Glockenstube. Die Glocke diente als Stundenschlag, Gebets-, Alarm- und Totenglocke.

Die Weißensteiner hatten bereits 1772 eine Uhr für ihre Kirche beantragt, deshalb wollten die Dillsteiner auch eine öffentliche Uhr mit Glocke. Da die Weißensteiner vermuteten, daß die Dillsteiner bevorzugt behandelt werden, gab es einen Streit um den Bau des Dillsteiner Türmle. Die Weißensteiner forderten die sofortige Einstellung des Baus. Dillstein sollte die Uhr und die Glocke alleine selbst bezahlen. Am Ende forderten die Weißensteiner sogar die Trennung der Gemeinde wenn ihr Einspruch nicht berücksichtigt wird.

Quelle

  • Christoph Timm: Pforzheim, Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Band 2. Ubstadt-Weiher: Verlag Regionalkultur, ISBN 3-89735-428-9

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