Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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Regine-Jolberg-Straße: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Regine Jolberg''' (* [[30. Juni]] [[1800]]; + [[5. März]] [[1870]]) war Gründerin evangelischer Diakonissenhäuser und von Kindergärten in Süddeutschland und der Schweiz. |
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Regine Jolberg, geborene Zimmern, kam am 30. Juni 1800 in Frankfurt |
Regine Jolberg, geborene Zimmern, kam am 30. Juni 1800 in Frankfurt am Main zur Welt. Nach der Ausbildung durch Hauslehrer wurde sie als Zehnjährige von ihren jüdischen Eltern in ein christliches Internat gegeben, nach fünf Jahren kehrte sie zu ihrer Familie nach Frankfurt zurück. |
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== Lebenswerk == |
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Nach dem Umzug 1840 nach Leutesheim bei Kehl sammelte sie Kinder, um mit ihnen zu singen, basteln, stricken und ihnen Geschichten zu erzählen. |
Nach dem Umzug 1840 nach Leutesheim bei Kehl sammelte sie Kinder, um mit ihnen zu singen, basteln, stricken und ihnen Geschichten zu erzählen. |
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Neben der „Arbeitsschule“ für Jungen und Mädchen gründete sie 1844 ein „Mutterhaus für Kinderpflege“. 1851 zog sie nach Nonnenweier bei Lahr um. Die in den Diakonissenhäusern Nonnenweier, Wilchingen und Neuenheim ausgebildete Kinderpflegerinnen arbeiteten in über 350 Kinderschulen, auch „Kinderpflege“ genannt in Baden, der Pfalz, in Württemberg, in Hessen und in der Schweiz. Regine Jolberg, auch „Mutter Julie“ genannt, starb nach schwerer Krankheit am 5. März 1870 in Nonnenweier. |
Neben der „Arbeitsschule“ für Jungen und Mädchen gründete sie 1844 ein „Mutterhaus für Kinderpflege“. 1851 zog sie nach Nonnenweier bei Lahr um. Die in den Diakonissenhäusern Nonnenweier, Wilchingen und Neuenheim ausgebildete Kinderpflegerinnen arbeiteten in über 350 Kinderschulen, auch „Kinderpflege“ genannt in [[Baden]], der Pfalz, in [[Württemberg]], in Hessen und in der Schweiz. Regine Jolberg, auch „Mutter Julie“ genannt, starb nach schwerer Krankheit am 5. März 1870 in Nonnenweier. |
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In Pforzheim erinnert seit 1985 die Regine-Jolberg-Straße im Wohngebiet Maihälden an die Frau, deren Tätigkeit wichtige Impulse für den Beruf Erzieherin gab. |
In Pforzheim erinnert seit [[1985]] die [[Regine-Jolberg-Straße]] im Wohngebiet [[Maihälden]] an die Frau, deren Tätigkeit wichtige Impulse für den Beruf Erzieherin gab. |
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Version vom 1. November 2008, 18:58 Uhr
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Regine Jolberg (* 30. Juni 1800; + 5. März 1870) war Gründerin evangelischer Diakonissenhäuser und von Kindergärten in Süddeutschland und der Schweiz.
Herkunft
Regine Jolberg, geborene Zimmern, kam am 30. Juni 1800 in Frankfurt am Main zur Welt. Nach der Ausbildung durch Hauslehrer wurde sie als Zehnjährige von ihren jüdischen Eltern in ein christliches Internat gegeben, nach fünf Jahren kehrte sie zu ihrer Familie nach Frankfurt zurück.
Familie
Bei einem musikalischen Abend lernte Regine Jolberg den Juristen Dr. Joseph Neustetel kennen. Sie heirateten 1821 nach dem jüdischen Ritual. Sie bekamen zwei Kinder, Emma und Mathilde. Nach jahrelanger schweren Krankheit starb ihr Mann. Als junge Witwe lebte sie mit ihren beiden Kindern zunächst wieder in Heidelberg. Nach zwei Jahren begegnete sie ihrem früheren Hauslehrer Salomon Jolberg. Sie heirateten und traten beide zum evangelischen Glauben über. Zwei Kinder aus dieser Ehe starben kurz nach der Geburt. Salomon Jolberg verstarb 1829.
Lebenswerk
Nach dem Umzug 1840 nach Leutesheim bei Kehl sammelte sie Kinder, um mit ihnen zu singen, basteln, stricken und ihnen Geschichten zu erzählen. Neben der „Arbeitsschule“ für Jungen und Mädchen gründete sie 1844 ein „Mutterhaus für Kinderpflege“. 1851 zog sie nach Nonnenweier bei Lahr um. Die in den Diakonissenhäusern Nonnenweier, Wilchingen und Neuenheim ausgebildete Kinderpflegerinnen arbeiteten in über 350 Kinderschulen, auch „Kinderpflege“ genannt in Baden, der Pfalz, in Württemberg, in Hessen und in der Schweiz. Regine Jolberg, auch „Mutter Julie“ genannt, starb nach schwerer Krankheit am 5. März 1870 in Nonnenweier.
Erinnerung
In Pforzheim erinnert seit 1985 die Regine-Jolberg-Straße im Wohngebiet Maihälden an die Frau, deren Tätigkeit wichtige Impulse für den Beruf Erzieherin gab.