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Samuel Finkenstein: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Samuel Finkenstein''' (1770 - 1853) war Besitzer der Wohnlichsche Tuch- und Wollfabrik.
'''Samuel Finkenstein''' (Geb. 1770 - Gest. 1853) war Unternehmer und Besitzer der Wohnlichschen Tuch- und Wollfabrik in Pforzheim.

Er kam von Österreich als Armeelieferant nach Pforzheim. 1801 kaufte er in Pforzheim die Wohnlichsche Tuch- und Wollfabrik am ehemaligen Theaterplatz. 1804 verlegte er den Großteil seiner Produktion auf das Gelände der alten Pulvermühle auf der „Insel“. Bis Ende des 19. Jahrhunderts führte durch die Innenstadt bis zur Altstädter Kirche ein Kanal. Das Gebiet der Pulvermühle lag also auf einer Insel zwischen Enz und dem Kanal.
== Herkunft ==


Samuel Finkenstein lebte von 1770 bis 1853.Er kam von Österreich als Armeelieferant nach Pforzheim.


== Lebenswerk ==


Er kaufte 1801 die Wohnlichsche Tuch- und Wollfabrik am ehemaligen Theaterplatz.1804 verlegte er den Großteil seiner Produktion auf das Gelände der alten Pulvermühle auf der „ Insel“. Bis Ende des 19. Jahrhunderts führte durch die Innenstadt bis zur Altstädter Kirche ein Kanal. Das Gebiet der Pulvermühle lag also auf einer Insel zwischen Enz und dem Kanal.



== Finkensteinsche Schlösschen ==
== Finkensteinsche Schlösschen ==
Samuel Finkenstein erbaute 1821 in Pforzheim auf der [[Insel]] das „Finkensteinsche Schlösschen“, das am [[23. Februar 1945]] komplett zerstört wurde.


Samuel Finkenstein erbaute 1821 in Pforzheim auf der "Insel" das „Finkensteinsche Schlösschen“, das am 23.2.1945 komplett zerstört wurde.



== Erinnerung ==
== Erinnerung ==
An Samuel Finkenstein erinnert die am 20. Juli 1965 nach ihm benannte [[Finkensteinstraße]] im Industriegebiet [[Brötzinger Tal]].


Die Finkensteinstraße gibt es seit 1965 im Industriegebiet Brötzinger Tal, welche am 20.7.1965 vom Gemeinderat so benannt wurde.

Version vom 24. Oktober 2008, 06:47 Uhr

Samuel Finkenstein (Geb. 1770 - Gest. 1853) war Unternehmer und Besitzer der Wohnlichschen Tuch- und Wollfabrik in Pforzheim.

Er kam von Österreich als Armeelieferant nach Pforzheim. 1801 kaufte er in Pforzheim die Wohnlichsche Tuch- und Wollfabrik am ehemaligen Theaterplatz. 1804 verlegte er den Großteil seiner Produktion auf das Gelände der alten Pulvermühle auf der „Insel“. Bis Ende des 19. Jahrhunderts führte durch die Innenstadt bis zur Altstädter Kirche ein Kanal. Das Gebiet der Pulvermühle lag also auf einer Insel zwischen Enz und dem Kanal.

Finkensteinsche Schlösschen

Samuel Finkenstein erbaute 1821 in Pforzheim auf der Insel das „Finkensteinsche Schlösschen“, das am 23. Februar 1945 komplett zerstört wurde.

Erinnerung

An Samuel Finkenstein erinnert die am 20. Juli 1965 nach ihm benannte Finkensteinstraße im Industriegebiet Brötzinger Tal.