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Erster Weltkrieg: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Er begann im 31.Juli [[1914]] und endete nach mehr als vier Jahren und dem Tod von neun Millionen Menschen mit dem Waffenstillstand vom 11. November [[1918]].
Er begann im 31.Juli [[1914]] und endete nach mehr als vier Jahren und dem Tod von neun Millionen Menschen mit dem Waffenstillstand vom 11. November [[1918]].


Am 28.Juli [[1914]] bekam der Großherzog während er auf einem Podium vor dem [[Saalbau]] die Parade von 1700 Militärvereinsmitgliedern abnahm ein Telegramm, das ihm die Ermordung des österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand mitteilte. Die Nachricht war kurz danach in ganz [[Pforzheim]] bekannt. Als am 31. Juli der Kriegszustand erklärt wurde, wurde die Erklärung kurz vor vier Uhr nachmittags mit Trompetenstoß in den Straßen verkündet. Die Mobilmachung wurde am 1. August von [[Oberbürgermeister]] [[Habermehl]] im Namen des Kaisers vom [[Rathaus]]balkon verkündet. Das Geschäftsleben Pforzheims kam fast zum erliegen. Die neuesten Nachrichten wurden, durch Extrablätter des Pforzheimer Anzeiger und des Generalanzeigers die an verschiedenen Stellen in der Stadtangeschlagen waren, verbreitet. Auf dem [[Turnplatz]] fand eine Musterung aller Pforzheimer Pferde statt, bei der alle tauglichen beschlagnahmt wurden. Am 12. Oktober, nach der Einnahme der Festung Antwerpen, hielt Oberbürgermeister Habermehl eine patriotische Rede auf dem Rathausbalkon, die auch als Siegesfeier angelegt war. Am nächsten Tag wurden 900 Fundsachen registriert.
Am 28.Juli [[1914]] bekam der Großherzog während er auf einem Podium vor dem [[Saalbau]] die Parade von 1700 Militärvereinsmitgliedern abnahm ein Telegramm, das ihm die Ermordung des österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand mitteilte. Die Nachricht war kurz danach in ganz [[Pforzheim]] bekannt.

Als am 31. Juli der Kriegszustand erklärt wurde, wurde die Erklärung kurz vor vier Uhr nachmittags mit Trompetenstoß in den Straßen verkündet. Die Mobilmachung wurde am 1. August von [[Oberbürgermeister]] [[Habermehl]] im Namen des Kaisers vom [[Rathaus]]balkon verkündet.

Das Geschäftsleben Pforzheims kam fast zum erliegen. Die neuesten Nachrichten wurden, durch Extrablätter des Pforzheimer Anzeiger und des Generalanzeigers die an verschiedenen Stellen in der Stadtangeschlagen waren, verbreitet.

Auf dem [[Turnplatz]] fand eine Musterung aller Pforzheimer Pferde statt, bei der alle tauglichen beschlagnahmt wurden.

Am 12. Oktober, nach der Einnahme der Festung Antwerpen, hielt Oberbürgermeister Habermehl eine patriotische Rede auf dem Rathausbalkon, die auch als Siegesfeier angelegt war. Am nächsten Tag wurden 900 Fundsachen registriert.





Version vom 15. Juli 2008, 20:08 Uhr

Der Erste Weltkrieg war ein Krieg zwischen den "Mittelmächten" (dem Deutschen Reich, Österreich-Ungarn, dem Osmanischen Reich sowie deren Verbündeten) und der "Entente" (Frankreich, Großbritannien) sowie deren Verbündeten Russland, Serbien und weiteren Staaten.

Er begann im 31.Juli 1914 und endete nach mehr als vier Jahren und dem Tod von neun Millionen Menschen mit dem Waffenstillstand vom 11. November 1918.

Am 28.Juli 1914 bekam der Großherzog während er auf einem Podium vor dem Saalbau die Parade von 1700 Militärvereinsmitgliedern abnahm ein Telegramm, das ihm die Ermordung des österreichisch-ungarische Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand mitteilte. Die Nachricht war kurz danach in ganz Pforzheim bekannt.

Als am 31. Juli der Kriegszustand erklärt wurde, wurde die Erklärung kurz vor vier Uhr nachmittags mit Trompetenstoß in den Straßen verkündet. Die Mobilmachung wurde am 1. August von Oberbürgermeister Habermehl im Namen des Kaisers vom Rathausbalkon verkündet.

Das Geschäftsleben Pforzheims kam fast zum erliegen. Die neuesten Nachrichten wurden, durch Extrablätter des Pforzheimer Anzeiger und des Generalanzeigers die an verschiedenen Stellen in der Stadtangeschlagen waren, verbreitet.

Auf dem Turnplatz fand eine Musterung aller Pforzheimer Pferde statt, bei der alle tauglichen beschlagnahmt wurden.

Am 12. Oktober, nach der Einnahme der Festung Antwerpen, hielt Oberbürgermeister Habermehl eine patriotische Rede auf dem Rathausbalkon, die auch als Siegesfeier angelegt war. Am nächsten Tag wurden 900 Fundsachen registriert.


In Dillweißenstein gibt es ein Denkmal für die Gefallenen dieses Kriegs aus dem Ort.

Quelle

  • Hans Georg Zier: Geschichte der Stadt Pforzheim. Stuttgart: Theiss, 1982, ISBN 3-8062-0234-6, S. 37 und 81.

Weblinks