Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Schon im Spätmittelalter gab es eine Goldschmiedezunft in Pforzheim, die aber durch die Aufgabe der Residenz und durch die Kriegswirren des 17. Jahrhunder ihr Ende fand. |
Schon im Spätmittelalter gab es eine Goldschmiedezunft in Pforzheim, die aber durch die Aufgabe der Residenz und durch die Kriegswirren des 17. Jahrhunder ihr Ende fand. |
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Mit der Errichtung einer Taschenuhrenfabrik im Jahr [[1767]] legt Markgraf [[Karl Friedrich von Baden]] den Grundstein zur Schmuckindustrie in Pforzheim. Nach und nach wurde die Produktpalette zuerst um |
Mit der Errichtung einer Taschenuhrenfabrik im Jahr [[1767]] legt Markgraf [[Karl Friedrich von Baden]] den Grundstein zur Schmuckindustrie in Pforzheim. Nach und nach wurde die Produktpalette zuerst um feine Stahlwaren und dann um Juwelen und Goldwaren erweitert. |
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[[1913]] hat die Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie mit fast 37.500 Personen die in 520 Betrieben beschäftigt sind ihren Höchststand erreicht, der seither auch nicht mehr erreicht wurde. |
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Heute arbeiten immer noch über 11.000 Arbeitnehmer in der Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim und dem [[Enzkreis]]. Etwa 70 % des Umsatzes der deutschen Schmuck- und Silberwarenindustrie werden in Pforzheim erwirtschaftet. Rund 80 % des von Deutschland exportierten Schmucks kommen aus der Goldstadt Pforzheim. |
Heute arbeiten immer noch über 11.000 Arbeitnehmer in der Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim und dem [[Enzkreis]]. Etwa 70 % des Umsatzes der deutschen Schmuck- und Silberwarenindustrie werden in Pforzheim erwirtschaftet. Rund 80 % des von Deutschland exportierten Schmucks kommen aus der Goldstadt Pforzheim. |
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Version vom 5. Juni 2006, 10:53 Uhr
Goldstadt ist der Beiname Pforzheims.
Schon im Spätmittelalter gab es eine Goldschmiedezunft in Pforzheim, die aber durch die Aufgabe der Residenz und durch die Kriegswirren des 17. Jahrhunder ihr Ende fand. Mit der Errichtung einer Taschenuhrenfabrik im Jahr 1767 legt Markgraf Karl Friedrich von Baden den Grundstein zur Schmuckindustrie in Pforzheim. Nach und nach wurde die Produktpalette zuerst um feine Stahlwaren und dann um Juwelen und Goldwaren erweitert.
1913 hat die Pforzheimer Schmuck- und Uhrenindustrie mit fast 37.500 Personen die in 520 Betrieben beschäftigt sind ihren Höchststand erreicht, der seither auch nicht mehr erreicht wurde.
Heute arbeiten immer noch über 11.000 Arbeitnehmer in der Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim und dem Enzkreis. Etwa 70 % des Umsatzes der deutschen Schmuck- und Silberwarenindustrie werden in Pforzheim erwirtschaftet. Rund 80 % des von Deutschland exportierten Schmucks kommen aus der Goldstadt Pforzheim.
Institutionen
- 1768 entsteht die erste Gewerbeschule der Welt, die Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule, als Ausbildungsort für alle Schmuck- und Uhrenberufe.
- In dem 1958-1961 erbauten Reuchlinhaus wird das Schmuckmuseum eingerichtet.
- Anfang der 1990er Jahre wird das Schmucktechnologische Institut an der Fachhochschule für Gestaltung, Wirtschaft und Technik eröffnet.
- Am 17. Juni 2005 werden die Schmuckwelten eröffnet.