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Version vom 25. März 2008, 21:01 Uhr
Otto Knöller (20. 2. 1895 Untermberg/heute: Stadtteil von Bietigheim/Bissingen - ) war Stahlgraveur, SPD-Stadtverordneter in Pforzheim und Gegner der Nationalsozialisten
Leben
Otto Knöller kam schon als Schüler nach Pforzheim. Nach dem 1. Weltkrieg engagierte er sich in der SPD, im Metallarbeiterverband (heute: Industriegewerkschaft Metall), im „Reichsbanner Schwarz Rot Gold“ und der „Eisernen Front“. 1930 wurde er auf der Liste der SPD zum Stadtverordneten gewählt. Wie August Weik gehörte er zum Vorstand des Arbeitersängerbundes „Volkschor“, der 1933 von den Nationalsozialisten verboten wurde.
Im Widerstand
Nach der Zerschlagung der SPD durch die Nazi-Diktatur im Juni 1933 arbeitete Otto Knöller mit bei der illegalen SAP. Im Juni 1938 verhaftet, verurteilt ihn das Oberlandesgericht Stuttgart (2. Senat) am 14. 3. 1939 zu zwei Jahren Gefängnis.
Literatur
- Klaus Dagenbach, Markus Rupp: Die Pforzheimer SAPD im Widerstand, Pforzheim, 1995
- Karl Schroth: "Und immer wieder für die Freiheit: Pforzheimer sozialdemokratische Arbeiterbewegung 1924-1939", Pforzheim (SPD-Kreisverband Pforzheim),1977