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August Weik: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Ernst Feuerle (Diskussion | Beiträge)
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Ernst Feuerle (Diskussion | Beiträge)
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August Weik (18. 9. 1887 - ) ist am 1929 SPD-Stadtverordneter in Pforzheim, Gegner der Nationalsozialisten und 1944 Opfer der „[[Aktion Gitter]]“
'''August Weik''' (18. 9. 1887 - ) ist SPD-Stadtverordneter in Pforzheim, Gegner der Nationalsozialisten und 1944 Opfer der „[[Aktion Gitter]]“


== Leben ==
== Leben ==
August Weik ist Mitglied der [[Deutschen Friedensgesellschaft]], ab 19929 SPD-Stadtverordneter und ab 1930 auch 1.Vorsitzender des „Volkschors“, der von den Nationalsozialisten 1933 zwangsweise aufgelöst wird.
August Weik ist Mitglied der [[Deutschen Friedensgesellschaft]], ab 19929 SPD-Stadtverordneter und ab 1930 auch 1.Vorsitzender des „Volkschors“, der von den Nationalsozialisten 1933 zwangsweise aufgelöst wird.


Vom 2. 8. bis zum 11. 9. 1944 ist er im Zuge der „Aktion Gitter“ im Konzentrationslager Dachau eingesperrt. Die Schilderung seines Aufenthalts dort findet sich im Artikel "[[Aktion Gitter]]".
Vom 2. 8. bis zum 11. 9. 1944 ist er im Zuge der „[[Aktion Gitter]]“ im Konzentrationslager Dachau eingesperrt. Die Schilderung seines Aufenthalts dort findet sich im Artikel "[[Aktion Gitter]]".


In „Meine Lebensgeschichte“ schreibt August Weik über das Attentat am 20. Juli 1944:
In „Meine Lebensgeschichte“ schreibt August Weik über das Attentat am 20. Juli 1944:
''„Hätte dieses Attentat geglückt, dann wäre bestimmt unsere Vaterstadt von dem großen Leid verschont geblieben. Die wahnsinnigen Großsprecher um Hitler haben ja in die ganze Welt hinausposaunt 'Pforzheim, die Stadt der Zünder'. Braucht man sich da noch wundern, wenn unsere Feinde diese Stadt auslöschten, und das haben sie am [[23. Februar 1945]] aufs gründlichste getan“''.
''„Hätte dieses Attentat geglückt, dann wäre bestimmt unsere Vaterstadt von dem großen Leid verschont geblieben. Die wahnsinnigen Großsprecher um Hitler haben ja in die ganze Welt hinausposaunt 'Pforzheim, die Stadt der Zünder'. Braucht man sich da noch wundern, wenn unsere Feinde diese Stadt auslöschten, und das haben sie am [[23. Februar 1945]] aufs gründlichste getan“''<ref>[[August Weik: Meine Lebensgeschichte, Pforzheim, 1957 (ungedruckt), Heft 3, S. 8]]</ref> .


== Nach 1945 ==
== Nach 1945 ==
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== Literatur ==
== Literatur ==
<references/>

August Weik: Meine Lebensgeschichte, Pforzheim, 1957 (ungedruckt), Heft 3, S. 8


Weitere Literaturangaben und andere Biografien im Zusammenhang mit der „Aktion Gitter“ befinden sich in dem Artikel „Aktion Gitter“.
Weitere Literaturangaben und andere Biografien im Zusammenhang mit der „Aktion Gitter“ befinden sich in dem Artikel „Aktion Gitter“.

Version vom 20. März 2008, 18:25 Uhr

August Weik (18. 9. 1887 - ) ist SPD-Stadtverordneter in Pforzheim, Gegner der Nationalsozialisten und 1944 Opfer der „Aktion Gitter

Leben

August Weik ist Mitglied der Deutschen Friedensgesellschaft, ab 19929 SPD-Stadtverordneter und ab 1930 auch 1.Vorsitzender des „Volkschors“, der von den Nationalsozialisten 1933 zwangsweise aufgelöst wird.

Vom 2. 8. bis zum 11. 9. 1944 ist er im Zuge der „Aktion Gitter“ im Konzentrationslager Dachau eingesperrt. Die Schilderung seines Aufenthalts dort findet sich im Artikel "Aktion Gitter".

In „Meine Lebensgeschichte“ schreibt August Weik über das Attentat am 20. Juli 1944:

„Hätte dieses Attentat geglückt, dann wäre bestimmt unsere Vaterstadt von dem großen Leid verschont geblieben. Die wahnsinnigen Großsprecher um Hitler haben ja in die ganze Welt hinausposaunt 'Pforzheim, die Stadt der Zünder'. Braucht man sich da noch wundern, wenn unsere Feinde diese Stadt auslöschten, und das haben sie am 23. Februar 1945 aufs gründlichste getan“[1] .

Nach 1945

Im August 1945 wird August Weik von der US-Militärregierung in den Stadtrat berufen.

Literatur

Weitere Literaturangaben und andere Biografien im Zusammenhang mit der „Aktion Gitter“ befinden sich in dem Artikel „Aktion Gitter“.