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Kieselbronn: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Kieselbronn''' ist eine Gemeinde im [[Enzkreis]].
'''Kieselbronn''' ist eine Gemeinde im [[Enzkreis]].

===Wie die Kieselbronner zu ihrem Unnamen kamen===

Die kleine Gemeinde Kieselbronn hatte schon sehr früh ein eigenes Kirchlein. Darauf waren die Kieselbronner sehr stolz. Doch nach vielen Jahren führten einige Kirchgänger Klage darüber, dass bei starkem Regen die Dachrinne überlaufe, so dass mancher Kirchgänger ganz durchnässt in die Kirche kam. Einige kluge Bürger fanden auch den Grund für dieses Übel heraus: In der Dachrinne war Gras gewachsen, so dass sie nicht mehr so viel Wasser fassen konnte wie früher. Da musste dringend Abhilfe geschaffen werden. Aber niemand traute sich auf das Kirchendach zu steigen. Der Kirchengemeinderat beriet lange, bis einer auf den Gedanken kam, das Gras von einer Ziege abweiden zu lassen.
Nach langem Hin und Her erklärte sich der Bürgermeister bereit,seine Ziege dafür zur Verfügung zu stellen. Das Problem, wie man das Tier auf das Dach bringen könnte, wurde auch gelöst. Man wollte die Ziege mit einem Strick auf das Kirchendach ziehen.
Fast das ganze Dorf war versammelt, als man das Vorhaben anpackte. Man band der Ziege einen langen Strick um den Hals und warf das andere Ende über das Kirchendach. Dann begannen einige kräftige Männer daran zu ziehen. Als die Ziege fast oben war, hängte sie die Zunge heraus. Da brüllte einer: "Zieht schnell weiter! Sie hat großen Appetit auf das Gras. Man sieht es an der heraushängenden Zunge."
Als sie endlich oben war, wollte sie überhaupt nichts fressen. Man ließ sie langsam wieder herunter. Da stellte man mit Entsetzen fest, dass sie tot war. Die Kieselbronner machten sich jedoch keinerlei Gedanken über ihre Dummheit, sondern nahmen den Tod der Ziege zum Anlass kräftig zu feiern, wobei die Ziege verspeist wurde.
Den Bewohnern der Nachbargemeinden blieb jedoch nicht verborgen, was sich die Kieselbronner mit ihrer Geiß geleistet hatten. Die Geschichte wurde weiter erzählt. Und seit jenen Tagen nennt man die Kieselbronner "Geißenschinder".


== Weblinks ==
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'''Wie die Kieselbronner zu ihrem Unnamen kamen'''

Die kleine Gemeinde Kieselbronn hatte schon sehr früh ein eigenes Kirchlein. Darauf waren die Kieselbronner sehr stolz. Doch nach vielen Jahren führten einige Kirchgänger Klage darüber, dass bei starkem Regen die Dachrinne überlaufe, so dass mancher Kirchgänger ganz durchnässt in die Kirche kam. Einige kluge Bürger fanden auch den Grund für dieses Übel heraus: In der Dachrinne war Gras gewachsen, so dass sie nicht mehr so viel Wasser fassen konnte wie früher. Da musste dringend Abhilfe geschaffen werden. Aber niemand traute sich auf das Kirchendach zu steigen. Der Kirchengemeinderat beriet lange, bis einer auf den Gedanken kam, das Gras von einer Ziege abweiden zu lassen.
Nach langem Hin und Her erklärte sich der Bürgermeister bereit,seine Ziege dafür zur Verfügung zu stellen. Das Problem, wie man das Tier auf das Dach bringen könnte, wurde auch gelöst. Man wollte die Ziege mit einem Strick auf das Kirchendach ziehen.
Fast das ganze Dorf war versammelt, als man das Vorhaben anpackte. Man band der Ziege einen langen Strick um den Hals und warf das andere Ende über das Kirchendach. Dann begannen einige kräftige Männer daran zu ziehen. Als die Ziege fast oben war, hängte sie die Zunge heraus. Da brüllte einer: "Zieht schnell weiter! Sie hat großen Appetit auf das Gras. Man sieht es an der heraushängenden Zunge."
Als sie endlich oben war, wollte sie überhaupt nichts fressen. Man ließ sie langsam wieder herunter. Da stellte man mit Entsetzen fest, dass sie tot war. Die Kieselbronner machten sich jedoch keinerlei Gedanken über ihre Dummheit, sondern nahmen den Tod der Ziege zum Anlass kräftig zu feiern, wobei die Ziege verspeist wurde.
Den Bewohnern der Nachbargemeinden blieb jedoch nicht verborgen, was sich die Kieselbronner mit ihrer Geiß geleistet hatten. Die Geschichte wurde weiter erzählt. Und seit jenen Tagen nennt man die Kieselbronner "Geißenschinder".

Version vom 23. Mai 2006, 17:07 Uhr

Kieselbronn ist eine Gemeinde im Enzkreis.

Wie die Kieselbronner zu ihrem Unnamen kamen

Die kleine Gemeinde Kieselbronn hatte schon sehr früh ein eigenes Kirchlein. Darauf waren die Kieselbronner sehr stolz. Doch nach vielen Jahren führten einige Kirchgänger Klage darüber, dass bei starkem Regen die Dachrinne überlaufe, so dass mancher Kirchgänger ganz durchnässt in die Kirche kam. Einige kluge Bürger fanden auch den Grund für dieses Übel heraus: In der Dachrinne war Gras gewachsen, so dass sie nicht mehr so viel Wasser fassen konnte wie früher. Da musste dringend Abhilfe geschaffen werden. Aber niemand traute sich auf das Kirchendach zu steigen. Der Kirchengemeinderat beriet lange, bis einer auf den Gedanken kam, das Gras von einer Ziege abweiden zu lassen. Nach langem Hin und Her erklärte sich der Bürgermeister bereit,seine Ziege dafür zur Verfügung zu stellen. Das Problem, wie man das Tier auf das Dach bringen könnte, wurde auch gelöst. Man wollte die Ziege mit einem Strick auf das Kirchendach ziehen. Fast das ganze Dorf war versammelt, als man das Vorhaben anpackte. Man band der Ziege einen langen Strick um den Hals und warf das andere Ende über das Kirchendach. Dann begannen einige kräftige Männer daran zu ziehen. Als die Ziege fast oben war, hängte sie die Zunge heraus. Da brüllte einer: "Zieht schnell weiter! Sie hat großen Appetit auf das Gras. Man sieht es an der heraushängenden Zunge." Als sie endlich oben war, wollte sie überhaupt nichts fressen. Man ließ sie langsam wieder herunter. Da stellte man mit Entsetzen fest, dass sie tot war. Die Kieselbronner machten sich jedoch keinerlei Gedanken über ihre Dummheit, sondern nahmen den Tod der Ziege zum Anlass kräftig zu feiern, wobei die Ziege verspeist wurde. Den Bewohnern der Nachbargemeinden blieb jedoch nicht verborgen, was sich die Kieselbronner mit ihrer Geiß geleistet hatten. Die Geschichte wurde weiter erzählt. Und seit jenen Tagen nennt man die Kieselbronner "Geißenschinder".

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