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Homosexualität in Pforzheim: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach der einschneidenden Änderung des § 175 StGB im Jahr [[1969]] erlebte das schwule Leben in Pforzheim eine einmalige Blüte. Im den frühen [[1970er|1970er]]n gab es mehrere schwule Kneipen in Pforzheim. |
Nach der einschneidenden Änderung des § 175 StGB<ref>[http://de.wikipedia.org/wiki/%C2%A7_175 § 175 StGB]</ref> im Jahr [[1969]] erlebte das schwule Leben in Pforzheim eine einmalige Blüte. Im den frühen [[1970er|1970er]]n gab es mehrere schwule Kneipen in Pforzheim. |
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Der [[Schlosspark]] war nachts ein beliebter Treffpunkt vieler Schwuler. Was sich aber ab Mitte der [[1980er]] schnell änderte, nachdem Aids ein Thema wurde und die schnellen flüchtigen sexuellen Begegnungen nicht mehr so sehr gefragt waren. Gleichzeitig nahm die Gewohnheit Pforzheimer Schwuler zu, die attraktiveren schwulen Szenen in [[Karlsruhe]], [[Stuttgart]] und Mannheim zum Ausgehen zu nutzen. |
Der [[Schlosspark]] war nachts ein beliebter Treffpunkt vieler Schwuler. Was sich aber ab Mitte der [[1980er]] schnell änderte, nachdem Aids ein Thema wurde und die schnellen flüchtigen sexuellen Begegnungen nicht mehr so sehr gefragt waren. Gleichzeitig nahm die Gewohnheit Pforzheimer Schwuler zu, die attraktiveren schwulen Szenen in [[Karlsruhe]], [[Stuttgart]] und Mannheim zum Ausgehen zu nutzen. |
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Version vom 28. Oktober 2007, 12:55 Uhr
Homosexualität in Pforzheim findet heute vorwiegend im Privaten seinen Raum.
Nach der einschneidenden Änderung des § 175 StGB[1] im Jahr 1969 erlebte das schwule Leben in Pforzheim eine einmalige Blüte. Im den frühen 1970ern gab es mehrere schwule Kneipen in Pforzheim.
Der Schlosspark war nachts ein beliebter Treffpunkt vieler Schwuler. Was sich aber ab Mitte der 1980er schnell änderte, nachdem Aids ein Thema wurde und die schnellen flüchtigen sexuellen Begegnungen nicht mehr so sehr gefragt waren. Gleichzeitig nahm die Gewohnheit Pforzheimer Schwuler zu, die attraktiveren schwulen Szenen in Karlsruhe, Stuttgart und Mannheim zum Ausgehen zu nutzen.
Im ehemaligen Kulturzentrum Goldener Anker traf sich regelmäßig wöchentlich von Anfang bis Ende der Achtziger die Schwulengruppe Ponte Rosa. Deren damaligen Mitglieder engagierten sich auch stark bei der Gründung der AIDS-Hilfe. Lesben fanden in dieser Zeit ihr Sprachrohr mehr bei den emanzipatorisch orientierten Frauengruppen.
Ab Anfang der Achtziger konnte sich keine schwule Kneipe oder ähnliches längere Zeit in Pforzheim halten. Die Weinstube am Schlossberg war mit ihrem ehemaligen schwulen Wirt lange Jahre noch ein etablierter Treffpunkt mit schwulem Stammtisch. Kurze Zeit firmierte es danach als richtig schwule Kneipe, wurde aber aufgrund Umsatzmangel schnell geschlossen. Wenige Monate war gegenüber des Bahnhofs im ehemaligen Hotel Ruf im Erdgeschoss eine winzige schwule Bar mit circa 15 Sitzplätzen.
In den letzten Jahren gab es eine in der Kaiser-Friedrich-Straße 64 eine Weile das schwule Lokal Atlas (früher Bürgerhof, heute Café Lisboa). Das konnte sich nicht lange halten, weil der Wirt öfter Ärger mit der Stadt/Ordnungsamt hatte. Zur Schließung kam es nach einer Anzeige wegen Päderastie.
Innerhalb der AIDS-Hilfe gab es einige Jahre auch eine schwule Gruppe, die sonntags ein schwules Café in den Räumen der AIDS-Hilfe betrieb. Für Lesben entwickelte sich ein Ort zu Austausch im Frauentreff Kassandra.
Heute scheint das Pornokino Bal-d-amour der einzige öffentliche Treffpunkt in Pforzheim für Schwule zu sein.