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Buckenberg-Kaserne: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Buckenberg-Kaserne wurde in den [[1930er]]-Jahren für die deutsche Wehrmacht errichtet. |
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Version vom 30. April 2007, 11:06 Uhr
Die Buckenberg-Kaserne ist eine ehemalige Kaserne im Pforzheimer Stadtteil Buckenberg. Der Haupteingang zur Kaserne befindet sich an der Straßenecke Strietweg und Straße des 3. Husarenregiments.
Geschichte
Die Buckenberg-Kaserne wurde in den 1930er-Jahren für die deutsche Wehrmacht errichtet. Bis zum Ende des zweiten Weltkrieges waren folgende, deutsche Truppenteile in der Buckenberg-Kaserne untergebracht:
Fronttruppenteile
- III./Infanterie-Regiment 111
- Sanitäts-Staffel
- Panzer-Pionier-Bataillon z.b.V. Pforzheim
- Landesschützen-Bataillon 408
- leichte Heimat-Flak-Batterie 29/VII
- leichte Heimat-Flak-Batterie 35/VII
Ersatztruppenteile
- Infanterie-Ersatz-Bataillon 35
- Grenadier-Ersatz- u. Ausbildungs-Bataillon (motorisiert) 35
- Grenadier-Ersatz-Bataillon (motorisiert) 35
- Reserve-Grenadier-Bataillon (motorisiert) 35
- Ersatz- u. Ausbildungs-Bataillon (M) 275
Kommandobehörden
- Festungs-Inspektion VII
- Ausbildungs-Leiter
- Wehrbezirks-Kommando
- Wehrmeldeamt
- Standortfunkstelle
- Feste Brieftaubenstelle
- Heeresfachschule (V.W.)
- Heeresfachschule (V.)
- Heeres-Standort-Verwaltung
Nach dem Zweiten Weltkrieg waren von 1946 bis 1996 französische Einheiten in der Kaserne stationiert, insbesondere ab 1963 das 3. Husarenregiment Esterhazy. Mit dessen Verlegung nach Immendingen 1996 endete die militärische Nutzung der Kaserne. Zeitweise wurde die Kaserne auch durch die Amerikaner genutzt. Insbesondere durch die Nike-Stellung, die sich im angernzenden Hagenschieß befand.
Nach 1996 begann eine lange Zeit der Bestrebungen nach einer zivilen Umnutzung. Der Pforzheimer Gemeinderat lehnte einen Erwerb des in Bundeseigentum befindlichen Kasernengeländes 1999 ab und setzte auf private Investoren. Ein Wettbewerb, der den Erhalt der denkmalgeschützten Mannschaftsgebäude vorsah, führte jedoch zu keinem Erfolg.
Schließlich fand sich eine Investorengruppe, die das Gelände neu bebauen will, den Erhalt der historischen Mannschaftsgebäude aus wirtschaftlichen Gründen jedoch weitgehend ablehnt. Aus diesem Projekt ging die Konversionsgesellschaft Buckenberg hervor. Am 19. Dezember 2006 verabschiedete der Gemeinderat einen entsprechenden Bebauungsplan, so dass die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben das 20 ha große Gelände am 21. Dezember an die Konversionsgesellschaft verkaufen konnte.
Ausblick
Der Masterplan der Konversionsgesellschaft Buckenberg sieht vor, die bestehenden Gebäude größtenteils abzureißen. Erhalten bleiben sollen die Wachhäuschen am Kaserneneingang und die alte Waffenschmiede sowie die vorhandenen Biotope und der alte Baumbestand. In den Jahren 2008 und 2009 sollen auf dem Gelände 300 Wohneinheiten sowie ein Verbrauchermarkt und weitere Einrichtungen entstehen.