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Hans K. Schlegel: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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'''Hans K. Schlegel''' (* [[Geburtstag::27. Januar]] [[Geburtsjahr::1923]]) ist [[Ist::Kunstmaler]] aus [[Tätig in::Bad Wildbad]].
Prof. '''Hans K. Schlegel''' (* [[Geburtstag::27. Januar]] [[Geburtsjahr::1923]] in {{Geboren in|Wildbad}}; † [[Todestag::11. November]] [[Todesjahr::2023]]) war [[Ist::Kunstmaler]] aus [[Tätig in::Bad Wildbad]].


== Leben ==
Aufgewachsen ist Schlegel in Wildbad in einem Malerhaus, denn bereits sein Vater Robert Schlegel sen. schuf viele Ölbilder und Aquarelle. Heimatliche Schwarzwald-Landschaften und Blumen gehörten zu den "Mal-Themen" seines Vaters, dessen Bilder noch heute in manchem Wildbader Haus hängen.
Aufgewachsen ist Hans K. Schlegel in Wildbad in einem Malerhaus, denn bereits sein Vater Robert Schlegel sen. schuf viele Ölbilder und Aquarelle. Heimatliche Schwarzwaldlandschaften und Blumen gehörten zu den "Mal-Themen" seines Vaters, dessen Bilder noch heute in manchem Wildbader Haus hängen.


Nach der Realschule startete Hans K. Schlegel mit einer Malerlehre ins Berufsleben. Doch bereits da zeigten sich seine künstlerischen und gestalterischen Ambitionen und er erarbeitete Farbkonzeptionen für Bauwerke oder konzipierte Bühnengestaltungen für Theateraufführungen, weil er mittlerweile einem Atelier in einem großen Malerunternehmen angehörte.
An der Stuttgarter Akademie der Bildenden Künste studierte Hans K. Schlegel angewandte und freie Malerei. Später war er selbst Dozent an der Höheren Fachschule für Maler in Stuttgart (heute Hochschule der Medien) und folgte schließlich der Berufung an die Fachhochschule für Druck, Fachbereich Farbe.

Der Zweite Weltkrieg ging an Hans K. Schlegel nicht spurlos vorüber: 1942 zum Militärdienst eingezogen, musste er unter anderem in der Ukraine seinen Dienst leisten, wurde verwundet und geriet schließlich in französische Kriegsgefangenschaft. Ab 1948 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart angewandte und freie Malerei bei namhaften Professoren, unter ihnen auch Willy Baumeister.

Nach einem Zusatzstudium am Berufspädagogischen Institut in Stuttgart begann er 1954 seine Lehrtätigkeit an der Meisterschule/Höhere Fachschule für Maler mit den Lehrinhalten Bau-Raum-Analyse sowie Erarbeitung von Farbkonzepten. 1978 wurde er an der Fachhochschule für Druck in Stuttgart zum Professor berufen. 1988 ging er in den Ruhestand.


[[File:Bad Wildbad Haus Schwaben 7 Schwaben.jpg|thumb|Wandbild "Sieben Schwaben" am Haus Schwaben in Bad Wildbad (1957)]]
[[File:Bad Wildbad Haus Schwaben 7 Schwaben.jpg|thumb|Wandbild "Sieben Schwaben" am Haus Schwaben in Bad Wildbad (1957)]]
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In Wildbad hat er viele künstlerische Spuren hinterlassen. Da sind die Fassaden-Wandbilder der beiden "Eberharde" am [[Graf-Eberhard-Bau]] (Ecke Uhland-Wilhelmstraße) und gut sichtbar gegenüber der Volksbank die "Sieben-Schwabengruppe" am [[Haus Schwaben]]. In der [[Stadtkirche (Bad Wildbad)|Stadtkirche]] hat er an den drei Wandfresken über dem Altar gemeinsam mit seinem damaligen Lehrer Yelin mitgearbeitet.
In Wildbad hat er viele künstlerische Spuren hinterlassen. Da sind die Fassaden-Wandbilder der beiden "Eberharde" am [[Graf-Eberhard-Bau]] (Ecke Uhland-Wilhelmstraße) und gut sichtbar gegenüber der Volksbank die "Sieben-Schwabengruppe" am [[Haus Schwaben]]. In der [[Stadtkirche (Bad Wildbad)|Stadtkirche]] hat er an den drei Wandfresken über dem Altar gemeinsam mit seinem damaligen Lehrer Yelin mitgearbeitet.


Für die Stadt Wildbad war er außerdem als "Farbberater" tätig, und verschiedene Ausstellungen, vor allem in der [[Neue Trinkhalle (Bad Wildbad)|Neuen Trinkhalle]], wurden von ihm gestaltet.
Für die Stadt Wildbad war er außerdem als "Farbberater" tätig. Verschiedene Ausstellungen, vor allem in der [[Neue Trinkhalle (Bad Wildbad)|Neuen Trinkhalle]], wurden von ihm gestaltet.


== Weblinks ==
== Quellen ==
*[https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-wildbad-er-hat-viele-spuren-hinterlassen.07b24262-21ff-40d1-b5be-73c27da36c9a.html Er hat viele Spuren hinterlassen], Schwarzwälder Bote, 26. Januar 2018
*Schwarzwälder Bote: ''Er hat viele Spuren hinterlassen.'' Ausgabe vom 27. Januar 2018.
* Cannstatter Zeitung: ''Obertürkheim trauert um Hans K. Schlegel. Kunstvermittlung als Lebenselixier.'' Ausgabe vom 21. November 2023.


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Aktuelle Version vom 28. Januar 2024, 09:51 Uhr

Prof. Hans K. Schlegel (* 27. Januar 1923 in Wildbad; † 11. November 2023) war Kunstmaler aus Bad Wildbad.

Leben

Aufgewachsen ist Hans K. Schlegel in Wildbad in einem Malerhaus, denn bereits sein Vater Robert Schlegel sen. schuf viele Ölbilder und Aquarelle. Heimatliche Schwarzwaldlandschaften und Blumen gehörten zu den "Mal-Themen" seines Vaters, dessen Bilder noch heute in manchem Wildbader Haus hängen.

Nach der Realschule startete Hans K. Schlegel mit einer Malerlehre ins Berufsleben. Doch bereits da zeigten sich seine künstlerischen und gestalterischen Ambitionen und er erarbeitete Farbkonzeptionen für Bauwerke oder konzipierte Bühnengestaltungen für Theateraufführungen, weil er mittlerweile einem Atelier in einem großen Malerunternehmen angehörte.

Der Zweite Weltkrieg ging an Hans K. Schlegel nicht spurlos vorüber: 1942 zum Militärdienst eingezogen, musste er unter anderem in der Ukraine seinen Dienst leisten, wurde verwundet und geriet schließlich in französische Kriegsgefangenschaft. Ab 1948 studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart angewandte und freie Malerei bei namhaften Professoren, unter ihnen auch Willy Baumeister.

Nach einem Zusatzstudium am Berufspädagogischen Institut in Stuttgart begann er 1954 seine Lehrtätigkeit an der Meisterschule/Höhere Fachschule für Maler mit den Lehrinhalten Bau-Raum-Analyse sowie Erarbeitung von Farbkonzepten. 1978 wurde er an der Fachhochschule für Druck in Stuttgart zum Professor berufen. 1988 ging er in den Ruhestand.

Wandbild "Sieben Schwaben" am Haus Schwaben in Bad Wildbad (1957)

Nahezu 60 Jahre lang leitete er die Künstler-Weiterbildung im Auftrag des Verbands Bildender Künstler Baden-Württemberg. Hohe Anerkennung erfuhr der seit Jahrzehnten in Stuttgart lebende Schlegel als Ehrenmitglied dieses Verbands sowie des Deutschen Farbenzentrums und wurde deshalb mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

In Wildbad hat er viele künstlerische Spuren hinterlassen. Da sind die Fassaden-Wandbilder der beiden "Eberharde" am Graf-Eberhard-Bau (Ecke Uhland-Wilhelmstraße) und gut sichtbar gegenüber der Volksbank die "Sieben-Schwabengruppe" am Haus Schwaben. In der Stadtkirche hat er an den drei Wandfresken über dem Altar gemeinsam mit seinem damaligen Lehrer Yelin mitgearbeitet.

Für die Stadt Wildbad war er außerdem als "Farbberater" tätig. Verschiedene Ausstellungen, vor allem in der Neuen Trinkhalle, wurden von ihm gestaltet.

Quellen

  • Schwarzwälder Bote: Er hat viele Spuren hinterlassen. Ausgabe vom 27. Januar 2018.
  • Cannstatter Zeitung: Obertürkheim trauert um Hans K. Schlegel. Kunstvermittlung als Lebenselixier. Ausgabe vom 21. November 2023.