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Johann Heinrich Wieland (1565-1637): Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 18. Dezember 2020, 11:41 Uhr
Johann Heinrich Wieland (* 28. September 1565 in Tübingen; † 16. September 1637 in Straßburg) war evangelischer Theologe und von 1626 bis 1630 Abt des dann rekatholisierten Klosters Maulbronn, bis 1637 Generalsuperintendent in Maulbronn.
Er wurde noch als lutherischer Abt des Klosters Maulbronn eingesetzt, verlor diesen Posten jedoch infolge der Reahtholisierung des Klosters im Dreißigjährigen Krieg. Wieland blieb jedoch Superintendent des Kirchenbezirks. Im folgte 1630 als Abt des Klosters der katholische Christoph Schaller, der 1633 von den Schweden vertrieben wurde. 1633 wurde mit Ludwig Leiptzig kurzzeitig wieder ein lutherischer Abt eingesetzt, bevor 1634 wieder der Katholik Schaller aufzog. Mit Bernhard Buchinger folgte von 1642 bis 1648 nochmals ein Katholik, bevor das Kloster nach dem Westfälischen Frieden wieder unter lutherische Hoheit kam.
Wielands gleichnamiger Sohn Johann Heinrich Wieland (1616-1676) bekleidete ebenfalls hohe Kirchenämter im Gebiet des Stadtwikis Pforzheim-Enz.
Weblinks
| Vorgänger Melchior Volz |
Abt von Maulbronn 1626–1630 |
Nachfolger Christoph Schaller |