Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
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Schmidl trat 1951 als Verwaltungsangestellter in die damalige [[AOK|Allgemeine Ortskrankenkasse]] ein. Nur zehn Jahre später wurde er zum Direktor und Chef der Allgemeinen Ortskrankenkasse für den Enzkreis und Pforzheim bestellt. Bahnbrechend waren seine Ideen der Krankheitsverhütung und Gesundheitsfürsorge, die in den Schulen begonnen und bei behinderten Personen endete. Unter seiner Leitung entstanden in dieser Zeit 25 Selbsthilfegruppen mit dem Ziel, eine hohe Lebensqualität trotz Erkrankung zu erhalten. Für diese Leistungen wurde Schmidl 1976 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und 1984 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. |
Schmidl trat 1951 als Verwaltungsangestellter in die damalige [[AOK|Allgemeine Ortskrankenkasse]] ein. Nur zehn Jahre später wurde er zum Direktor und Chef der Allgemeinen Ortskrankenkasse für den Enzkreis und Pforzheim bestellt. Bahnbrechend waren seine Ideen der Krankheitsverhütung und Gesundheitsfürsorge, die in den Schulen begonnen und bei behinderten Personen endete. Unter seiner Leitung entstanden in dieser Zeit 25 Selbsthilfegruppen mit dem Ziel, eine hohe Lebensqualität trotz Erkrankung zu erhalten. Für diese Leistungen wurde Schmidl 1976 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und 1984 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet. |
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Für seinen kommunalpolitischen Einsatz wurde er mit der Steinbeis-Medaille, der [[Enzkreis-Medaille|Faustus-Medaille des Enzkreises]] und der Heynlin-Münze ausgezeichnet. |
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Aktuelle Version vom 16. November 2020, 16:55 Uhr
Herbert Schmidl (* 2. April 1923; † 28. September 2020) war AOK-Direktor in Pforzheim. Außerdem war er von 1957 bis 1975 Gemeinderat in Kieselbronn und sechs Jahre Kreisrat im Kreistag des Enzkreises. Er war sudetendeutscher Heimatvertriebener und setzte sich verschiedentlich auch überregional für sudetendeutsche Belange ein.
Schmidl trat 1951 als Verwaltungsangestellter in die damalige Allgemeine Ortskrankenkasse ein. Nur zehn Jahre später wurde er zum Direktor und Chef der Allgemeinen Ortskrankenkasse für den Enzkreis und Pforzheim bestellt. Bahnbrechend waren seine Ideen der Krankheitsverhütung und Gesundheitsfürsorge, die in den Schulen begonnen und bei behinderten Personen endete. Unter seiner Leitung entstanden in dieser Zeit 25 Selbsthilfegruppen mit dem Ziel, eine hohe Lebensqualität trotz Erkrankung zu erhalten. Für diese Leistungen wurde Schmidl 1976 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und 1984 mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.
Für seinen kommunalpolitischen Einsatz wurde er mit der Steinbeis-Medaille, der Faustus-Medaille des Enzkreises und der Heynlin-Münze ausgezeichnet.
Weblinks
- Er war ein Urgestein der AOK: Kieselbronner Herbert Schmidl ist verstorben, PZ, 15. Oktober 2020