Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
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Gegen Ende des 19. Jahrhunderts expandierte Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim. Bei der Verarbeitung des Edelmetalls in Schmuckstücke und Uhrenteile fiel edelmetallhaltiger Abfall an. Um die wertvollen Rohstoffe wieder in den Wertstoff-Kreislauf zurückzubringen, gründete [[Carl Hafner]] das Unternehmen im Jahr 1850 zunächst als eine „Kehretspräparation“ und später als Gold- und Silberscheideanstalt. |
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Das Unternehmen geht auf die 1855 erbaute Scheideanstalt der Bijouteriefabrik Gesell zur Edelmetallrückgewinnung aus dem Abfall der Schmuckbearbeitung zurück, die vom Gesell-Schwiegersohn [[Carl Hafner]] geleitet und [[Gegründet::1870]] als eigenes Unternehmen ausgegliedert wurde. Nach dem Gründer führten dessen Sohn [[Robert Hafner (sen.)]] und Enkel [[Robert Hafner (jun.)]] das Unternehmen. Auf Letztgenannten folgte dessen Tochter Dr. Ruth Reisert-Hafner, die die Leitung an den Sohn Philipp Reisert übergab. C. Hafner befindet sich als mittelständiges Unternehmen mit ca. 200 Mitarbeitern damit in der fünften Generation in Familienbesitz. |
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Die rückgewonnenen Edelmetalle wurden alsbald nicht nur als Gusswerkstoff in den Markt zurückgebracht, sondern in weiteren Formen wie Halbzeuge, Bleche und Drähte. Diese Vorprodukte erleichtern auch heute noch die Herstellung des Schmuckes und Uhren, sodass die Schmuckhersteller sich auf das Wesentliche - das Design - konzentrieren können. Außerdem stieg C.HAFNER mit dentalen Gusslegierungen in die Dentaltechnologie ein. Später folgten zahntechnische Komponenten wie Kronen, Suprastrukturen aus Edelmetall. |
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Da der Betrieb am Stammsitz in Pforzheim beengt und verwinkelt war, wechselte die Firma Anfang des 21. Jahrhunderts nach [[Wimsheim]] und in einen Neubau auf der Wilferdinger Höhe. |
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Ein weiterer wichtiger Bereich von C.HAFNER, der Edelmetall Handel, wurde Anfang des 21. Jahrhunderts durch hauseigene Goldbarren erweitert. Mit der Zertifizierung der Goldbarren durch LBMA sind C.HAFNER-Goldbarren international handelbar. |
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Neben der traditionellen Gold- und Silberscheidung stellt C. Hafner auch Produkte für die Schmuck-, Dental- und Galvanikindustrie her. |
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Die stetige Investition in „Forschung und Entwicklung“ ermöglicht C.HAFNER, neue Innovationen in den Markt zu bringen. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung neuer Legierungen wie „PlatinGold“, die Dienstleistung „Fräsen-in-Edelmetall“ sowie die Additive Fertigung mit Edelmetallpulvern. |
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Seit dem Jahr 2006 gibt es bei der Firma C. Hafner einen [[Betriebsrat]]. |
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C.HAFNER sieht es als seine Verantwortung, seinen Beitrag gegen den globalen Klimawandel zu leisten. Im Jahr 2019 stellte das Unternehmen seine Gold-Gewinnung als erste Gold-und Silberscheideanstalt CO₂ neutral. |
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[[2013]] kaufte das Unternehmen mit der Hilderbrand & Cie SA einen Schweizer Spezialisten für Lotpasten und Edelmetall-Pulver als weiteren Schritt in Richtung Hochtechnologie. Zuvor hatte man schon Standbeine in der Medizintechnik, Sensorik und Übertragungstechnik gefunden. |
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Fünf Prozent seiner Wertschöpfung investiert das Unternehmen (Stand 2013) in Technik und Entwicklung. |
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Bei der Goldaufbereitung hat die Firma einen ungefähren Marktanteil von 25 % in Deutschland. |
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Version vom 12. Oktober 2020, 10:54 Uhr

C. Hafner GmbH + Co. KG in Wimsheim ist ein führendes Unternehmen im Bereich der Edelmetall-Technologie. Die Gold- und Silberscheidanstalt wurde 1850 von Carl Hafner in Pforzheim gegründet und ist bis heute familiengeführt. Neben seinem Kerngeschäft der Rückgewinnung von Edelmetallen aus Sekundärmaterial, produziert C. Hafner Halbzeuge, Komponenten, Pulver und Barren aus Edelmetall. Ferner ist C. Hafner in der Dentaltechnologie tätig. Im Jahr 2015 verlegte C. Hafner seinen Hauptsitz von Pforzheim nach Wimsheim. Der Scheidebetrieb befindet sich in einem 2001 eröffneten Neubau in der Esslinger Straße auf der Wilferdinger Höhe in Pforzheim.
Das Logo von C. Hafner zeigt einen Schmelztiegel mit den Initialen der Firma.
Geschichte
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts expandierte Schmuck- und Uhrenindustrie in Pforzheim. Bei der Verarbeitung des Edelmetalls in Schmuckstücke und Uhrenteile fiel edelmetallhaltiger Abfall an. Um die wertvollen Rohstoffe wieder in den Wertstoff-Kreislauf zurückzubringen, gründete Carl Hafner das Unternehmen im Jahr 1850 zunächst als eine „Kehretspräparation“ und später als Gold- und Silberscheideanstalt.
Die rückgewonnenen Edelmetalle wurden alsbald nicht nur als Gusswerkstoff in den Markt zurückgebracht, sondern in weiteren Formen wie Halbzeuge, Bleche und Drähte. Diese Vorprodukte erleichtern auch heute noch die Herstellung des Schmuckes und Uhren, sodass die Schmuckhersteller sich auf das Wesentliche - das Design - konzentrieren können. Außerdem stieg C.HAFNER mit dentalen Gusslegierungen in die Dentaltechnologie ein. Später folgten zahntechnische Komponenten wie Kronen, Suprastrukturen aus Edelmetall.
Ein weiterer wichtiger Bereich von C.HAFNER, der Edelmetall Handel, wurde Anfang des 21. Jahrhunderts durch hauseigene Goldbarren erweitert. Mit der Zertifizierung der Goldbarren durch LBMA sind C.HAFNER-Goldbarren international handelbar.
Die stetige Investition in „Forschung und Entwicklung“ ermöglicht C.HAFNER, neue Innovationen in den Markt zu bringen. Dazu zählen unter anderem die Entwicklung neuer Legierungen wie „PlatinGold“, die Dienstleistung „Fräsen-in-Edelmetall“ sowie die Additive Fertigung mit Edelmetallpulvern.
C.HAFNER sieht es als seine Verantwortung, seinen Beitrag gegen den globalen Klimawandel zu leisten. Im Jahr 2019 stellte das Unternehmen seine Gold-Gewinnung als erste Gold-und Silberscheideanstalt CO₂ neutral.
Adresse
- C. Hafner GmbH + Co. KG
- Gold- und Silberscheideanstalt
- Maybachstraße 4
- 71299 Wimsheim
- Telefon: (0 70 44) 90 333-0
- Telefax: (0 70 44) 90 334-0
- E-Mail:
info
c-hafner.de
