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Käfersteige: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Die Stollen, Schächte und die Rampe im Würmtal sind mit Plomben und Toren versehen, die jedoch Wetteröffnungen besitzen. Die Grube ist bis zum Grundwasserstand abgesoffen. Insbesondere die Lkw-Rampe steht fast vollständig unter Wasser. Der Stollen an der Straße nach Tiefenbronn wurde seit 1997 wiederholt aufgebrochen. Die Befahrung dieses Stollens durch Unbefugte ist rechtlich bedenklich und gefährlich.
Die Stollen, Schächte und die Rampe im Würmtal sind mit Plomben und Toren versehen, die jedoch Wetteröffnungen besitzen. Die Grube ist bis zum Grundwasserstand abgesoffen. Insbesondere die Lkw-Rampe steht fast vollständig unter Wasser. Der Stollen an der Straße nach Tiefenbronn wurde seit 1997 wiederholt aufgebrochen. Die Befahrung dieses Stollens durch Unbefugte ist rechtlich bedenklich und gefährlich.

[[Kategorie:Würm]]
[[Kategorie:Pforzheim]]

Aktuelle Version vom 9. August 2020, 14:19 Uhr

In der Grube Käfersteige wurden bis 1997 die Minerale Fluss- und Schwerspat abgebaut.

Im Bereich der Käfersteige wird das größte Flussspatvorkommen Europas angenommen. Die Stollen und die modernere, mit straßentauglichen Lastkraftwagen befahrbare Rampe liegt in Würm in Richtung Tiefenbronn.

In der Gegend gibt es weitere Fluss- und Schwerspatlagerstätten bei der Burgruine Liebeneck, Dillweißenstein und Huchenfeld, die zum Teil auch kurzzeitig abgebaut wurden.

Geschichte

Im Rahmen der Erkundung von Schwerspatvorkommen im Pforzheimer Raum wurde man 1920 auf diesen Gang aufmerksam. Der erste Pachtvertrag wurde am 10. Mai 1932 zwischen dem Land Baden und Alois Hartmann abgeschlossen. Hartmann überließ seine Rechte am 1. Dezember 1933 der von dem Goldwarenfabrikanten Döppenschmitt gegründeten und finanzierten Firma Fluss- und Schwerspatwerke Pforzheim, Döppenschmitt & Co. in Pforzheim.

Der Betrieb wurde Anfang des Jahres 1934 aufgenommen. 1940 gingen die Werke an die I.G. Farben, 1951 an Bayer Leverkusen. 1997 gab der Konzern den Abbau der Mineralien in der Grube Käfersteige auf.

Die Stollen, Schächte und die Rampe im Würmtal sind mit Plomben und Toren versehen, die jedoch Wetteröffnungen besitzen. Die Grube ist bis zum Grundwasserstand abgesoffen. Insbesondere die Lkw-Rampe steht fast vollständig unter Wasser. Der Stollen an der Straße nach Tiefenbronn wurde seit 1997 wiederholt aufgebrochen. Die Befahrung dieses Stollens durch Unbefugte ist rechtlich bedenklich und gefährlich.