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Adolf Sautter: Unterschied zwischen den Versionen

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== Leben ==
== Leben ==
Adolf Sautter besuchte die Präparandenschule in Karlsruhe, war ab 1892 Lehrer an der Volksschule in Donaueschingen, besuchte ab 1894 aber die Pforzheimer [[Kunstgewerbeschule]] als Schüler von Kleemann, Wiedmann und Wolber, wechselte dann an die Kunstgewerbeschule und Akademie nach Karlsruhe als Schüler von Hermann Volz und Max Laeuger. Von 1899 bis 1935 unterrichtete er selbst an der Pforzheimer Kunstgewerbeschule, wo er 1906 zum Professor ernannt wurde. Bis zu seinem Tod 1956 arbeitete er außerdem als Bildhauer in [[Würm (Pforzheim)|Würm]]. Er schuf eine große Anzahl an Grabdenkmälern.
Adolf Sautter war Lehrer an einer Volksschule, später absolvierte er eine Ausbildung zum Zeichenlehrer.
Er unterrichtete ein Jahr an der [[Kunstgewerbeschule]] in Pforzheim, danach an der Kunstgewerbeschule und der Kunstakademie in [[Karlsruhe]].
Sautter lebte in München, bis er von [[1899]] bis [[1935]] wieder an die Pforzheimer Kunstgewerbeschule ging, um dort Zeichnen und Modellieren zu lehren.
Bis zu seinem Tod 1956 lebte er in [[Würm (Pforzheim)|Würm]] und arbeitete als Bildhauer.


Nach ihm ist in Würm die [[Geehrt mit Straße::Adolf-Sautter-Straße]] benannt.
Nach ihm ist in Würm die [[Geehrt mit Straße::Adolf-Sautter-Straße]] benannt.
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== Werke ==
== Werke ==
* Bauschmuck am [[Altes Reuchlin-Gymnasium|alten Reuchlingymnasium]], 1951 abgebrochen
* Bauschmuck am [[Altes Reuchlin-Gymnasium|alten Reuchlingymnasium]], 1951 abgebrochen
* Skulptur "Christus als Kinderfreund" am [[Altes Lutherhaus in Pforzheim|alten Lutherhaus]], mit den Trümmern entsorgt um 1949.
* Skulptur "Christus als Kinderfreund" am [[Altes Lutherhaus in Pforzheim|alten Lutherhaus]], mit den Trümmern entsorgt um 1949
* Grabrelief Beichel (Bronze, 1908) auf dem Karlsruher Hauptfriedhof


== Literatur ==
== Literatur ==
*Anett Beckmann: ''Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes'', Karlsruhe 2006, S. 82. ([https://archive.org/details/bub_gb_xzitZnSdsXwC/page/n165/mode/2up online])
* ''' Sautter, Adolf '''. In: Christoph Timm:''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 369.
* ''' Sautter, Adolf'''. In: Christoph Timm: ''Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen,'' Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: '''Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler''', hier S. 369.


== Weblinks ==
== Weblinks ==

Aktuelle Version vom 17. Juni 2020, 07:36 Uhr

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Adolf Sautter im Atelier

Adolf Sautter (* 30. Oktober 1872 in Pforzheim; † 6. März 1956 in Pforzheim) war ein Maler und Bildhauer in Pforzheim.

Leben

Adolf Sautter besuchte die Präparandenschule in Karlsruhe, war ab 1892 Lehrer an der Volksschule in Donaueschingen, besuchte ab 1894 aber die Pforzheimer Kunstgewerbeschule als Schüler von Kleemann, Wiedmann und Wolber, wechselte dann an die Kunstgewerbeschule und Akademie nach Karlsruhe als Schüler von Hermann Volz und Max Laeuger. Von 1899 bis 1935 unterrichtete er selbst an der Pforzheimer Kunstgewerbeschule, wo er 1906 zum Professor ernannt wurde. Bis zu seinem Tod 1956 arbeitete er außerdem als Bildhauer in Würm. Er schuf eine große Anzahl an Grabdenkmälern.

Nach ihm ist in Würm die Adolf-Sautter-Straße benannt.

Werke

  • Bauschmuck am alten Reuchlingymnasium, 1951 abgebrochen
  • Skulptur "Christus als Kinderfreund" am alten Lutherhaus, mit den Trümmern entsorgt um 1949
  • Grabrelief Beichel (Bronze, 1908) auf dem Karlsruher Hauptfriedhof

Literatur

  • Anett Beckmann: Mentalitätsgeschichtliche und ästhetische Untersuchungen der Grabmalsplastik des Karlsruher Hauptfriedhofes, Karlsruhe 2006, S. 82. (online)
  • Sautter, Adolf. In: Christoph Timm: Pforzheim. Kulturdenkmale in den Ortsteilen, Pforzheim 2006, S. 342 bis S. 376: Baumeister und Bildhauer. Kleines Who-is-Who der baubeteiligten Künstler, hier S. 369.

Weblinks