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Schloss Tiefenbronn: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Das '''Schloss Tiefenbronn''' war der Herrensitz der [[Herren von Gemmingen]] in [[Tiefenbronn]].
Das '''Schloss Tiefenbronn''' war der Herrensitz der [[Herren von Gemmingen]] in der Ortsmitte von [[Tiefenbronn]].


== Lage ==
Das Schloss befand sich neben der Kirche [[St. Maria Magdalena (Tiefenbronn)|St. Maria Magdalena]] und der Hauptbau hatte ungefähr auch deren Ausmaße.
Das Schloss befand sich bei der Kirche [[St. Maria Magdalena (Tiefenbronn)|St. Maria Magdalena]]. Der Hauptbau stand westlich von der Kirche und hatte ungefähr auch deren Ausmaße. Er war über einen Übergang mit der Kirche verbunden, die die zentrale Grablege der Gemmingens war. Westlich der Kirche erstreckten sich die zum Schloss gehörigen Wirtschaftsgebäude Schlossscheuer (heute Haus St. Martin) und Zehntscheuer sowie das [[Jägerhaus (Tiefenbronn)|Jägerhaus]] als Sitz der Gemmingenschen Jagdverwaltung. Palas, Scheuern und Jägerhaus waren gemeinsam ummauert, die Mauer wies vier Türme auf. Die Kirche befand sich außerhalb der Ummauerung.


== Geschichte ==
Die Tiefenbronner Linie der Familie Gemmingen starb 1797 aus. Das zuletzt baufällige Schloss wurde [[Zerstört::1851]] abgerissen.
Als Bauherr des Schlosses gilt [[Dieter IX. von Gemmingen]] (1517-1586). Sein Sohn [[Wolf Dietrich von Gemmingen]] (1550-1601) hat das Schloss weitergebaut. Ein Wappenstein von 1595 mit dem Alianzwappen von Wolf Dietrich und seiner Frau, einer Gräfin von Neuneck, wurde nach dem Abriss des Schlosses am Rathaus vermauert. Die Tiefenbronner Linie der Familie Gemmingen starb 1797 mit [[Franz von Gemmingen]] (1746-1797) aus. Das zuletzt baufällige Schloss wurde [[Zerstört::1851]] abgerissen. Auch die Ummauerung mit den Wehrtürmen sowie ein Teil der Wirtschaftsgebäude gingen verloren.

Von der Schlossanlage blieben neben Jägerhaus und Gemeindehaus St. Martin noch Reste der Begrenzungstürme im Südosten und Südwesten sowie über den Ort verteilte Spolien vom Hauptgebäude wie ein am Bierkeller platziertes Bauteil mit Voluten und der am Rathaus eingemauerter Wappenstein erhalten.


== Literatur ==
== Literatur ==
*Das beinahe vergessene Schloss von Tiefenbronn, in: Mitteilungsblatt Tiefenbronn, Nr. 33, 17. Aigust 2017, S. 1.
*Das beinahe vergessene Schloss von Tiefenbronn, in: Mitteilungsblatt Tiefenbronn, Nr. 33, 17. Aigust 2017, S. 1.


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Version vom 3. Mai 2020, 09:58 Uhr

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Das Schloss Tiefenbronn war der Herrensitz der Herren von Gemmingen in der Ortsmitte von Tiefenbronn.

Lage

Das Schloss befand sich bei der Kirche St. Maria Magdalena. Der Hauptbau stand westlich von der Kirche und hatte ungefähr auch deren Ausmaße. Er war über einen Übergang mit der Kirche verbunden, die die zentrale Grablege der Gemmingens war. Westlich der Kirche erstreckten sich die zum Schloss gehörigen Wirtschaftsgebäude Schlossscheuer (heute Haus St. Martin) und Zehntscheuer sowie das Jägerhaus als Sitz der Gemmingenschen Jagdverwaltung. Palas, Scheuern und Jägerhaus waren gemeinsam ummauert, die Mauer wies vier Türme auf. Die Kirche befand sich außerhalb der Ummauerung.

Geschichte

Als Bauherr des Schlosses gilt Dieter IX. von Gemmingen (1517-1586). Sein Sohn Wolf Dietrich von Gemmingen (1550-1601) hat das Schloss weitergebaut. Ein Wappenstein von 1595 mit dem Alianzwappen von Wolf Dietrich und seiner Frau, einer Gräfin von Neuneck, wurde nach dem Abriss des Schlosses am Rathaus vermauert. Die Tiefenbronner Linie der Familie Gemmingen starb 1797 mit Franz von Gemmingen (1746-1797) aus. Das zuletzt baufällige Schloss wurde 1851 abgerissen. Auch die Ummauerung mit den Wehrtürmen sowie ein Teil der Wirtschaftsgebäude gingen verloren.

Von der Schlossanlage blieben neben Jägerhaus und Gemeindehaus St. Martin noch Reste der Begrenzungstürme im Südosten und Südwesten sowie über den Ort verteilte Spolien vom Hauptgebäude wie ein am Bierkeller platziertes Bauteil mit Voluten und der am Rathaus eingemauerter Wappenstein erhalten.

Literatur

  • Das beinahe vergessene Schloss von Tiefenbronn, in: Mitteilungsblatt Tiefenbronn, Nr. 33, 17. Aigust 2017, S. 1.