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Rathaus (Brötzingen): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Bild:Marktplatz Brötzingen mit Autos .jpg|thumb|Der Marktplatz in Brötzingen mit Autos, Ende der Sechziger Jahre.]]
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[[Bild:Brötz.Marktpl.v.Westen.jpg|thumb|Der Brötzinger Marktplatz von Westen]]
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Das ehemalige Rathaus befindet sich in an der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 358 in [[Brötzingen]]<ref>Christina Klittich: ''Matinee 2007 – Markante Blickpunkte im Stadtbild – Türme in Pforzheim''.In: Löbliche Singergesellschaft von 1501 Pforzheim [https://www.loebliche-singer-pforzheim.de/berichtmatineetuerme07/ online]</ref> wurde [[Erbaut::1872]] als Rathaus der Gemeinde Brötzingen erbaut.
Das ehemalige Rathaus befindet sich in an der [[Westliche Karl-Friedrich-Straße]] 358 in [[Brötzingen]]<ref>Christina Klittich: ''Matinee 2007 – Markante Blickpunkte im Stadtbild – Türme in Pforzheim''.In: Löbliche Singergesellschaft von 1501 Pforzheim [https://www.loebliche-singer-pforzheim.de/berichtmatineetuerme07/ online]</ref>







== Geschichte ==
== Geschichte ==
Das ehemalige Brötzinger Rathaus mit seinem Repräsentationsturm wurde 1872 im Auftrag der
Das ehemalige Brötzinger Rathaus mit seinem Repräsentationsturm wurde [[Erbaut::1872]] als Rathaus der Gemeinde Brötzingen im Auftrag der
damals selbständigen Gemeinde Brötzingen erbaut. Die Pläne stammten von dem Architekten
damals selbständigen Gemeinde Brötzingen erbaut. Die Pläne stammten von dem Architekten
Karl Weber, dem Bruder des früheren Pforzheimer Stadtbaumeisters Ludwig Weber. Der Architekt orientierte sich bei dem Bauwerk am Stil der Gotik und der Renaissance. Das stattliche Sandstein-
Karl Weber, dem Bruder des früheren Pforzheimer Stadtbaumeisters Ludwig Weber. Der Architekt orientierte sich bei dem Bauwerk am Stil der Gotik und der Renaissance. Das stattliche Sandstein-

Version vom 11. April 2020, 15:39 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Das Rathaus in Brötzingen
Das Rathaus in Brötzingen
Der Marktplatz in Brötzingen mit Autos, Ende der Sechziger Jahre.
Der Brötzinger Marktplatz von Westen

Das ehemalige Rathaus befindet sich in an der Westliche Karl-Friedrich-Straße 358 in Brötzingen[1]



Geschichte

Das ehemalige Brötzinger Rathaus mit seinem Repräsentationsturm wurde 1872 als Rathaus der Gemeinde Brötzingen im Auftrag der damals selbständigen Gemeinde Brötzingen erbaut. Die Pläne stammten von dem Architekten Karl Weber, dem Bruder des früheren Pforzheimer Stadtbaumeisters Ludwig Weber. Der Architekt orientierte sich bei dem Bauwerk am Stil der Gotik und der Renaissance. Das stattliche Sandstein- gebäude erhielt einen Turmvorbau mit Freitreppe und Eingangslaube sowie Maßwerkfenster, Uhr und Schallarkaden in den Turmgeschossen. Bekrönt wird der Turm von einem spitzen schiefergedeckten Helm. Die Funktion als Rathaus währte durch die Eingemeindung zu Pforzheim 1905 nur 33 Jahre. Dennoch blieben verschiedene Einrichtungen u.a. das Standesamt und das Gemeindesekretariat im Rathaus. Nach dem Bombenangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 fanden verschiedene Dienststellen wie das Landratsamt, das Forstamt, die Zweigstelle der Stadtbibliothek, Feuerwehr, Polizei und das Lastenausgleichsamt mit zeitweise 47 Mitarbeitern im Brötzinger Rathaus Unterkunft.


Der stattliche zweigeschossige Sandsteinbau ist auf der Schaufassadenseite streng symmetrisch angelegt. Die Fassade mit Turm und Steildach ist für den vorgelagerten Marktplatz bildprägend.

Als neogotischer Repräsentationsbau aus der Gründerzeit besitzt der Bau auch überregionale künstlerische Bedeutung und ist das einzige Gebäude dieser Art in der Stadt.

1945 bis 1950 beherbergte das Gebäude provisorisch die Kreisverwaltung. Heute wird es teils als Polizeiwache genutzt. Die Rumpelkammer nutzt auch noch einen anderen Teil der Räume. Ebenso befindet sich der Frauentreff Kassandra im Haus.

Das Gebäude markiert den Anfang der Brötzinger Fußgängerzone.

  1. Christina Klittich: Matinee 2007 – Markante Blickpunkte im Stadtbild – Türme in Pforzheim.In: Löbliche Singergesellschaft von 1501 Pforzheim online