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Schloss Mühlhausen (Enz): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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[[Datei:Muehlhausen-Schloss-Infotafel.jpg|thumb|Informationstafel über das Schloss Mühlhausen und den Park]]
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[[Datei:Muehlhausen-Schloss-Sonnenuhr.jpg|thumb|Die Sonnenuhr am Turm von Schloss Mühlhausen]]
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Das '''Schloß Mühlhausen''' wurde [[Erbaut::1566]] von [[Peter Busch]] für die [[Herren von Thumb]] als Wasserschloss erbaut. Es liegt im [[Mühlacker]] Stadtteil [[Mühlhausen (Enz)|Mühlhausen]].
Das '''Schloss Mühlhausen''' ist ein alter Herrensitz im [[Mühlacker]] Stadtteil [[Mühlhausen (Enz)|Mühlhausen]].


== Geschichte ==
== Geschichte ==
Das Schloss wurde [[Erbaut::1566]] von Baumeister [[Peter Busch]] für die Herren [[Thumb von Neuburg]], die seit 1508 die Ortsherrschaft in Mühlhausen hatten, als Wasserschloss erbaut. 1648 kam das Schloss an [[Johann von Hohenfeld]] und später durch Erbgang an die Freiherren von Stain.
[[1785]] kaufte Herzog Karl Eugen von Württemberg Mühlhausen einschließlich dem Schloss.

Als die Freiherren von Stain im Mannesstamm ausgestorben waren, kaufte [[1785]] Herzog Karl Eugen von Württemberg Mühlhausen einschließlich dem Schloss. 1835 erwarb ein Baron von Redwitz das Schloss, verkaufte es aber 1844 schon wieder an Albert Grab, im Besitz von dessen Nachkommen es dann längere Zeit blieb.


[[1961]] kaufte das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands das Schloss Mühlhausen. Vom Jugenddorfwerk wurde es [[1996]] an einen privaten Besitzer weiter verkauft.
[[1961]] kaufte das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands das Schloss Mühlhausen. Vom Jugenddorfwerk wurde es [[1996]] an einen privaten Besitzer weiter verkauft.


[[2008]] kaufte der [[Pforzheim]]er Schmuckfabrikant [[Roland Rauschmayer]] das Gebäude. Anschließend wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt.
[[2008]] kaufte der [[Pforzheim]]er Schmuckfabrikant [[Roland Rauschmayer]] das Gebäude. Anschließend wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Seitdem dient das Schloss als Eventlocation.


== Beschreibung ==
== Beschreibung ==
Die Anlage umfasst Schlossgebäude mit Ökonomiegebäude, Torhaus, Hofraum und einen von einer Mauer umgrenzten Park. Das Hauptgebäude ist ein dreigeschossiger massiver Bau mit Eckquaderung und Stufengiebel. An zwei Ecken des Schlosses befinden sich polygonale Türme, an der nördlichen Giebelwand ein runder Treppenturm. Am südwestlichen Turm ist eine Sonnenuhr. Über dem Eingang zum Schloss befinden sich die Wappen der Herren Thumb und der von Kaltenthal, dort und am Treppenturm bezeichnet 1566. Das gegenüberliegende Ökonomiegebäude ist ein Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach und kleinem Massivvorbau, ebenfalls mit dem Wappen der Thumb, bezeichnet 1562. Das Torgebäude hat ein massives Erdgeschoss und Eckquaderung. Im Park befindet sich ein Gartenpavillon aus dem frühen 20. Jhd. sowie die verwitterte Skulptur eines Flöte spielenden Fauns.
Das Schloss ist ein dreigeschossiger verputzter Bau mit polygonalen Ecktürmen. Wobei der Nordturm rund gebaut ist. Der ursprüngliche Zugang zum Schloss befand sich im Treppenturm. In diesem ist noch die Malerei aus der Bauzeit erhalten.


== Literatur ==
== Literatur ==
*Verzeichnis der unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale, in: Flächennutzungsplan „Verwaltungsgemeinschaft Mühlacker/Ötisheim“ 2020, Vorentwurf 2006, S. 168-186. ([https://www.yumpu.com/de/document/view/5406932/flachennutzungsplan-2020-treffpunkt-muhlacker online])
*Hermann Diruf/[[Christoph Timm]], Kunst- und Kulturdenkmale in Pforzheim und im Enzkreis, Theissverlag


== Weblinks ==
== Weblinks ==
*http://www.schloss-muehlhausen.de/
*[http://www.pz-news.de/Home/Nachrichten/Region/Muehlacker/Herr-der-Ringe-rettet-Schloss-in-Muehlhausen-_arid,68999_puid,1_pageid,87.html Die Pforzheimer Zeitung zum Schloss Mühlhausen]
* [http://www.muehlhausen-enz.de/content/view/27/71/ Informationen über das Schloss auf dem Internetportal Mühlhausen-Enz]


[[Kategorie:Gebäude (Mühlacker)]]
[[Kategorie:Gebäude (Mühlacker)]]

Version vom 29. März 2020, 14:21 Uhr

OpenStreetMap
OpenStreetMap
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Schloss Mühlhausen von Westen
Schloss Mühlhausen mit Nebengebäuden von Süd-West
Informationstafel über das Schloss Mühlhausen und den Park
Die Sonnenuhr am Turm von Schloss Mühlhausen

Das Schloss Mühlhausen ist ein alter Herrensitz im Mühlacker Stadtteil Mühlhausen.

Geschichte

Das Schloss wurde 1566 von Baumeister Peter Busch für die Herren Thumb von Neuburg, die seit 1508 die Ortsherrschaft in Mühlhausen hatten, als Wasserschloss erbaut. 1648 kam das Schloss an Johann von Hohenfeld und später durch Erbgang an die Freiherren von Stain.

Als die Freiherren von Stain im Mannesstamm ausgestorben waren, kaufte 1785 Herzog Karl Eugen von Württemberg Mühlhausen einschließlich dem Schloss. 1835 erwarb ein Baron von Redwitz das Schloss, verkaufte es aber 1844 schon wieder an Albert Grab, im Besitz von dessen Nachkommen es dann längere Zeit blieb.

1961 kaufte das Christliche Jugenddorfwerk Deutschlands das Schloss Mühlhausen. Vom Jugenddorfwerk wurde es 1996 an einen privaten Besitzer weiter verkauft.

2008 kaufte der Pforzheimer Schmuckfabrikant Roland Rauschmayer das Gebäude. Anschließend wurden umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. Seitdem dient das Schloss als Eventlocation.

Beschreibung

Die Anlage umfasst Schlossgebäude mit Ökonomiegebäude, Torhaus, Hofraum und einen von einer Mauer umgrenzten Park. Das Hauptgebäude ist ein dreigeschossiger massiver Bau mit Eckquaderung und Stufengiebel. An zwei Ecken des Schlosses befinden sich polygonale Türme, an der nördlichen Giebelwand ein runder Treppenturm. Am südwestlichen Turm ist eine Sonnenuhr. Über dem Eingang zum Schloss befinden sich die Wappen der Herren Thumb und der von Kaltenthal, dort und am Treppenturm bezeichnet 1566. Das gegenüberliegende Ökonomiegebäude ist ein Fachwerkbau mit Krüppelwalmdach und kleinem Massivvorbau, ebenfalls mit dem Wappen der Thumb, bezeichnet 1562. Das Torgebäude hat ein massives Erdgeschoss und Eckquaderung. Im Park befindet sich ein Gartenpavillon aus dem frühen 20. Jhd. sowie die verwitterte Skulptur eines Flöte spielenden Fauns.

Literatur

  • Verzeichnis der unbeweglichen Bau- und Kunstdenkmale, in: Flächennutzungsplan „Verwaltungsgemeinschaft Mühlacker/Ötisheim“ 2020, Vorentwurf 2006, S. 168-186. (online)

Weblinks