Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Eduard Zeller: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
Keine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
[[Datei:GHV_Eduard_Zeller.JPG|thumb|Ausstellung Maulbronner Köpfe - Eduard Zeller]] |
[[Datei:GHV_Eduard_Zeller.JPG|thumb|Ausstellung Maulbronner Köpfe - Eduard Zeller]] |
||
'''Eduard Zeller''' (* [[Geburtstag::22. Januar]] [[Geburtsjahr::1814]] in {{Geboren in|Kleinbottwar}}; † [[Todestag::19. März]] [[Todesjahr::1908]] in {{Gestorben in|Stuttgart}}) war [[Ist::Theologe]] und [[Ist::Philosoph]]. Er war von 1827 bis 1831 Seminarist in [[Tätig in::Maulbronn]]. |
|||
'''Eduard Zeller''' (* [[1814]]; † [[1908]]) |
|||
== Leben == |
|||
*Theologe und Philosoph |
|||
Er war Sohn eines Rentamtmanns, absolvierte 1835 die erste Dienstprüfung, war 1838 Repetent in Urach, 1839 Stiftsrepetent in Tübingen, dort 1840 Privatdozen der Theologie. 1847 wurde er Professor der Theologie in Bern, 1849 wechselte er nach Marburg, 1862 nach heidelberg. 1869 wurde er Badischer Hofrat, 1872 Geheimer Hofrat. 1872 wurde er Professor der Philosophie in Berlin, 1878/79 war er Rektor der Berliner Universität. 1894 trat er in den Ruhestand. |
|||
*Seminarist von 1827 – 1831 |
|||
Als Professor prägte Eduard Zeller Generationen von Theologen und Philosophen, auch wenn er heute weitgehend |
Als Professor prägte Eduard Zeller Generationen von Theologen und Philosophen, auch wenn er heute weitgehend vergessen ist. Mit [[David Friedrich Strauß]], den er noch als Schüler in Maulbronn (1827/31) kennenlernte, und Christian Baur zählte er zu den Vertretern einer historisch-kritischen Theologie der Tübinger Schule, was ihm, wie seinem Freund Strauß, einige Probleme einbrachte. Sein großes Werk über die Philosophie der Griechen in ihrer geschichtlichen Entwicklung (1856-1868) kann auch heute noch mit Gewinn gelesen werden. |
||
vergessen ist. Mit [[David Friedrich Strauß]], den er noch als Schüler in Maulbronn (1827/31) kennenlernte, und [[Christian Baur]] zählte er zu den Vertretern einer historisch-kritischen Theologie der Tübinger Schule, was ihm, wie seinem Freund |
|||
Strauß, einige Probleme einbrachte. Sein großes Werk über die Philosophie der Griechen in ihrer geschichtlichen |
|||
Entwicklung (1856-1868) kann auch heute noch mit Gewinn gelesen werden. |
|||
==Zitat== |
==Zitat== |
||
| Zeile 15: | Zeile 12: | ||
==Weblinks== |
==Weblinks== |
||
{{Commonscat}} |
|||
* [[Maulbronner_Köpfe|Maulbronner Köpfe - Eine Ausstellung auf dem Schafhof Maulbronn]] |
* [[Maulbronner_Köpfe|Maulbronner Köpfe - Eine Ausstellung auf dem Schafhof Maulbronn]] |
||
*[https://www.wkgo.de/personen/suchedetail?sw=gnd:118636383#pfarrbuch-13919 Württebergische Kirchengeschichte Online] |
|||
*{{Wikipedia}} |
|||
{{DEFAULTSORT:Zeller, Eduard}} |
{{DEFAULTSORT:Zeller, Eduard}} |
||
Aktuelle Version vom 28. März 2020, 17:32 Uhr
Eduard Zeller (* 22. Januar 1814 in Kleinbottwar; † 19. März 1908 in Stuttgart) war Theologe und Philosoph. Er war von 1827 bis 1831 Seminarist in Maulbronn.
Leben
Er war Sohn eines Rentamtmanns, absolvierte 1835 die erste Dienstprüfung, war 1838 Repetent in Urach, 1839 Stiftsrepetent in Tübingen, dort 1840 Privatdozen der Theologie. 1847 wurde er Professor der Theologie in Bern, 1849 wechselte er nach Marburg, 1862 nach heidelberg. 1869 wurde er Badischer Hofrat, 1872 Geheimer Hofrat. 1872 wurde er Professor der Philosophie in Berlin, 1878/79 war er Rektor der Berliner Universität. 1894 trat er in den Ruhestand.
Als Professor prägte Eduard Zeller Generationen von Theologen und Philosophen, auch wenn er heute weitgehend vergessen ist. Mit David Friedrich Strauß, den er noch als Schüler in Maulbronn (1827/31) kennenlernte, und Christian Baur zählte er zu den Vertretern einer historisch-kritischen Theologie der Tübinger Schule, was ihm, wie seinem Freund Strauß, einige Probleme einbrachte. Sein großes Werk über die Philosophie der Griechen in ihrer geschichtlichen Entwicklung (1856-1868) kann auch heute noch mit Gewinn gelesen werden.
Zitat
"Ein Gegenstand ist also dann schön zu nennen, wenn er so beschaffen ist, dass er durch seine bloße Form allgemein und notwendig ein interesseloses Wohlgefallen hervorruft"