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Gasthaus Ochsen (Altensteig): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Das '''ehemalige Gasthaus Ochsen''' in der [[Blumenstraße (Altensteig)|Blumenstraße]] 7 in [[In::Altensteig]] ist ein Kulturdenkmal.
Das ehemalige '''Gasthaus Ochsen''' in der [[Blumenstraße (Altensteig)|Blumenstraße]] 7 in [[In::Altensteig]] ist ein Kulturdenkmal.


Giebelständiges Gebäude in Hanglage, zur Blumenstraße hin eingeschossig, Erdgeschoss verputztes Fachwerk, vorkragender dreigeschossiger Zierfachwerk-Giebel mit geschweiften Andreaskreuzen, talseitig über hohem Bruchsteinsockel mit Kellereingang mit abgefastem Rundbogen drei Geschosse, die unteren verputzt, das dritte verbrettert, später durch großen, rechtwinklig angefügten Anbau mit Dachterrasse nach Nordwesten erweitert, Satteldach; 17. Jahrhundert, ab ca. 1650-1963 Gasthaus „Zum Ochsen”, 1718 erstmals ein Ochsenwirt, der Metzger Burkhart Lutz, urkundlich genannt, 1812 Anbau, 1974 Modernisierung.
Giebelständiges Gebäude in Hanglage, zur Blumenstraße hin eingeschossig, Erdgeschoss verputztes Fachwerk, vorkragender dreigeschossiger Zierfachwerk-Giebel mit geschweiften Andreaskreuzen, talseitig über hohem Bruchsteinsockel mit Kellereingang mit abgefastem Rundbogen drei Geschosse, die unteren verputzt, das dritte verbrettert, später durch großen, rechtwinklig angefügten Anbau mit Dachterrasse nach Nordwesten erweitert, Satteldach; 17. Jahrhundert, ab ca. 1650-1963 Gasthaus „Zum Ochsen”, 1718 erstmals ein Ochsenwirt, der Metzger Burkhart Lutz, urkundlich genannt, 1812 Anbau, 1974 Modernisierung.
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Version vom 26. März 2020, 10:55 Uhr

Das ehemalige Gasthaus Ochsen in der Blumenstraße 7 in Altensteig ist ein Kulturdenkmal.

Giebelständiges Gebäude in Hanglage, zur Blumenstraße hin eingeschossig, Erdgeschoss verputztes Fachwerk, vorkragender dreigeschossiger Zierfachwerk-Giebel mit geschweiften Andreaskreuzen, talseitig über hohem Bruchsteinsockel mit Kellereingang mit abgefastem Rundbogen drei Geschosse, die unteren verputzt, das dritte verbrettert, später durch großen, rechtwinklig angefügten Anbau mit Dachterrasse nach Nordwesten erweitert, Satteldach; 17. Jahrhundert, ab ca. 1650-1963 Gasthaus „Zum Ochsen”, 1718 erstmals ein Ochsenwirt, der Metzger Burkhart Lutz, urkundlich genannt, 1812 Anbau, 1974 Modernisierung.

Das Gebäude hat ungeachtet der gravierenden Umbauten des 19. Jahrhunderts dokumentarischen Wert als eines jener an die Topographie Altensteigs angepassten Häuser, bei denen die starke Hanglage durch einen hohen Bruchsteinsockel und zusätzliche Geschosse ausgeglichen wird. Zur Blumenstraße hin ist das Gebäude, wie seine Nachbarn auch, ein charakteristisches Beispiel der die Altensteiger Oberstadt prägenden spätmittelalterlichen/ frühneuzeitlichen, spitzgiebeligen Bürger- und Handwerkerhäuser mit aufwändigen Zierfachwerkformen. Zudem erinnert es mit seiner über 400jährigen Nutzung als Gasthaus an die Altensteiger Wirtschaftsgeschichte.

Literatur

  • Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (Hrsg.): Denkmalpflegerischer Werteplan Gesamtanlage Altensteig, Stuttgart 2016