Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenzDatei:At sign.svgmail.de
Karl Bissinger (1845–1910): Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
+2 x lit |
||
| Zeile 11: | Zeile 11: | ||
Die Wertschätzung der Stadt zeigte die teilweise Umwidmung der Simmlerstraße: Bereits seit 1913 ist die Bissingerstraße in der Innenstadt zwischen Goethe- und Roßbrücke erwähnt. |
Die Wertschätzung der Stadt zeigte die teilweise Umwidmung der Simmlerstraße: Bereits seit 1913 ist die Bissingerstraße in der Innenstadt zwischen Goethe- und Roßbrücke erwähnt. |
||
== Literatur == |
|||
*Komnick, Holger: Der Geheime Hofrat Karl Bissinger (1845-1910) - Schulpädagoge, Heimatforscher und Münzsammler, in: Jobst, Andreas (Hg): Neue Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte, Band 5, Ubstadt-Weiher 2016, S. 157-225 |
|||
*Katz, Harald: Der Schatz des Bissinger. Odyssee einer Münzsammlung, in: Förderverein für das Stadtarchiv e. V., Mitteilungen für die Mitglieder des Fördervereins Nr. 13, April 2011, S. 4-5. |
|||
== Weblinks == |
== Weblinks == |
||
Version vom 16. Februar 2020, 08:56 Uhr

Karl Bissinger (* 18. April 1845 in Karlsruhe; † 3. Januar 1910 in Pforzheim) war Geheimer Hofrat, Schulpädagoge, Heimatforscher und Numismatiker. Ab 1895 war er Direktor des Reuchlin-Gymnasiums. Er vermachte der Stadt Pforzheim eine umfangreiche und wertvolle Münzsammlung.
Nach Karl Bissinger wurde 1913 die Bissingerstraße benannt.
Leben
Nach dem Studium begann Karl Bissinger seine Laufbahn am Karlsruher Gymnasium. Über Donaueschingen führte ihn sein Weg nach Pforzheim, wo er 1895 das Direktorat am Reuchlin-Gymnasium übernahm. Die Archivkommission der Stadt erfreute sich 15 Jahre lang seiner tatkräftigen Mitarbeit. Zahlreiche Veröffentlichungen von ihm und über ihn zeugen von seiner ausgewiesenen Kennerschaft und fachlichen Kompetenz vor allem in der Münzkunde.
In seinem Testament vermachte er der Stadt seine schon zur damaligen Zeit exklusive und äußerst wertvolle Sammlung mit 14.000 Münzen. Vertreten sind darin die Antike mit vor allem griechischen und römischen Münzen, das Mittelalter und die Neuzeit mit deutschen Prägungen vor allem aus Baden. Die Sammlung enthält aber auch zahlreiche Münzen aus Europa und Übersee.
Die Wertschätzung der Stadt zeigte die teilweise Umwidmung der Simmlerstraße: Bereits seit 1913 ist die Bissingerstraße in der Innenstadt zwischen Goethe- und Roßbrücke erwähnt.
Literatur
- Komnick, Holger: Der Geheime Hofrat Karl Bissinger (1845-1910) - Schulpädagoge, Heimatforscher und Münzsammler, in: Jobst, Andreas (Hg): Neue Beiträge zur Pforzheimer Stadtgeschichte, Band 5, Ubstadt-Weiher 2016, S. 157-225
- Katz, Harald: Der Schatz des Bissinger. Odyssee einer Münzsammlung, in: Förderverein für das Stadtarchiv e. V., Mitteilungen für die Mitglieder des Fördervereins Nr. 13, April 2011, S. 4-5.