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Schleglerschloss: Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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Die Stadtmauer bildet auf der Rückseite des Gebäudes sozusagen das Fundament.
Die Stadtmauer bildet auf der Rückseite des Gebäudes sozusagen das Fundament.
Aus dem [[16. Jahrhundert]] stammt das Eingangstor mit einem neuen Fallgitter von [[1960]]. Links davon sind noch die Wappen der Familien Selbach und [[Gemmingen]] zu sehen.
Aus dem [[16. Jahrhundert]] stammt das Eingangstor mit einem neuen Fallgitter von [[1960]]. Links davon sind noch die Wappen der Familien Selbach und [[Herren von Gemmingen|Gemmingen]] zu sehen.
Die Mauern sind im Erdgeschoss etwa 1,60 Meter stark. Hier waren Stall und Versorgungsräume untergebracht.
Die Mauern sind im Erdgeschoss etwa 1,60 Meter stark. Hier waren Stall und Versorgungsräume untergebracht.
Im ersten Obergeschoss gibt es eine große Wohndiele und einen Rittersaal mit einem besonderem Buntsandsteinportal.
Im ersten Obergeschoss gibt es eine große Wohndiele und einen Rittersaal mit einem besonderem Buntsandsteinportal.

Version vom 30. Oktober 2019, 10:35 Uhr

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Das Bürgerhaus Schleglerschloss in Heimsheim
Erker am Schleglerkasten

Das Schleglerschloss in Heimsheim wird auch oft "Der große Kasten" genannt.

Der Name täuscht etwas, da die alte Schlegler Burg restlos verschwunden ist. An gleicher Stelle steht heute das Graevenitz'sche Schloss. Erbaut wurde das Schloss etwa um 1415, der Vorgängerbau wurde 1395 bei einem Brand zerstört. 1578 wurde es zum Herrschaftlichen Fruchtkasten umgebaut und die Wehranlagen entfernt.

Das circa 30 Meter hohe Gebäude wurde als Wohn- und Wehrburg erbaut. Das obere Stockwerk war mit einem umlaufenden Wachgang versehen. Die Stadt und die Burg waren zu dieser Zeit schon im Besitz des Hauses Württemberg.

Die Stadtmauer bildet auf der Rückseite des Gebäudes sozusagen das Fundament.

Aus dem 16. Jahrhundert stammt das Eingangstor mit einem neuen Fallgitter von 1960. Links davon sind noch die Wappen der Familien Selbach und Gemmingen zu sehen. Die Mauern sind im Erdgeschoss etwa 1,60 Meter stark. Hier waren Stall und Versorgungsräume untergebracht. Im ersten Obergeschoss gibt es eine große Wohndiele und einen Rittersaal mit einem besonderem Buntsandsteinportal. Die beiden Stockwerke darüber waren Wohn- und Schlafräume, wovon einer durch aufwendige Ausstattung auffällt. Das vierte Obergeschoss diente vor dem Umbau zum Fruchtkasten ausschließlich zur Verteidigung. Im großen Dach darüber befinden sich noch drei Etagen.

Heute ist der Schleglerkasten im Besitz des Landes Baden-Württemberg. Das Land hat das Schleglerschloss an die Stadt Heimsheim vermietet, die 1985 bis 1995 die Renovierung des Innenausbaus übernahm. Verwaltet wird das Gebäude vom Kuratorium Schleglerschloss Heimsheim e.V..

Genutzt wird es als Vereins- und Bürgerhaus. Gelegentlich dient es als Kulisse für die Aufführung von Freilichttheateraufführungen.