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Es ist ein ortsansässiger Niederadel für Pulverdingen für das 12. und 13. Jahrhundert belegt.<ref>[http://leo-bw.de/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/1123/Pulverdingen+%5BWohnplatz%5D?p_auth=DtO0Pgvc] leo-bw.de</ref> Daher ist auch anzunehmen, dass die Adelsfamilie dort eine Burg besaß und Pulverdingen im Mittelalter einst größer war.<ref>[http://de.wikipedia.org/wiki/Pulverdingen#cite_ref-5] wiki</ref> Zudem besaß der Ort eine eigene Markung. |
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| ⚫ | Wann der Dorf zu einem Hof degradierte ist nicht sicher geklärt. Eine Theorie verortet den Abgang des Dorfes während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]], da auf einer Karte von [[1590]] das Dorf statt im Süden an der Nordwestspitze des Unteren Pulverdinger Holzes eingezeichnet wurde, wo auch auf einer Karte von [[1682]] eine Wüstung bei der ehemaligen Burg Dauseck eingezeichnet ist. [[1634]] wurde in einer Belagerungschronik geschildert, dass der Ort Pulverdingen vom kaiserlichem Fußvolk eingeäschert wurde. Die Markung teilte man danach zwischen Unterriexingen, Grüningen und Enzweihingen auf und wahrscheinlich wurde bei der Neugründung der Domäne "Pulverdinger Hof" durch das Haus [[Württemberg]] der Standort verlagert. |
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Auf der anderen Seite scheint es im Lagerbuch von [[1523]] kein Anzeichen zu geben, dass die Siedlung über einen Hofstatus hinausging. So umfasste der Pulverdinger Hof ein Wohnhaus, zwei Scheunen, einen Schafstall, einen Hofplatz und mehrere Gärten. |
Auf der anderen Seite scheint es im Lagerbuch von [[1523]] kein Anzeichen zu geben, dass die Siedlung über einen Hofstatus hinausging. So umfasste der Pulverdinger Hof ein Wohnhaus, zwei Scheunen, einen Schafstall, einen Hofplatz und mehrere Gärten. |
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Version vom 28. August 2019, 15:47 Uhr
Pulverdingen (auch Pulverdinger Hof) ist ein Weiler südöstlich von Enzweihingen mit ungefähr 60 Einwohnern.
Lage
Der Weiler liegt auf der Gemarkung Enzweihingen und gehört damit zur Stadt Vaihingen an der Enz. Umliegende Orte sind zudem Hochdorf, Markgröningen, Riet und Oberriexingen. Die B10 verläuft neben der Ortschaft. Das Pulverdinger Holz, Umspannwerk Pulverdingen, der Pulverdinger Tunnel sowie die Pulverdinger Straße in Hochdorf und die Straße "Pulverdinger Hof" in selbigen Ort sind nach dem Weiler benannt.
Erwähnungen
Auswahl
- 1147 Borueltingin
- 1152 Burfeldingen
- 1160 Burfultingin
- 12. Jh. Burbeltingen (Schenkungsbuch des Klosters Hirsau)
Geschichte
Es ist ein ortsansässiger Niederadel für Pulverdingen für das 12. und 13. Jahrhundert belegt.[1] Daher ist auch anzunehmen, dass die Adelsfamilie dort eine Burg besaß und Pulverdingen im Mittelalter einst größer war.[2] Zudem besaß der Ort eine eigene Markung.
Wann der Dorf zu einem Hof degradierte ist nicht sicher geklärt. Eine Theorie verortet den Abgang des Dorfes während des Dreißigjährigen Krieges, da auf einer Karte von 1590 das Dorf statt im Süden an der Nordwestspitze des Unteren Pulverdinger Holzes eingezeichnet wurde, wo auch auf einer Karte von 1682 eine Wüstung bei der ehemaligen Burg Dauseck eingezeichnet ist. 1634 wurde in einer Belagerungschronik geschildert, dass der Ort Pulverdingen vom kaiserlichem Fußvolk eingeäschert wurde. Die Markung teilte man danach zwischen Unterriexingen, Grüningen und Enzweihingen auf und wahrscheinlich wurde bei der Neugründung der Domäne "Pulverdinger Hof" durch das Haus Württemberg der Standort verlagert.
Auf der anderen Seite scheint es im Lagerbuch von 1523 kein Anzeichen zu geben, dass die Siedlung über einen Hofstatus hinausging. So umfasste der Pulverdinger Hof ein Wohnhaus, zwei Scheunen, einen Schafstall, einen Hofplatz und mehrere Gärten.
Weblinks
Pulverdingen in der deutschsprachigen wikipedia