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Herz-Jesu-Kirche (Mühlacker): Unterschied zwischen den Versionen

Von PFENZ
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<!--ie Kirche wurde [[1322]] in Zusammenhang mit dem Priester erstmals genannt. Die im Fußboden entdeckte Reste des Marienaltars stammen vermutlich von 1407. Anfang des [[16. Jahrhundert]]s wurde die Kirche durch einen Brand schwer beschädigt. Im Südportal findet sich die Jahreszahl [[1523]] als Ende der Bauarbeiten der auf den Brand folgenden Sanierung. In der Zeit zwischen [[1711]] und [[1772]] wurde St. Urban und Vitus in barockem Stil umgebaut.
<!--ie Kirche wurde [[1322]] in Zusammenhang mit dem Priester erstmals genannt. Die im Fußboden entdeckte Reste des Marienaltars stammen vermutlich von 1407. Anfang des [[16. Jahrhundert]]s wurde die Kirche durch einen Brand schwer beschädigt. Im Südportal findet sich die Jahreszahl [[1523]] als Ende der Bauarbeiten der auf den Brand folgenden Sanierung. In der Zeit zwischen [[1711]] und [[1772]] wurde St. Urban und Vitus in barockem Stil umgebaut.
In der Kirche befindet sich eine Einzelgruft von Anna Elisabeth von Venningen, der ersten Ehefrau von [[Hans Pleickart von Gemmingen]] aus der Steinegger Linie der [[Herren von Gemmingen]]. Von ihm selbst und seiner zweiten Frau ist ein prächtiges Epitaph an der Chorwand vorhanden.-->
In der Kirche befindet sich eine Einzelgruft von Anna Elisabeth von Venningen, der ersten Ehefrau von [[Hans Pleickart von Gemmingen]] aus der Steinegger Linie der [[Herren von Gemmingen]]. Von ihm selbst und seiner zweiten Frau ist ein prächtiges Epitaph an der Chorwand vorhanden.-->

== Geschichte ==
Nach der Reformation zogen Ende des 19. Jahrhunderts wieder Katholiken nach Dürrmenz bzw. Mühlacker. 1895 wurde eine kleine Kirche nördlich der Bahnlinie erbaut. 1902 entstand ein Expositurvikariat und 1912 eine Pfarrverweserei, die 1919 zur eigenständigen Pfarrei Herz Jesu erhoben wurde.

[[Anton Müller]] (* 3. Juni 1881 in Wurmlingen bei Tübingen; † 19. Dezember 1944 in Mühlacker) wurde 1911 als Vikar und ein Jahr später als Pfarrverweser in Mühlacker eingesetzt. 1919 wurde er der erste katholische Pfarrer in Mühlacker. Zunächst lebte nur eine kleine Anzahl von Katholiken in Mühlacker. Diese trafen sich in einem Oratorium in der Ziegeleistraße in einem Betsaal, zu dessen Erreichen die Gläubigen mangels Brücke damals 23 Gleise überqueren mussten.

Als sich nach und nach mehr Katholiken ansiedelten, wurde das Oratorium zu eng. Daraufhin initiierte Pfarrer Anton Müller den Bau der Herz-Jesu-Kirche, deren Grundstein 1924 gelegt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen auch in die heutigen Stadtteile von Mühlacker Katholiken. Die heutige Pfarrgemeinde Herz Jesu innerhalb des Dekanats Mühlacker (Bistum Rottenburg-Stuttgart) umfasst alle Katholiken des Stadtgebiets von Mühlacker sowie der Gemeinde [[Ötisheim]].

Seit 1973 gibt es neben der Herz-Jesu-Kirche in Mühlacker auch die Filialkirche St. Martin im Stadtteil [[Enzberg]]. Seit 1999 bilden die Gemeinden Herz Jesu Mühlacker und St. Joseph [[Illingen]] die ''Seelsorgeeinheit Mitte'' innerhalb des Dekanats Mühlacker. Der Sitz des Pfarrers ist in Mühlacker.

== Adresse ==
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== Quellen ==
* Mühlacker Tagblatt: ''Auf den Spuren eines Seelsorgers.'' Ausgabe vom 16. November 2010.


[[Kategorie:Kirche (Mühlacker)]]
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Version vom 25. August 2019, 20:20 Uhr

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Die Herz-Jesu-Kirche ist eine katholische Kirche in Mühlacker.

Blick von der Bahnhofstraße zur katholischen Herz-Jesu Kirche

Geschichte

Nach der Reformation zogen Ende des 19. Jahrhunderts wieder Katholiken nach Dürrmenz bzw. Mühlacker. 1895 wurde eine kleine Kirche nördlich der Bahnlinie erbaut. 1902 entstand ein Expositurvikariat und 1912 eine Pfarrverweserei, die 1919 zur eigenständigen Pfarrei Herz Jesu erhoben wurde.

Anton Müller (* 3. Juni 1881 in Wurmlingen bei Tübingen; † 19. Dezember 1944 in Mühlacker) wurde 1911 als Vikar und ein Jahr später als Pfarrverweser in Mühlacker eingesetzt. 1919 wurde er der erste katholische Pfarrer in Mühlacker. Zunächst lebte nur eine kleine Anzahl von Katholiken in Mühlacker. Diese trafen sich in einem Oratorium in der Ziegeleistraße in einem Betsaal, zu dessen Erreichen die Gläubigen mangels Brücke damals 23 Gleise überqueren mussten.

Als sich nach und nach mehr Katholiken ansiedelten, wurde das Oratorium zu eng. Daraufhin initiierte Pfarrer Anton Müller den Bau der Herz-Jesu-Kirche, deren Grundstein 1924 gelegt wurde.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zogen auch in die heutigen Stadtteile von Mühlacker Katholiken. Die heutige Pfarrgemeinde Herz Jesu innerhalb des Dekanats Mühlacker (Bistum Rottenburg-Stuttgart) umfasst alle Katholiken des Stadtgebiets von Mühlacker sowie der Gemeinde Ötisheim.

Seit 1973 gibt es neben der Herz-Jesu-Kirche in Mühlacker auch die Filialkirche St. Martin im Stadtteil Enzberg. Seit 1999 bilden die Gemeinden Herz Jesu Mühlacker und St. Joseph Illingen die Seelsorgeeinheit Mitte innerhalb des Dekanats Mühlacker. Der Sitz des Pfarrers ist in Mühlacker.

Adresse

Herz-Jesu-Kirche
Bismarckstraße 17
75417 Mühlacker

Quellen

  • Mühlacker Tagblatt: Auf den Spuren eines Seelsorgers. Ausgabe vom 16. November 2010.