Feier mit! 20 Jahre Pfenz!
Jubiläumsfeier am Montag 18.5. 18:30 und Samstag 23.5. 14:00
in der EngagementWerkStadt, Lammstraße — gerne anmelden, oder einfach vorbeikommen!
Zur Anmeldung als Teilnehmer bitte E-Mail mit Nennung des gewünschten Benutzernamens an: E-Mail: pfenz![]()
mail.de
Villa rustica Kerzenbaum: Unterschied zwischen den Versionen
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
KKeine Bearbeitungszusammenfassung |
||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
Die '''villa |
Die '''villa rustica Kerzenbaum''' war ein [[villa rustica|römischer Gutshof]] südöstlich von [[Göbrichen]]. |
||
Im Jahr [[1988]] wurden im Göbricher Gewann ''Kerzenbaum'' beim Pflügen römische Ziegel- und Mauerreste entdeckt. Die Funde der zahlreichen Muschelkalksteine in diesem Areal müssen von |
Im Jahr [[1988]] wurden im Göbricher Gewann ''Kerzenbaum'' beim Pflügen römische Ziegel- und Mauerreste entdeckt. Die Funde der zahlreichen Muschelkalksteine in diesem Areal müssen von |
||
Version vom 9. August 2019, 12:28 Uhr
Die villa rustica Kerzenbaum war ein römischer Gutshof südöstlich von Göbrichen.
Im Jahr 1988 wurden im Göbricher Gewann Kerzenbaum beim Pflügen römische Ziegel- und Mauerreste entdeckt. Die Funde der zahlreichen Muschelkalksteine in diesem Areal müssen von Menschen dorthin gebracht worden sein, da dort die Muschelkalkschichten etwa 20-30m tief liegen. Vermutlich waren dies Bruchstücke des Mauerwerks.
Der Gutshof lag leicht unterhalb einer Kuppe auf der Südseite mit Blickrichtung zur Kerzenbaum-Klamme.
Auf Flugbildaufnahmen lassen sich im Boden einige Umrisse der Hofanlage erkennen. Im Westen befand sich ein großes Wirtschaftsgebäude mit zwei kleinen Anbauten und weiter östlich befand sich ein kleineres quadratisches Gebäude mit Gewölbekeller (möglicherweise ein Gesindehaus). Diese beiden Gebäude bildeten die Eckgebäuden der Anlage und die Gesamtanlage war von einer Außenmauer umfasst. Das Hauptgebäude und das Bad lassen sich in den Ackerfeldern nicht erkennen und befanden sich daher möglicherweise weiter nördlicher auf der Kuppe.
Quelle
- Heinrich Tölke (1995): Göbrichen/Neulingen. Monographie eines Dorfes und einer Landschaft im Norden Pforzheims. Band I. S.382f.