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Der Begriff '''Weser-Renaissance''' wurde 1912 von Richard Klapheck in Abgrenzung zu den benachbarten Regionen geprägt. |
Der Begriff '''Weser-Renaissance''' wurde 1912 von Richard Klapheck in Abgrenzung zu den benachbarten Regionen geprägt. |
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== Pforzheim == |
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Das [[Altes Reuchlin-Gymnasium]] wurde 1905 im Stil der [[Weser-Renaissance]] erbaut. 1908 das [[Elektrizitätswerk im Rennfeld]] |
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Wesentliche architektonische Merkmale der Weserrenaissance sind die kunstvoll verzierten Giebel und die so genannten Bossenquader. Stand-Erker (auch Aus- oder Utluchten genannt) und zweigeteilte Fenster sind ebenfalls Merkmale dieses Baustils, der nicht nur Schlösser, Kirchen und Rathäuser sondern auch Häuser vermögender Bürger und Bauern umfasste. Entlang der Weser, ihrer Neben- und Quellflüsse hat sich in der Zeit zu Beginn des 16. Jahrhunderts bis Mitte des 17. Jahrhunderts ein spezieller Stil in Architektur und Möbelstücken entwickelt, der im wesentlichen Elemente der italienischen und westeuropäischen Renaissance vereint. |
Wesentliche architektonische Merkmale der Weserrenaissance sind die kunstvoll verzierten Giebel und die so genannten Bossenquader. Stand-Erker (auch Aus- oder Utluchten genannt) und zweigeteilte Fenster sind ebenfalls Merkmale dieses Baustils, der nicht nur Schlösser, Kirchen und Rathäuser sondern auch Häuser vermögender Bürger und Bauern umfasste. Entlang der Weser, ihrer Neben- und Quellflüsse hat sich in der Zeit zu Beginn des 16. Jahrhunderts bis Mitte des 17. Jahrhunderts ein spezieller Stil in Architektur und Möbelstücken entwickelt, der im wesentlichen Elemente der italienischen und westeuropäischen Renaissance vereint. |
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Version vom 21. Juni 2019, 22:43 Uhr
Der Begriff Weser-Renaissance wurde 1912 von Richard Klapheck in Abgrenzung zu den benachbarten Regionen geprägt.
Pforzheim
Das Altes Reuchlin-Gymnasium wurde 1905 im Stil der Weser-Renaissance erbaut. 1908 das Elektrizitätswerk im Rennfeld
Wesentliche architektonische Merkmale der Weserrenaissance sind die kunstvoll verzierten Giebel und die so genannten Bossenquader. Stand-Erker (auch Aus- oder Utluchten genannt) und zweigeteilte Fenster sind ebenfalls Merkmale dieses Baustils, der nicht nur Schlösser, Kirchen und Rathäuser sondern auch Häuser vermögender Bürger und Bauern umfasste. Entlang der Weser, ihrer Neben- und Quellflüsse hat sich in der Zeit zu Beginn des 16. Jahrhunderts bis Mitte des 17. Jahrhunderts ein spezieller Stil in Architektur und Möbelstücken entwickelt, der im wesentlichen Elemente der italienischen und westeuropäischen Renaissance vereint.
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Fassade
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Treppenhaus